Kapitel 51

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Ein gleißendes Licht hinderte mich daran meine Augen wieder zu öffnen. Es schien, als wäre die Gefahr, dass ich durch es erblinden würde. Nachdem ich jedoch eine Weile so da gelegen hatte, hatten meine Augen sich soweit an es gewöhnt, dass ich wagte sie zu öffnen. Verwirrt sah ich mich um und fand mich auf der Krankenstation wieder. Als meine Augen weiter durch den Raum wandern ließ fand ich eine schlafende Leyni neben meinem Bett sitzen. Ihre Position sah ziemlich ungemütlich aus, also wollte ich sie wecken, bevor sie sich irgendwann über Rücken- oder Nackenschmerzen beklagen würde, doch als ich den Versuch startete mich zu bewegen keuchte ich vor Schmerz auf. Sofort stürmte Madam Pomfrey herein. „Oh. Gott sei Dank. Sie sind wach! Nicht bewegen! Liegen bleiben." Ich hörte auf sie und blieb still liegen. „Wie fühlen Sie sich?" Als ich zum Sprechen ansetzte spürte ich einen stechenden Schmerz in der Halsgegend und räusperte mich schwer. „Ganz okay... denke ich... tut nur 'n bisschen weh... was auch immer es ist.", flüsterte ich, erstens um Leyni nicht zu wecken und zweitens, weil mein Hals zu weh tat, um dass ich hätte lauter reden können. Madam Pomfrey erkannte meinen Schmerz und reichte mir etwas, dass sie mit einem „leichtes Schmerzmittel" kommentierte. Ich schluckte die bittere klare Flüssigkeit und spürte seine sofortige Wirkung. Nach einem erneuten Räuspern fragte ich, was passiert sei. „Das erklärt Ihnen am besten jemand anders. Dafür bin ich nicht zuständig, doch ich bin mir sich, dass Ihre Freundin Ihnen alles sagen wird, sobald sie wach ist." Mit einem warmen Lächeln wuselte Madam Pomfrey durch den Raum zurück in ihre Büro aus dem sie gekommen war.

Eine Weile lag ich stumm da, bis ich es nicht mehr aushielt und Leyni weckte. Sie lag so eingerollt auf ihrem Stuhl, dass sie vor Schreck herunter purzelte, als ich sie an tippte. Vom Boden war ein leises Quietschen zu vernehmen, bevor Leynis Kopf neben meinem Bett auftauchte. Verärgert blitzte sie mich an, aber sie konnte ihre Freude darüber, dass ich wach war nicht verbergen. Lachend viel sie mir um den Hals löste sich aber sofort wieder, als ich schmerzerfüllt aufstöhnte. Das Schmerzmittel von Madam Pomfrey milderte den stechenden Schmerz nur geringfügig. „Oh, 'tschuldigung. Wie geht's dir?", fragte Leyni munter. „Ganz okay, denke ich. Kannst du mir sagen, wie es kommt, dass ich hier bin?" „Ach, du weißt es nicht? Na gut, eigentlich verständlich, nachdem was diese Schweine mit dir gemacht haben.", knurrte Leyni bösartig, als sie meinen geschockten Gesichtsausdruck sah grinste sie aber. „Das ist passiert auf dem Weg zu Pflege magischer Geschöpfe. Dazu muss gesagt werden, dass das alles anders gelaufen wäre, wenn du Tröte auf mich gewartet hättest. Aber gut... Auf jeden Fall hast du da Draco und seinen Gang getroffen. Nach deren Bericht habt ihr zusammen etwas aufprobiert und irgendwie ist das völlig daneben gegangen, doch das glaubt ihnen so gut wie keiner. Professor Snape war scheinbar auch der Ansicht, dass die Geschichte nicht stimmen kann, denn immerhin hast du mit dem Periculum-Zauber um Hilfe gerufen. Das hättest du ja wohl kaum getan, wenn du nicht in Gefahr gewesen wärst. Snape hat sich also Draco vorgenommen und ihm Veritaserum verpasst. Und so ist das ganze ans Licht gekommen.", beendete sich ihren Vortrag für kurze Zeit, um mir die Chance zu lassen, zu verstehen, was sie gesagt hatte.

Hey Leute
Sorry dass ich länger nichts hochgeladen habe :/ habs verpeilt

Die Geschichte nähert sich langsam ihrem Ende :O

Bis dahin, gehabt euch wohl
~Schokokekschen <3

Verbotene Liebe (Severus Snape FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt