Kapitel 11

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Und in seinen Armen wachte ich auch wieder auf. Marc war schon wach und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

"Guten Morgen, baby."

"Morgen.", antwortete ich verschlafen. Obwohl ich ein Morgenmuffel war, lohnte es sich aufzustehen wenn es um Marc ging. Arm in Arm lagen wir da. Keiner von uns beiden hatte Lust aufzustehen. Die letzten Stunden brachen an und um 11:45 Uhr kam unser Bus.

Doch zuerst stand noch das letzte gemeinsame Frühstück an. Eine dunkle Wolke zog meine Laune runter und ich wollte nicht abreisen. Diesmal ging Marc schon mal runter. Ich kam etwas später nach. Meine Sachen schmiss ich schon mal in meine Tasche. Als ich mein Handy checkte, sah ich dass Lasse mir um 6:53 Uhr geschrieben hatte: Freue mich schon mein Tigerchen wiederzusehen ;)

Unten angekommen aßen wir schweigend. Nach dem Frühstück verkündete Herr Dumond, dass wir unsere Sachen packen und runter bringen sollten. Der Bus kam in 15 Minuten. Meine Tasche war schon mehr oder weniger gepackt. Traurig saß ich auf dem Bett. Ich wollte nicht weg.

Marc kam in mein Zimmer: "Na?"

"Hey..."

"Bereit für den Nachhauseweg?"

"Mehr oder weniger."

"Ich werde die Zeit auch vermissen.", sagte er und setzte sich neben mich.

"Und ich werde dich vermissen."

"Wir sehen uns Zuhause ja weiterhin."

"Das ist aber nicht das Gleiche."

"Ich weiß..."

Er gab mir einen letzten langen Kuss, dann nahm er meine Tasche und wir gingen runter. Dort standen die Jungs.

"Sind Sie mal wieder ein Gentleman?", fragte Denny.

"Vierundzwanzig sieben.", entgegnete Herr Dumond knapp.

Der Bus rollte langsam durch den Schnee. Diesmal war es ein öffentlicher. Wir stiegen ein. Ich wollte mich gerade neben Herr Dumond setzen, als Denny vorschlug, mich zu ihm zu setzen. Ich nahm das Angebot an und gegenüber von uns saßen Marian und Tolga. An meiner Stelle saß Xander neben Herr Dumond. Sie unterhielten sich ein wenig. Ich sah, dass Denny etwas auf dem Herzen lag und dann rückte er mit der Sprache raus.

"Läuft da was zwischen dir und Herr Dumond?"

"Wahrscheinlich läuft was zwischen uns beiden.", ich verdrehte die Augen.

" Ich mein ja nur. Es kam rüber als ob ihr viel Zeit miteinander verbracht hättet."

"Haben wir aber nicht."

"Ihr kamt immer gemeinsam zum Essen und so."

"Er hat halt immer Bescheid gesagt und mich abgeholt, damit ich nicht so allein war."

"Du warst doch nicht allein?", mischte sich Marian ein.

"Doch war ich. Ihr hattet euch und habt euch einen Dreck um mich geschert und deshalb tat ich ihm wahrscheinlich leid. Ihr habt euch ja kaum mit mir unterhalten."

Denny bekam ein schlechtes Gewissen. Immerhin saßen wir im Französischunterricht nebeneinander.

"Tut mir leid.", entschuldigte er sich.

"Du hättest ja von alleine zu uns kommen können.", sagte Tolga.

"Ich hätte euch eh nur gestört."

"Ja aber die ganze Zeit alleine zu sein ist auch nicht schön.", entgegnete Marian.

"Ich hab halt mit den Jungs Zuhause geschrieben und so schlimm war es nun auch wieder nicht. Bin ja nur ich.", ich lächelte traurig.

"Oh Mann... nächstes Mal verbringen wir mehr Zeit miteinander. Versprochen.", lächelte Denny.

Verlangen nach ihmGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt