In dem dichten Wald stand eine kleine, zugewucherte Holzhütte und ein kleines Lagerfeuer glimmte davor. Niemand war zu sehen. Ich lief, mit meiner Axt in der Hand, immer näher an die Hütte heran. Schnee rieselte langsam vom Himmel und ich erschrak als eine Krähe schreiend von einem Ast in den Himmel flog und eine Menge des Schnees, der auf dem Ast ruhte, auf mich herunter fiel. Ich sah erschrocken nach oben und spürte dann auf einmal einen Druck durch meine übergroße Jacke. ,,Keine Bewegung." , hörte ich eine raue und dunkle Männerstimme sagen.
Ich, die ihr Gesicht unter einer Kapuze versteckte, starrte ins leere. Der schwarzweiß karierte Schal, der meinen Mund und meine Nase zudeckte, war noch immer fest um meinen Kopf gebunden, sodass, auch wenn er es verlangte, ich kein Wort anständig aussprechen könnte.
,,Waffe fallen lassen!" Wies mich der Mann mit strengen Stimme an. Ich befolgte seine Befehle, obwohl ich doch eh nichts mehr zu verlieren hatte. ,,Umdrehen, langsam!" Sagte der Mann noch immer mit bestärkter Stimme.
Langsam drehte ich mich, auf dem verschneiten und vereisten Waldboden um. Nun sah ich meinem Gegenüber direkt in die Augen. Seine eisblauen Augen durchbohrten mich förmlich und ließen mich einen kalten Schauer, über meinen Rücken, spüren.
Seine braunen Haare, die etwa bis kurz vor seinen muskulösen Schultern gingen, fielen ihm vereinzelt, verwegen in sein Gesicht, welches mit Dreck und Blut beschmiert war. In seinem 3-Tage-Bart klebten noch Reste seines Essens, was ihn aber kalt ließ. ,,Runter mit der Kapuze und den Schal!" Schrie er mich nun förmlich an.
Ich wehrte mich nicht. Zuerst zog ich den Schal aus meinem Gesicht und ließ ihn mit meinen dunklen, braunen Augen nicht aus den Augen.
Dann legte ich meinen Hände an meine Kapuze und zog diese langsam von meinem Kopf. Meine langen blonden Haare kamen zum Vorschein.
Ich spürte die Blicke, sie durchleuchteten mich und ich, die wieder ein wenig selbstvertrauen hatte, machte einen dummen Spruch: ,,Hast du noch nie ne Frau gesehen?"
Der Mann sah mich mit einem düsteren und tötenden Blick an: ,,bist du immer so'n vorlautes weib?"
Warf er gekonnt zurück. Ich jedoch konterte geschickt: ,,nur wenn ich solchen Idioten begegne, die meinen mir ne Waffe vor meine Brust zu halten, und dabei total ihre Rückendeckung vergessen." Einen kurzen Moment drehte er sich um, um zu checken ob etwas hinter ihm war. Eine Gruppe Seelen kam Auf uns zu und lief schmatzend stöhnend in unsere Richtung.
Ich nahm das Messer aus meinen Springerstiefeln und lief ihnen entgegen. Der Mann mit der Armbrust, die er zuvor auf mich gehalten hatte, schoss auf die Seelen. Eine Horde von 20 Stück. ,,Du bist doch vollkommen durchgeknallt!" Schrie der dunkel gekleidete Mann mit der Weste zu mir hinüber.
Aber ich gab nur ein: ,, hab eh nichts mehr zu verlieren." Zurück. Ich erledigte geschickt einen nach dem anderen. Der Mann staunte nicht schlecht mit welcher Leichtigkeit ich die Seelen erstach. Doch zu blöd das es Winter war und man zu leicht auf dem Schnee ausrutschen konnte. Tja, ehe ich mich versah lag ich schon auf dem Boden und einer der Viecher auf mir.
Der Idiot lachte laut auf. Ich wiederum kämpfte mit dem Vieh und drückte es mit aller Kraft von mir weg. Ich schubste das Drecksvieh von mir und setzte mich auf Es und erstach es sogleich, indem ich dem "Beiser", wie der Typ sie nannte, das Messer zwischen die Augen rammte, es einmal rumdrehte und rauszog.
Der Vollidiot schoss auf den letzten Beiser und dann kehrte Ruhe ein. Der eben noch weiße Boden, war getränkt mit Gedärmen und Blut. Ich funkelte den Kerl böse an und stapfte wütend auf ihn zu. ,,Was zur Hölle ist nur los mit dir?! Hättest mir auch helfen können, ohne mich wärst du am Arsch gewesen! Wenn ich nicht Bescheid gegeben hätte. Wenn ich so recht überlege, hätte ich die Klappe halten sollen. Ich halte eh nicht viel von Menschen um mich herum!" Der Mann war sichtlich überrascht über meine direkte Art und lachte lauthals los während er meint: ,,Sag mal, ich bin nicht dein Kindermädchen! Hast es doch geschafft oder nicht? Meine Güte diese Weiber heutzutage!"
Mir platzte endgültig der Kragen. Ich sprang auf den Mann zu und warf ihn um. Ich landete auf ihm und hielt ihm mein Messer unter die Kehle: ,,Wenn du nicht sofort deine unverschämte und vorlaute Fresse hälst, schneide ich dir deine Zunge raus! HAST DU MICH VERSTANDEN?!"ich schaute mit einem ernsten und durchaus tötenden Blick an. Meine Strähne strich seine Wange. ,,is ja gut." Meinte er und hob, soweit dies möglich war, seine Hände. Aber nicht um sich zu ergeben, sondern um den Spieß umzudrehen. Er drehte sich gewandt schon war ich die, die unter ihm lag und die kalte Klinge an meiner Kehle spürte. Gerade mal gut 20 cm trennten unsere Gesichter von einander.
Er lachte los und ließ mich frei. ,,nettes Messerchen, aber Pass das nächste mal besser auf." Gab der arrogante Arsch von sich. Ich wiederum flüsterte zu mir: ,,glaub mir, ein nächstes mal gibt es nicht."
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Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)
Fiksi PenggemarWenn sich von einem Moment auf den anderen alles verändert, versucht man alles um zu überleben. Doch ich habe schon immer überlebt! Ich lerne Menschen kennen und weiß nicht mal ob ich Ihnen vertrauen kann... Doch da ist dieser eine Mann...der mir...
