Kapitel 7

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Ich ruderte schon eine ganze Weile, wieviel Zeit vergangen war kann ich nicht sagen, aber ich denke das es vielleicht 2 oder 3 Tage gewesen sein müssen, denn ich hatte einen wahnsinnigen Hunger, ich könnte glatt eine ganze Kuh essen, aber ich musste warten, bis ich schließlich an einer Insel ankam, auf der ich Ruffy definitiv spüren konnte.

Also stieg ich aus dem Boot und band es an einem Steg fest, dann schwang ich mich an Land und lief in die Richtung, die mir mein Gefühl sagte.

Ich erkannte eine Marine Basis, die aus mehreren Gebäuden bestand, dort waren Kanonen auf allen Dächern zusehen. Hinter einem Tor waren die beiden größten Gebäude, diese waren geformt wie ein Zylinder und wurden nach oben immer dünner. Die Gebäude waren weiß gestrichen und es waren darauf blaue Punkte verteilt, auf den beiden größten Gebäuden wehten an den Spitzen die Flagge der Marine, um alles war eine riesige Mauer gezogen, ich schätzte sie auf ca. 2 bis 3 Meter hoch.

An dieser Mauer erkannte ich einen Jungen mit Strohhut den man unweigerlich als meinen Bruder erkennen konnte und einen kleineren Jungen mit rosa Haaren und Brille.  Als ich das Lachen meines Bruders hörte, sammelte sich die angestaute Wut, die ich noch in mir hatte, an einen Punkt und ich stampfte stinksauer, mit düsterem Blick und einer dunklen Aura um mich herum auf meinen Bruder zu.

Der Junge, der bei Ruffy stand, sah mich als erster und begann zu zittern, als er meinen Blick erkannte, er sagte etwas zu Ruffy und zeigte mit zitterndem Finger auf mich. Ruffy drehte sich grinsen zu mir um „Ahhh Kanna da bist du ja endlich, ich habe mich schon gefragt, wann du auftauchst" er legte sich eine Hand auf den Hinterkopf und sah mich entschuldigend an „tut mir leid, dass ich nicht darauf geachtet habe, ob du auch irgendwo in Sicherheit gehen kannst und dich allein gelassen habe".

Mit einem Schnaufen blickte ich ihn an und zog an seinen Wangen, bis sie so lang wie meine eigenen Arme waren, ich sagte kein Wort zu ihm sondern grummelte nur etwas, was eine Beleidigung sein sollte. „Wie kannst du es wagen mich allein zu lassen, du verantwortungsloser Trottel, bist du eigentlich noch ganz dicht! Was fällt dir ein, du hast sie doch nicht mehr alle!" Ruffy lachte einfach nur, er wusste das ich ihm nie mit Absicht weh tun würde, der Junge schien sich auch einigermaßen beruhigt zu haben, nachdem er erste das Ruffy und ich uns kennen, allerdings schaute er die ganze Zeit zwischen uns hin und her und schien so, als ob er etwas sagen wollte.

Ich zog nochmal kräftig an Ruffys Wangen und ließ sie dann zurück schnellen sodass es dadurch ein knallendes Geräusch gab, dann drehte ich mich zu dem Jungen und lächelte ihn freundlich an „tut mir leid dass ich dich erschreckt habe, aber diesem Hohlkopf hier musste ich mal die Meinung geigen" ich streckte ihm meine linke Hand entgegen „ freut mich dich kennen zu lernen, ich bin Kanna und Ruffys Schwester", der Junge nahm meine Hand und schüttelte sie ganz vorsichtig während seine Augen bei jedem Wort größer wurden „f-freut mich auch, i-ich bin C-Corby, ihr beiden seid G-Geschwister?!?!" das letzte rief er schon fast entsetzt. Ich kicherte kurz und lächelte ihn wieder freundlich an „Ja Ruffy und ich sind sogar Zwillinge", Corby's Augen wurden wieder so groß „Waaaas? Ihr wirkt komplett verschieden" Ruffy und ich schauten uns an und dann wieder zu Corby „Das hören wir oft" sagten wir wie aus einem Mund. 

Als sich Corby von seinem kleinen Shock erholt hatte, richtete ich meinen Blick auf die Mauer „sagt mal.... Was macht ihr eigentlich hier vor dieser Mauer, die in eine Marine Basis führt?" Corby räusperte sich „hinter der Mauer befindet sich der Piratenjäger Lorenor Zorro und Ruffy möchte ihn in seine Bande aufnehmen". Ich nickte und sprang leicht in die Höhe, um mich auf der Mauer abzustützen und hinüberzublicken, ich sah ihn mir genau an, er war etwas älter als Ruffy und ich vielleicht so ca. 19 Jahre alt. Zudem hatte der Typ noch ein weißes Shirt an mit einer dunklen Hose, Stiefeln und einem schwarzen, grünlich scheinenden Tuch auf dem Kopf und er trug 3 goldene Ohrringe am linken Ohr. Er war an den Ellenbogen an den Querbalken an ein Kreuz gebunden, aber dieser Balken war zu niedrig für seine Größe, sodass er mit gestreckten Beinen dort praktisch hängen musste. Seine armen Arme mussten ihm bestimmt weh tun......

Die vierte Monkey D.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt