(Nicht für schwache nerven!!!)
Der 14. Februar, könnte ein Tag sein, genau wie jeder andere auch.
Leider ist er das nicht.
Irgendwer ist auf die dumme Idee gekommen, den Valentinstag zu erfinden, so das ich mich jeden 14. Februar gerne erhängen möchte.
Blaise säuselt bereits beim Frühstück Daphne voll und Astoria verdreht Theodor Nott den Kopf, der heute, gnädigerweise, mit ihr Ausgehen darf.
Ich sitze ganz entspannt, neben Draco Malfoy, dem angeberischen Schönling, in unserem Jahrgang.
Diverse Mädchen, auch aus der Stufe untern uns fragen ihn was er vor hat und sie sehen mich alle böse an, wenn er sagt das wir nachher zusammen ins Dorf gehen.
Wie schade, für die armen kleinen.
Zur Feier des Tages, sitzen Crabb und Goyle, Dracos zwei Hooligans, etwas einfernt von uns.
Damit kann ich gut leben, da sie mich unendlich mit ihrer Anwesenheit belasten, ich mag sie einfach nicht.
Ohne sie weiter zu kennen, ihre Existenz reicht mir aus.
"Und was sollen wir heute machen?", fragt Draco mich freundlich und ich schaue von meinem Müsli auf, welches ich langsam und vorsichtig esse, als ob es mich sonst töten könnte.
Ich überlege einen Moment, ich wäre auch damit zufrieden Gewesen, den Samstag im Bett zu verbringen, aber ich habe nun mal schon zugesagt.
"Wir könnten ins drei Besen gehen und ich muss noch ein paar Sachen besorgen.", antworte ich und es scheint mir recht unverfänglich, als Ausflugsziel.
Schließlich sind wir ja kein Paar oder so ein Mist.
Nur Freunde oder sowas in der Art zumindest, ein paar Küsse hin und wieder sagen ja nichts aus.
Um 14:00 gehen wir hinunter ins Dorf, durch den tiefen Schnee, es ist kalt und ich trage meinen schwarzen Winterumhang, mit den Silbernden Schnallen und dem Kaninchenfell Kragen.
Draco läuft neben mir, einen Arm um mich gelegt, unter dem Vorwand mich zu wärmen.
Sehr freundlich, das Frettchen, lache ich innerlich.
Wir laufen durch das verschneite Dorf, Hogsmed, in jedem der Schaufenster kleben Plakate und auf jedem sind zehn Zauberer und Hexen abgebildet.
Einer sehe ich unverschämt ähnlich, so ähnlich, dass mich viele der Menschen die das Plakat sehen komisch anstarren.
Ich fühle mich unglaublich unwohl, weshalb ich mein Gesicht etwas mehr zu Draco lehne, um mich in seinem Kraagen zu verstecken.
So ein Scheiß.
Es ist wie mit einem Stempel auf der Stirn rum zu laufen, mit der fetten Aufschrift "Tochter einer Mörderin".
Und alle Welt scheint, dass was passiert ok zu finden und es unnötig zu finden, weg zu sehen, aus Höflichkeit oder so.
Nein, sie starren mich alle an.
Eine Drittklässlerin aus Hufflepuff, starrt mich lange an, bis Draco sie anfaucht, "Was gibt es zu Glotzen, Schlammblut?!" Und das Mädchen verschwindet, weinend vor schreck.
Ich muss warum auch immer kurz lachen, denn es ist wirklich irgendwie lustig, besonders Malfoys verwunderter Blick zu mir.
"Was denn? Das musst du dir doch wirklich nicht gefallen Lassen!", verteidigt er sich, als er mir die Tür zum Drei Besen, aufhält.
Drinnen ist es herrlich warm, aber irgendwie erreicht mich die Wärme nicht so ganz, auch nicht, als Draco mir meinen Umhang abnimmt und wir uns an einem Tisch in einer Ecke niederlassen.
ER holt uns zwei Butterbier und setzt sich neben mich auf die Eckbank, legt einen Arm um mich und mustert angespannt die anderen Gäste.
"Was denkst du?", frage ich ihn leise und seine kristallgrauen Augen wandern zu mir, sie durchbohren mich und endlich fühle ich die wärme des Raumes, den Geruch von Gewürzen und die Geräusche anderer Menschen.
Draco
"Ich denke, dass du dir keine Anfeindungen bieten lassen musst, du bist stark, überaus Talentiert und schön. Niemand sollte es wagen dich anzugreifen, wegen Dingen die du nicht getan hast.
Das ist nicht fair.", antworte ich ihr und ich meine jedes Wort ernst.
Es gibt überhaupt keinen Grund Lizi mies zu behandeln, sie tut niemandem irgendwas, sie verteidigt im Zweifelsfall jeden, wenn es fair ist.
Was kann sie für ihre Mutter?
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Slytherin Hearts
FanfictionLizi McTaylor ist die Tochter zweier Todesser und lebt bei ihrer Großmutter , die sie jeden Tag spüren lässt was sie davon hält, es wird immer grässlicher und unaufhaltsamer für Lizi, als sie nach Slytherin kommt, in der Schule geht es ihr zwar gut...
