Kapitel 22: Gebrochener Wille

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*Melissas Position*

Ich öffnete meine Augen. Mein Kopf dröhnte und ich lag auf einem kalten Steinboden und trug nur meinen BH und meine normale schwarze Lederhose. Meine Hände waren hinter meinem Rücken gekettet und diese Kette führte zu einem Mechanismus im Boden. Man konnte die Kette kürzer ziehen, da war ich mir sicher.
Der Boden war saukalt, doch konnte ich nicht aufstehen, da auch meine Füße gefesselt waren.
Vor meinem Mund spürte ich etwas. Ein verdammter Maulkorb?! Ist das Deans Ernst?!
Langsam wusste ich wieder was passiert war.

Wenn ich Dean erwische, werde ich ihn hierfür dermaßen in den Arsch treten, dass er gezwungen ist aus dem Mund zu scheißen! Fluchte ich in meinen Gedanken.
Ich war wohl in einem Keller, der Boden und die Wände waren grau und nass.
Ein kleiner Lichtstrahl drang, durch das mikrige Fenster, in den Raum.
Ich zerrte an den Ketten, doch brachte es nichts, sie waren sehr stabil.

Jetzt wünschte ich mir, dass meine Superkraft auch unmenschliche Stärke beinhalten würde, Pustekuchen. Ich drückte mich irgendwie vom kalten Boden hoch und hockte nun einfach dort.
Strähnen fielen mir wild ins Gesicht und ich vernahm eine quitschende Tür, die ich erst nicht wahrgenommen hatte. ,,Oh gut, Sie sind wach." Sagte jemand mit widerlich überfreundlichen Stimme.

Ich wollte dieser ein Schimpfwort an den Kopf knallen, doch durch dem Maulkorb drang nur ein leises undeutliches brummen zu ihm hinüber.
,,Wir können nun beginnen!" Rief der Typ hinter sich.

Schlagartig schalteten sich Lichter in dem Nebenraum, hinter der Person, ein und blendete mich.
Hinter einer Glasscheibe, erkannte ich einen Mann, welcher eine Spritze auf zog.
Dieser widerliche Typ kam zu mir und in seiner Hand, eine Spritze.
Ich wackelte hin und her, der Mann versuchte mir Blut abzunehmen.
,,Stell dich gefälligst nicht so an!" Wurde der Mann lauter.

,,Zieh die Kette kürzer!" Befahl er dem Mann im Nebenzimmer. Sofort zogen sich die Ketten kürzer und diese schnürte sich in mein Fleisch. Ich schrie auf, doch wieder klang es nur dumpf.
Die Kette, an meinen Armen, war nun so kurz, das meine Hände den Boden berührten und ich meinen Oberkörper nach hinten überdehnen musste.
Die Sitzposition war ziemlich unangenehm und ich konnte mich nicht wehren.
Blut wurde mir abgenommen und der andere Mann kam mit einer weiteren Spritze herein.
Eine merkwürdig aussehende Flüssigkeit war darin.
,,Das ist ein seltener Extrakt aus dem Hoiba Pilz. Sehr schwer zu kriegen. Man kann diesen Pilz auch Willensbrecher-Pilz nennen. Ein paar mal werde ich dich damit behandeln und dann wirst du tun und lassen was ich will." Erklärte der grauhaarige Mann mit Bart, der zuvor im Nebenraum saß.
Er setzte die Nadel an und ich musste aufschreien, den es tat mehr weh, als alles was ich zuvor kannte.
,,Ich werde dein Blut untersuchen und lasse Eric seinen Spaß haben." Er grinste finster und ging dann wieder in den erleuchteten Nebenraum.
Eric war der große, braunhaarige Mann mit Bart gewesen, welcher mir das Blut abgenommen hatte.
Seine Augen funkelten böse und beängstigend. Er schob nun einen kleinen Wagen hinein, welcher zugedeckt war.

,,So Schätzchen, dann lass und zwei mal Spaß haben!" Sprach dieser grinsend.
Eric deckte den Wagen auf und alle möglichen Folterinstrumente kamen zum Vorschein. Ich sah erschrocken zu den etlichen Messern und dem Bunsenbrenner.

,,So das Spiel ist einfach: Du wirst einfach tun was ich dir sage! ich werde dir fragen stellen und du wirst sie zu meiner Zufriedenheit beantworten und ich werde dich so lange quälen bis dein Wille endgültig gebrochen ist und wir dich besitzen."
Erklärte dieser Bastard.
Mein Blick wandelte sich schon nach einigen Sekunden und er sah aus, als könnte ich ihn in der Luft zerreißen.

Dieser Blick war tötender als alle andern, die ich bisher jemanden zugeworfen hatte. Der Bastard legte mir eine Art Halsband, aus Eisen, um den Hals, diese hatte ebenso eine Kette, welche er an der Wand, hinter mir, befestigte. Meine Bewegung war noch eingeschränkter.
Er machte dafür meinen Maulkorb ab, worauf ich ihn sogleich beschimpfte.
,,Dreckiger Mistkerl!" Keuchte ich. Der Mann schien es zu ignorieren.

Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt