Kapitel 20

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Leute. Dieses Mal muss ich euch bitten meinen "Kommentar" unten drunter ganz zu lesen, denn da erkläre ich etwas und ich würde gerne, dass ihr alle das wisst, damit ihr versteht, warum ich das, was ich in diesem Kapitel getan habe, überhaupt getan habe. Danke <3

Als er sich nach Stunden ein wenig beruhigt hatte, packte ich seine Hand und zog ihn in sein Schlafzimmer. Dort legte er sich in sein Bett und ich mich neben ihn. Er barg mich in seinen starken Armen und ich legte ebenfalls schützend meine Arme um seinen Oberkörper. So schliefen wir ein, doch ich spürte wie er immer und immer wieder schluchzte. Sein Hemd war bereits nass von seinen Tränen. Immer wieder musste ich mir die Frage stellen, was einen so starken, bodenständigen Mann so dermaßen aus der Fassung bringen konnte.

Ich wachte auf von einem schrillen Wecker. Auch Severus regte sich, doch statt aufzustehen schlug er mit voller Wucht den Wecker nieder, sodass er in tausend Einzelteile zersprang. Verwundert fragte ich leise: „Müssen wir denn nicht aufstehen? In den Unterricht?" Schwer seufzend drehte er mir den Kopf zu: „Mein Engel, heute wird es keinen Unterricht geben. Auch weiß ich nicht ob der Unterricht so schnell wieder fortgesetzt wird" Warum fiel denn der Unterricht aus? Das passierte nur ausgesprochen selten. Seitdem ich hier war fand nur ein einziges mal kein Unterricht statt und jetzt sollte er länger ausfallen? „Wieso?" Ich sprach so leise, dass es höchstens wie ein Hauchen klang. Severus starrte an die Decke und eine klitzekleine Träne schlich sich aus seinem Augenwinkel. Behutsam wischte ich sie fort. Weinen sollte er nicht. Niemals wieder sollte etwas ihn so zerschmettern, dass er weinen musste. „Er...Er ist fort.", flüsterte er tränen erstickt. „Fort? Wer ist fort, Severus?" Es machte mich nervös ihn so zu sehen. „Er. Von uns gegangen. Einfach so." Oh Gott, wer war fortgegangen? Das wollte ich gerade fragen, doch ich stockte. Sein Gesicht war nass, aus seinen Augen liefen praktisch ganze Wasserfälle. Ich schlang die Arme um seinen zitternden Körper und legte meinen Kopf dahin, wo sein Herz war. Es pochte laut an meinen Ohr. Laut und schnell. „Minerva hat ihn gefunden. Er lag einfach so da. Hat nichts gesagt, nichts getan. Er lag einfach so da. Kalt und leer. Eine Hülle seiner selbst.", hauchte er voller Trauer. „Eslia, verstehst du? Er ist gegangen, ohne dass ich mich verabschieden konnte. Ohne, dass er mir noch einen Rat geben konnte. Ohne, dass ich mich für alles entschuldigen konnte, was ich getan hatte. Ohne, dass er mir alles vergeben konnte. Ohne, dass ich ihn in die Arme schließen konnte. Ohne, dass ich mich für alles bedanken konnte. Ohne, dass ich in gratulieren konnte, zu allem, was er erreicht hatte. Er ist weg, für immer." Und mit diesen Worten war es um mich geschehen. Ich brach in Tränen aus. Genau wie er durchnässte ich sein Hemd mit salzigen Tränen. Behutsam streichelte er über mein Haar. Von wem auch immer er redete, ihm ging es damit so schlecht, dass ich nur mit ihn fühlen konnte. Diese Person musste ihn sehr wichtig gewesen sein. So wichtig, dass er unendlich lang um sie trauerte.

Schließlich waren meine Tränen ein wenig getrocknet, doch seine keinesfalls. Vorsichtig richtete ich mich auf, um ihm in die feuchten Augen sehen zu können. Sie spiegelten seinen Schmerz, seine Trauer, alle seine Gefühle konnte ich darin lesen. „Severus, er hätte nicht gewollt, dass es dir so schrecklich geht. Ich bin mir sicher, dass er dir alles vergeben hat, was es zu vergeben gibt. Mit Sicherheit war er ein toller Mensch und so weise, um jedem zu verzeihen. Egal, um was es sich handelt." Er sah mir direkt in die Augen, als er sagte: „Oh ja, er war weise. Weiser als alle, die ich kenne. Weißt du, er hat nicht nur zu euch immer in Rätseln gesprochen, auch zu mir. Er hat einmal gesagt, dass Worte unsere wohl unerschöpflichste Quelle der Magie ist. Ja, das hat er gesagt. Ein großer Mann der Worte war er, Engelchen. Ja, das war er." Genau in dem Augenblick verstand ich von wem er redete. Nur er konnte es sein. Nur er. Ich schlug mir entsetzt die Hand vor den Mund und meine Augen quollen über vor Tränen. Das war nicht möglich. Das konnte und durfte nicht wahr sein. Niemals! Wie konnte das wahr sein? Er war der letzte von dem ich gedacht hätte, dass er in nächster Zeit von uns geht. Erschüttert schlang ich die Arme um Severus Hals, weinte bitterlich an seiner Schulter. Tröstenden strich er über mein Haar, doch ich merkte genau wie zersplittert er war. In tausende kleine Teilchen.

Puhhh okay Leute.... Es tut mir jetzt schon leid, ihn getötet zu haben.... Wenn ihr nicht wisst, um wen es sich hier handelt, dann solltet ihr schleunigst die Filme/ die Bücher gucken/lesen.

Er ist einer meiner Lieblingscharaktere, aber ich sehe mich einfach nicht im Stande eine so große und vor allem weise Rolle zu bedienen. Deshalb sah ich mich dazu gezwungen ihn sterben zu lassen, weil es irgendwann dazu gekommen wäre ihn mit einzubauen, wenn er lebt und wie gesagt ich sehe mich dem nicht gewachsen.

Diese Rolle ist mir einfach zu hoch. Die Art und Weise wie er redet, immerzu in Rätseln und verschlüsselt, was ich in der geringen Zeit, die ich habe einfach nicht so bewerkstelligen könnte, dass ich damit zufrieden bin.

Ich bitte hierbei um euer Verständnis, denn ich habe bei vielen Harry Potter Fan-Fiction gesehen, wie schwer es ist diesem Charakter gerecht zu werden.

Bitte schreibt mir doch eure Meinung dazu in die Kommentare. Wäre schön einige Rückmeldungen dazu zu hören. :(

Es tut mir wirklich leid, bis dahin, gehabt euch wohl

~Schokokekschen <3



Verbotene Liebe (Severus Snape FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt