*Melissas Position*
Jemand nahm mir den 'Knebel' ab.
Kaum hatte ich meine Augen einen Spalt geöffnet, schaute ich zu Eric.
,,Na Schätzchen." Sprach der widerliche und patschte mit seinen dreckigen Fingern, in meinem Gesicht herum.
,,Wir machen dich hübsch, kleiner Beißer." Sprach er.
,,Wofür?" Presste ich hervor.
,,Nur weil du eine Waffe bist, musst du nicht wie eine aussehen." Schmunzelte er.
Ich schaute, aus dem Augenwinkel, zu seinem Finger, der an meinem Hals ruhte. Ich wollte dieses Halsband endlich loswerden. Ich musste mitspielen...
,,Oh Eric. Ich kann nicht mehr. Ich bin so schwach. Ich werde alles tun nur nehm mir diese Halskette ab. Ich werde dich glücklich machen." Es klang schon so theatralisch und schlecht, das ich nicht dachte, dass er dumm genug ist darauf reinzufallen, doch Anscheind irrte ich mich.
Ich wimmerte Mitleid erweckend.
Er musterte mich und blieb für einen Moment an meinen Brüsten hängen. ,,Alles ja?" Er grinste dreckig und ich musste mir ein würgen unterdrücken.
,,Ja." Antwortete ich fest.
Eric grabste mir an den Hintern und drückte mich an ihn. Am liebsten hätte ich gekotzt. Ich fühlte mich ekelig und falsch. Er zog meine Hose aus und seine ebenfalls. Dann machte er mir tatsächlich, so blöd wie er war, das Halsband ab. Was für'n Idiot.
Als er seinen Kopf in meinem Nacken vergrub, biss ich ihm in den Hals. Er schreckte auf und klatschte mir eine. Ich spuchte sein Blut auf den Boden und grinste finster.
Er hielt sich seine Wunde und drückte sich hoch. Er trat mir fest in den Magen, woraufhin ich mich übergeben musste. ,,Das wird dir noch leid tun, Miststück!" Brüllte er mich an.
Ich kümmte mich auf dem Boden und weinte vor Schmerz. Ich hoffe, das er sich verwandeln würde. Zwei Männer kamen herein und hievten mich hoch.
Sie legten mir den Maulkorb an und lösten die Fesseln, um mir ein kurzes weißes Kleid über zu ziehen und schiffen mich dann, an den Armen, zu einer Wand, mit einer Halterungseinrichtung.
Ich wurde nach oben gehalten und meine Handgelenke bekamen wieder Fesseln zu spüren. Ich konnte mich nicht wehren oder bewegen.
Die Drogen, die sie mir mittlerweile regelmäßig verpassten, machten nicht nur meinen verstand schwach, sondern auch meinen ganzen Körper.
Ich wurde hingehängt. Meine Arme waren ausgebreitet und mit Fesseln an der Wand befestigt, meine Füße waren in einer großen Fessel, die ebenso an der Wand befestigt war.
Mein Kopf hing herunter und ich musste aussehen, wie ein Abbild von Jesus in einer Kirche.
Ich merkte einen kurzen Piks an meinem Arm und schaute zu jenem. Ein Zugang wurde gelegt und der dünne Schlauch, der daran befestigt war, lief zu einem kleinen Beutel mit trüber Flüssigkeit, die Drogen.
Sofort merkte ich wie diese Drogen meinen Körper einnahmen und mich unschädlich machten.
Eric schien wohlauf zu sein. Verdammt.
Dieser Arzt kam zu mir und schrie: ,,Wir haben den Schlüssel! Wir haben den DURCHBRUCH! Ich darf ihnen mitteilen, dass es der Krebs in ihrem Körper ist, welcher die Bakteriellen in Schach hält." ,,Kre..Krebs?!" Stotterte ich entrüstet.
,,Sie wussten nicht, dass sie im Endstadium einen Hirntumor haben?!" Fragte er mich fassungslos.
,,ENDSTADIUM?!" Brüllte ich entkräftet.
,,Sein Sie doch froh, die Beißer bakterien waren ihre letzte Rettung. Jedes Mal wenn Sie in diesen 'Zustand' verfallen, kommt der Krebs wieder. Die Krebszellen und die Zombiebakterien bekämpfen sich und Sie sind für diesen Moment quasi Tod. Die Zombies nehmen Sie also als Tod wahr und gehorchen ihnen, weil Sie anscheind mit ihnen, auf merkwürdige Art und Weise, kommunizieren können.
Wenn Sie aber aus diesem 'Zustand' wieder zu sich kommen, ist der Krebs besiegt und Sie sind wieder 'sichtbar' für die Untoten.
Deshalb werden Sie angegriffen, sobald sie die Kontrolle über Sie verlieren oder sie besiegt haben. Leider wird es uns so nicht möglich sein, ein Gegenmittel zu filtern. Wir brauchen Sie also noch als Nachschub." Erklärte er.
Ich hing mit halb zugefallenden Augen über ihm und musterte ihn von oben. Mein Körper wurde von einem Metallgestell gehalten. Alles war gut verschlossen.
Ich lugte zu dem Tropf hinüber und merkte wie meine Sicht immer schwammiger wurde und ich nun mehr mein Bewusstsein verlor.
Wie in einem Horrorfilm schossen auf einmal, für eine Millisekunde, einige Bilder in meinen Kopf.
Daryl, er war ungewöhnlich blass und schwach. Eine Frau mit verbundenen Augen. Ein Kerl mit roten Haaren und ein Kind. Judith!
Ich schreckte auf und schaute mich um.
Niemand war hier.
Ich weinte und starrte nach unten.
,,Ich werde hier sterben.." wisperte ich.
Ich brauchte einen Plan, doch ich konnte mir nicht helfen und auch niemand anders sonst würde es tun.
Ich war kein besonders religiöser Mensch, doch betete ich.
Ich rief nach einem Engel, der mich retten würde und ich schrie. Wut und Trauer vermischten sich.
Meine Aggression ließ ich an den Ketten ab, die sich dann in mein Fleisch schnitten.
Ich heulte..
Doch dann öffnete sich die Tür vor mir...
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Kurzes Kapitel das nächste wird länger, versprochen ;)
Danke fürs Lesen bis hier hin ♡
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Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)
FanfictionWenn sich von einem Moment auf den anderen alles verändert, versucht man alles um zu überleben. Doch ich habe schon immer überlebt! Ich lerne Menschen kennen und weiß nicht mal ob ich Ihnen vertrauen kann... Doch da ist dieser eine Mann...der mir...
