"Aufstehen meine Schönheit.", hörte ich eine sanfte Stimme. Die Sonne durchflutete das Zimmer und es fiel mir schwer, meine Augen zu öffnen. Es war Samstagmorgen und ich lag in dem Bett meines Englischlehrers. Nein, ich kam immer noch nicht darauf klar. Ich drehte mich zur Seite und sah in Marcs schönes Gesicht. Ich konnte mich daran gewöhnen, so aufzuwachen.
"Frühstück?"
"Gerne.", ich gab ihm ein Küsschen. Marc sah mich an.
"Was war das denn?", er packte mein Gesicht mit beiden Händen und gab mir einen langen, leidenschaftlichen Kuss. Ich sah ihn an: "Wow." Er grinste nur. Während er aufstand und anfing sich was frisches aus dem Kleiderschrank auszusuchen und anzuziehen, lag ich noch im Bett und sah ihm dabei zu.
"Genießt du den Ausblick?", neckte er mich.
"Sehr sogar."
Sein Kleiderschrank bestand zu achtzig Prozent aus dunkler Kleidung, wo immer wieder etwas helles durchblitzte. Aber ich musste zugeben, dunkle Klamotten standen ihm verdammt gut und betonten seine Augen. Er verließ das Zimmer, mit einem letzten Blick zu mir. Er sah so verdammt sexy aus in seiner grauen Jogginghose und am liebsten wäre ich über ihn hergefallen. Ich stand auf und nahm mir einfach seinen Pullover von letzter Nacht. Ich trug nichts drunter, außer meinem Slip. So lief ich ins Badezimmer, welches ich dringend mal benutzen sollte. Als ich fertig war, lockte mich der Duft von Pfannkuchen in die Küche. Der Mann sollte aufhören mich so mit Essen zu verwöhnen, bevor ich mir eine Winterspeckschicht anfraß. In der einen Hand hatte ich mein Handy, als ich die Küche betrat, mit der anderen fuhr ich ihm am Rücken entlang. Er genoss deutlich die Berührung und gab mir einen Kuss auf die Wange. Sein Blick sank zu meinem Outfit.
"Ist das mein Pulli?"
"Du meinst wohl unser Pulli."
Marc packte mich an der Taille und setzte mich auf den Küchentisch.
"Wären meine Pfannkuchen nicht dabei zu verbrennen, würde ich dir die Kleider vom Leib reißen und dich hier auf dem Tisch ficken.", raunte er mir in mein Ohr. Seine Hand wanderte zu meiner Muschi.
"Ja, bitte!", stöhnte ich. Er sah zum Herd und schluckte.
"Später."
Enttäuscht setzte ich mich auf einen Stuhl. Er sah zu mir rüber.
"Du siehst so unfassbar süß und heiß aus."
Ich lächelte. "Ich weiß." Sein Pulli reichte mir bis zu den Knien und war sehr kuschelig. Der Stoff fühlte sich gut an, auf meiner nackten Haut. Ich sah zu, wie Marc einen Pfannkuchen nach dem anderen in der Luft überschlagen ließ und sie dann auf einen Teller platzierte. Er stellten einen Teller vor mich und sagte: " Voilà! Pancakes à la Dumond!"
"Ich dachte du bist Englisch- und nicht Französischlehrer?"
"Ich kann auch spanisch sprechen.", er küsste mich auf die Wange und nahm dann gegenüber von mir Platz. Er zeigte auf mein Handy, welches neben mir lag.
"Willst du das Wlanpasswort?"
"Wäre sehr nett."
"Gib her."
Ich reichte ihm mein Handy. Einige Sekunden später piepte es auf. Er gab es mir zurück und ich sah, dass meine Mutter mir geschrieben hatte. Es war nicht mal elf Uhr. Sie wollte wissen, wie lange ich noch bei Lasse bleiben würde. Ich antwortete, dass ich kurz nach Mittag wieder Zuhause wäre. Dann fing ich an Marcs leckere Pfannkuchen in mich hineinzuschaufeln. Sie waren köstlich und ein Feuerwerk der Geschmacksknospen brach aus. Und die Schokoladensauce vollendete dieses Meisterwerk.
DU LIEST GERADE
Verlangen nach ihm
Romance[SchülerinXLehrer] Einst die beste Geschichte zu diesem Thema auf Wattpad, bevor sie gelöscht wurde... unter neuem Namen. Und überarbeitet. Denn sie wollte ihn spüren. Es geht um so viel mehr als nur bloße Berührungen. Ein verbotenes Verlangen nach...
