Kapitel 18: Rettende Schatten

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*Flashback - Melissas Position*

Ich war noch nie ein großer Freund von Abschieden und so ging ich in die Küche und packte mein Zeug zusammen.
,,Pass auf dich auf, da draußen." Ertönte es auf einmal aus der Tür, in der Alison stand und besorgt schaute.
,,Das werde ich, ich verspreche es. Wir sehen uns im Park." Sagte ich lächelnd und prüfte nocheinmal ob ich alles eingepackt hatte.
,,Ich werde schon jetzt abhauen, Abschiede sind nichts für mich, selbst wenn sie nur für kurze Dauer sind, ich finde Beth und Chris und bringe sie zurück." meinte ich.
Alison lächelte und atmete hörbar auf.
Ich schulterte meinen Rucksack und ging zum Eingang.
Draußen waren kaum Beißer, die paar würde ich locker alleine packen.
Ich schaute ein letztes mal zu den schlafenden Gestalten und lächelte kurz. Ich schnappte mir mein Messer und schritt nach draußen.
Ich drückte sofort einem der Seelen mein Messer ins Gesicht.
Ich überlegte ob ich die Chopper nehmen sollte, wenn ich sie wiederfinde, doch entschied ich mich zu Fuß zu gehen.
Die Hauptstraße war wenig belebt, doch sah ich zu einer Bar, wo Beißer versuchten ins Innere zu gelangen.
Da waren zu hundert Prozent überlebene drinnen!
Eine riesige Herde wartete vor der Bar.
Ich nahm all meinen Mut und meine Stärke zusammen und schritt auf diese zu.
Dann sah ich eine blonde, zierliche Person und einen dunkelhaarigen Mann vor einer Menge Seelen weglaufen.
Beth!
Sofort merkte ich die Wärme in meinem Körper.
Mein Kopf tat weh und ich biss den Kiefer zusammen.
Mit einem Mal riss ich den Kopf nach oben und meine Augen begannen förmlich zu brennen.
Blut floss meine Wangen entlang und meine Augen wurden weiß.
Wie in Trance hob ich wieder meine Hand und fokussierte meinen Blick auf einen der Seelen.
Immer näher kam dieser zu mir und ich wies ihn, und seine Back street Boys und Girls hinter ihm, an ebenso anzuhalten.
Nun standen sie vor mir. Ich ballte meine Hand, die ich erhoben hatte, zu einer Faust.
Ein blutiges Massaker begann.

*Flashback ende/ Melissas Position*

Beißer die sich gegenseitig angriffen, die sich töteten und auffraßen.
Ich nahm nichts mehr wahr außer diesen Viechern.
Stimmen erhellten meinen Kopf...ihre Stimmen...sie schrien und flehten um ihr Leben, sie beteten und hofften.
Es war als wären sie unschuldig und für einen kurzen Moment, war ich betrübt, doch es waren nur leere Gestalten ohne verstand. Mein Gehirn spielte mir einen Streich und auch, wenn die Schreie in meinem Kopf, immer schlimmer und lauter wurden, versuchte ich mich zu beherrschen, um nicht die Fassung zu verlieren.

Langsam begann ich klarer zu sehen, die schmerzen wurden, so öfter ich die Kraft benutzte, weniger, oder ich gewöhnte mich an sie.
Die Schreie wurden leiser und ich begann die Umwelt wahrzunehmen. In der Ferne erkannte ich einen Pickup, dort standen 5 Menschen und schossen auf meine Sklaven. Je mehr der Seelen fielen, um so erleichterter war ich. 2 weitere Menschen flüchteten in den Pickup.
Die Herde hatte sich um einiges Dezimiert. Das Schießen, was ich ich wahrnahm, war wenn ich die Kräfte benutze, lauter als sonst, es hörte sich an als würde man direkt daneben stehen...doch die Menschen standen weiter weg.
Ich merkte, wie die Kräfte mich verließen, ich torkelte wie eine besoffene, durch die Gegend und hoffte, halt zu finden, damit ich nicht umfiel.
Doch ich stand nun mal auf einer Straße...
Ich versuchte immer wieder mich wieder zu fangen und fiel ein paar mal fast hin, doch stützte ich mich immer mit meinen Armen ab und drückte mich irgendwie vom Boden ab.
Mein Körper rebellierte. Mir wurde schlagartig schlecht und ich musste mich übergeben.
Ich schmeckte das metallische Blut, welches aus meinen Augen gelaufen kam, auf meinen kaputten Lippen.
Der Kratzer in meinem Gesicht, war eine Narbe und mein Kopf schmerzte, als würde er jede Sekunde explodieren. Ich hielt meinen Kopf und japste, mit Schmerzverzerrtem Gesicht, immer wieder auf.
Mir liefen Tränen die Wange herunter, die sich mit Blut vermischten, sodass nun ein Gemisch aus Blut und Tränen, meine dreckigen Wangen hinunterliefen und unabhaltsam auf den, mit Gedärmen und Blut getränkten, Boden tropfte.

Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt