Kapitel 11

355 16 0
                                        

Zorro schwieg nach meiner Aussage und schien nachzudenken, auch ich dachte nach und legte mich dabei mit dem Rücken auf den Boden, die Beine im Schneidersitz blieben aber.

Nach einer Weile des Schweigens brach Zorro die Stille „Warum macht ihr das, ich bin in einem Monat frei", ich sah ihn an und setzte mich auf „das bist du leider nicht, der Bengel hat dich angelogen.... er will dich in 3 Tagen hinrichten lassen..." ich verzog das Gesicht „diese kleine Zecke hatte nie vor sich an eure Abmachung zu halten und hat das Versprechen an dich als Witz abgestempelt".

Zorro sah mich schockiert an „Was? Das Papa Söhnchen hat mich also angelogen?" ich nickte nur „erzähl keinen Scheiß" sagte er.

Ich zog eine Augenbraue nach oben „wieso sollte ich dich anlügen? Welcher Vorteil ergibt sich daraus für mich? Glaubst du Ruffy holt deine Schwerter, will dich losbinden und besteht darauf das du seiner Crew beitritt, einfach so weil er Lust darauf hat?", er schüttelte den Kopf „siehst du..." plötzlich bekam ich ein ungutes Gefühl und seufzte.

„Ich sollte versuchen dich von deinen Fesseln zu befreien.... Ruffy schein Ärger zu haben" sagte ich, stand auf und begab mich hinter den Pfosten, um Zorros Fesseln zu lösen.

„Woher weißt du das?" fragte er und verdrehte seinen Kopf so, dass er mich ansehen konnte, ich zog währenddessen an den Fesseln, die sehr festgebunden waren „sagt dir das Zwillingsband etwas?" er schüttelte den Kopf, „hmmm... wie soll ich das beschreiben..." Grübelte ich und zog dabei an den Fesseln „es ist wie eine Verbindung zu seinem Zwilling die nur wir spüren können, mit der wir uns Gefühle übermitteln können oder spüren können wo der andere ist wenn wir getrennt voneinander sind, wir haben das als Kinder herausgefunden, als ich mich im Wald beim Kräutersammeln verlaufen hatte und ich nicht mehr wusste wo ich war, bis abends fand ich nicht nach Hause, Ruffy tauchte plötzlich auf und sagte er habe Gespürt das es mir nicht gut ging und in welche Richtung er laufen musste um mich zu finden" ich lächelte bei dieser Erinnerung.

„Man sagte uns dann, das es sich dabei scheinbar um das Zwillingsband handeln musste, darüber ist nicht viel bekannt weil es viele scheinbar gar nicht haben, aber wir scheinbar schon, also haben wir es bis zum Umfallen Trainiert um uns damit verständigen zu können, falls uns irgendwann mal etwas passieren sollte" ich kicherte „ das war wirklich anstrengend, bei einem Hohlkopf wie Ruffy, aber wie man sieht haben wir es geschafft und bis jetzt war es recht hilfreich" ich grinste Zorro stolz an, der sich das alles interessiert angehört hatte und am Ende meiner Erzählung nickte „das hört sich tatsächlich sehr praktisch an" sagte er.

Plötzlich sprach eine andere Stimme „Kanna, wo ist den Ruffy?" hörte ich Corby sprechen der auf und zu gelaufen kam. „Ach, der holt Zorros Schwerter aus der Basis" ich zuckte mit den Schultern und zog erneut an den Fesseln.

„Er ist da allein rein?! Der wird es nie lernen!" schrie Corby aufgebracht, „er schafft das schon allein, du musst dir da keine Sorgen machen" versuchte ich Corby zu beruhigen.

Corby schüttelte den Kopf „als seine Schwester kannst du dir ruhig mehr sogen um Ruffy machen" sagte er und stellte sich neben mich und zog nun auch an den Fesseln „Zorros Festnahme ist ungerecht, so eine Marine will ich nicht, ich will ein anständiger Offizier werden... genauso wie Ruffy Piratenkönig wird" ich grinste Corby stolz an und ließ ihn mit den Fesseln allein da ich spüren konnte das Ruffy panischer wurde.

„Piratenkönig!" Zorro blickte mich fassungslos an, als ich wieder vor ihm stand „weiß er überhaupt, was das bedeutet?"  ich lächelte ihn an „natürlich weiß er das, ich habe dir doch gesagt das jeder von uns einen Traum hat und wir uns gegenseitig helfen diese zu verwirklichen."

Corby lächelte „ich war am Anfang selbst überrascht, aber er meint es ernst, so ist er nun mal", ich grinste „ja das stimmt, aber wie gesagt er tut alles damit er seinen Traum erfüllen kann, genauso wie bei seinen Freunden, er gibt alles, was er kann um jedem der Hilfe braucht auch zu helfen" Corby nickte zur Bestätigung.

Plötzlich ertönte ein Schuss, ich riss vor Schreck die Augen auf, blickte auf mich hinunter und auch Zorro an, doch wir wurden nicht getroffen, dann sah ich zu Corby.

„Oh nein Corby!" rief ich, rannte auf ihn zu und konnte ihn gerade noch auffangen bevor er komplett auf den Boden viel.

„Er wurde getroffen!" sprach ich entsetzt und drückte auf die Wunde.

Die vierte Monkey D.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt