*Gruppe 2 - Carls Position*
Ich schaute mich in meiner Gruppe um.
Daryl schien ziemlich sauer zu sein, kann ich auch gut verstehen, immerhin war der Sprit des Wagens leer und selbst die Motorräder hatten, durch das ewige umherfahren, keinen Sprit mehr.
Das Gute war, das uns keine Beißer mehr verfolgten, dass schlechte allerdings dass, das Benzin auf den anderen Pickup verstaut war.
Wir waren einige Meilen in die andere Richtung gefahren, um die Viecher abzuschütteln und nun hatten wir kein Benzin mehr um die Motorräder und den Wagen zu füllen.
,,So eine verfluchte Scheiße!" Gröllte Daryl herum. Glenn schaute ihn warnend an und sprach mit genervten Ton: ,,Beruhig dich Daryl! Verdammt willst du das uns die Beißer uns gleich wieder am Arsch hängen?!" Versuchte Glenn ihn zu beruhigen.
Auch Maggie versuchte auf Daryl einzureden, doch irgendwann gab sie auf, weil sie wusste, dass Daryl sich einmal aufregen musste um sich zu beruhigen.
,,Wir brauchen jetzt erst einmal einen Plan." Sagte ich erwachsen und klang dabei sehr ernst. ,,Carl hat recht, wir müssen uns was einfallen lassen! Ausrasten bringt uns nicht weiter." Stimme Maggie mir zu.
,,Daryl, wir machen uns alle Sorgen um die anderen, aber wir brauchen jetzt dringend einen Plan." Meinte Glenn beruhigend.
Wir standen auf einer langen und breiten Straße, um uns herum waren Wiesen und vereinzelte Häuser.
,,Wir können uns in einen der Häuser, ein Lager für heute, einrichten und suchen nebenbei nach Treibstoff und Verpflegung." Schlug Maggie vor.
Daryl, der gerade dabei war sich aus Frust die Haare zu raufen und aufgeregt hin und her lief, nickte nur mit zusammen gebissenen Kiefer.
,,Aber morgen verschwinden wir von hier!" Stellte er klar.
Beschlossene Sache.
Wir gingen also von der Straße. Glenn und Daryl schoben die Motorräder, um diese in Sicherheit zu wiegen, und stellten sie in den Hinterhof des kleinen Hauses, vor dem wir standen.
Wir zogen unsere Waffen und stellten uns geschickt in Stellung.
Glenn und ich gingen zum Hintereingang, während Maggie und Daryl vor dem Haupteingang Stellung bezogen. Daryl öffnete die Tür und pfiff einmal.
Das war das Zeichen für mich und Glenn ebenfalls ins Haus zu gehen. Es war bis auf 3 Beißer leer und das hieß, dass es noch Chancen gab, das man hier noch Vorräte finden könnte.
Wir durchsuchten alle möglichen Schränke, selbst die wo wir offensichtlich nichts fanden, nur um nichts zu übersehen. Wir wurden mehr als fündig.
Wir haben eine ordentliche Menge an Essensvorräten gesammelt und in der nebenan liegenden Garage fanden wir auch genug Treibstoff und ein altes Auto, an dem wohl zuvor noch herumgeschraubt wurde. Bevor das hier begann.
Wir hatten also Essen, Trinken, Medizin und Benzin. Besser ging es gar nicht.
Wir verschanzten uns und riegelten Fenster und Türen ab. Wir teilten Wachen ein.
Die erste übernahm ich, die zweite Maggie, die dritte Glenn und auf den Rest bestand Daryl.
Es vergingen Stunden, des rumsitzens, und ich hoffe inständig, dass es allen gut ging und wir sie bald wiedersehen würden...
*Gruppe 3 - Ninas Position*
Noch immer schlichen einige dieser Drecksviecher hinter uns her und das stöhnen und schreien der Runner, hinter uns, drang noch immer an unsere Ohren, und ließ uns allmählich verrückt werden.
Rick schien ziemlich angestrengt zu sein. Er hielt das Lenkrad fest im Griff und bis sich auf die Lippe. Man konnte deutlich sehen, wie sein Kiefer und allgemein sein ganzer Körper versteift war und der sonst so ruhige und gelassene Officer, kurz davor war ins Lenkrad zu beißen.
Roy, Alison und Carol saßen hinten im Wagen.
Alison lag eng an ihren Mann gekuschelt und hielt die Augen geschlossen.
Sie hatte viel geweint, immerhin hatten Roy und sie ihren Hof verloren und von ihrem Sohn, war bisher auch kein Lebenszeichen aufgetaucht.
Carol schaute streng in die vorbei ziehende Landschaft. Ich starrte währenddessen auf den Benzinstand.
Er sah nicht mehr so gut aus, wir hatten zwar noch Benzin, hinten auf dem Wagen, doch jetzt auszusteigen wäre reiner Selbstmord.
Ich hoffte, dass der Sprit noch durchhielt, bis die meisten Beißer abließen.
Ich hatte Glück und einige der Beißer gaben sich geschlagen.
Ich atmete auf und schaute nun wieder nach vorne. Wir hatten einen Umweg hinter uns, waren jetzt aber wieder auf dem Weg zum Mountain Holliday Park.
Von jetzt auf gleich alles zu verlieren, was man liebte, war hart und ich spürte eine allgemeine Unruhe und Trauer. Es War ziemlich erdrückend in dem Pickup.
Die einzige Hoffnung die mir blieb war, dass die anderen ebenso überlebt hatten und nun auch auf dem Weg zum Park sind oder vielleicht schon dort auf uns warteten.
Es waren noch einige Meilen.
Ich sah wie müde Rick schon war. ,,Ich sollte fahren, du bist viel zu Müde und erschöpft." Sagte ich fast mütterlich zu jenem.
Er nickte und wischte sich kurz mit einer Hand durchs Gesicht. ,,Vielleicht hast du Recht." Erwiderte er und hielt den Wagen, in sicherer Entfernung, an.
Schnell tauschten wir Plätze und ich füllte noch rasch etwas Benzin nach.
Sofort stieg ich ein und drückte Ordentlich aufs Gas, denn die Beißer waren schon wieder näher gekommen.
Noch waren es zu viele, aber ich wusste, dass wenn wir noch ein wenig weiter fuhren, könnten es bald nur noch 10 Beißer sein und die wären kein Problem für uns.
Rick war, schon kurz nachdem er eingestiegen war, eingeschlafen.
Ich fuhr und fuhr und auch ich merkte wie meine Augenlider immer schwerer aufzuhalten waren.
Carol löste mich nach vielen Stunden ab und wir hofften alle, dass jetzt nichts mehr dazwischen kam.
Tja, blöd das die Straßen zugeparkt waren.
,,Verdammte scheiße!" Fluchte ich. ,,Warum können wir nicht einmal Glück haben." Protestierte ich.
Jetzt musste ich wohl aussehen wie Rick zu Anfang. Ich hatte wieder das Steuer übernommen, da ich zum Glück nicht viel Schlaf brauchte. Ich schaute angestrengt nach draußen und war ebenfalls kurz davor mit voller Wucht ins Lenkrad zu beißen. ,,Da kommen wir mit dem Auto niemals durch." Sprach Roy meine Gedanken aus. ,,Und jetzt?" Fragte Alison besorgt und ein wenig deprimiert. ,,Wir müssen gehen." Erwiderte ich auf ihre Frage. So stiegen wir aus.
Noch lächerliche 5 Beißer klebten förmlich an uns. Rick, Carol und ich machten sie fix kalt und nahmen unsere Rucksäcke vom Pickup und verstauten, so gut wie alles in ihnen. Jeder nahm einen Rucksack und Rick, Roy und ich trugen noch die 3 Benzin Kanister. Ich hatte noch einen weiteren Rucksack auf den Schultern, wie auch Rick und Carol.
Ich fühlte mich wie ein vollbepackter Esel und so mussten wir nun um die Autos, die uns den Weg versperrten, herumlaufen. Die ganze Straße war voll. Alle Autos waren komplett im Arsch. Es waren noch immer einige Meilen bis zu unserem Ziel und zu Fuß würde es noch ewig dauern...
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Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)
FanfictionWenn sich von einem Moment auf den anderen alles verändert, versucht man alles um zu überleben. Doch ich habe schon immer überlebt! Ich lerne Menschen kennen und weiß nicht mal ob ich Ihnen vertrauen kann... Doch da ist dieser eine Mann...der mir...
