Kapitel 13: Und eine, die sie alle kontrolliert...

432 20 4
                                        


*Gruppe 2 - Maggies Position*

Gut wir haben Nahrung, wir haben Treibstoff und eine Unterkunft für die Nacht.
Als wir also die Nacht in diesem Haus verbracht hatten und bis auf ein paar Ratten, die durchs Haus gestromert sind, keine merkwürdigen Vorkommnisse verzeichnen konnten, packten wir, an einem herrlichen Morgen, alle unsere Sachen zusammen und beluden den Pickup.
Wir tankten die Motorräder und den Wagen und ich ging schließlich noch zu Glenn und gab ihm einen Kuss.
Er umarmte mich fest und schaute mir dann tief in die Augen. Wir hatten schon so viel gemeinsam durchgemacht und egal was passierte, es schweißte uns immer mehr zusammen. ,,Ich störe ja nur ungern euer rumgefummel, aber wir haben noch was zu erledigen." Erklang es von Daryl. Er war hörbar genervt. Ich aber glaubte, dass er sich nur große Sorgen um die Gruppe und vor allem um Melissa machte. Ich wollte aber keinen Streit beginnen und so löste ich mich schweren herzens von meinem Mann. Er gab mir noch schnell einen Kuss auf die Stirn und wir machten uns wieder an die Arbeit. Nachdem wir alle Gegenstände nochmals durchgegangen waren, überlegten wir, wie es weiter gehen sollte.
,,Wir sind nicht mehr allzu weit vom Park entfernt." bemerkte Daryl, als er ein großes Schild sah. ,,Buchen Sie Ihre Ferien noch heute im Mountain Holliday Park! Und der Sommer gehört ihnen!" Prangte auf einem Schild. Unten drunter stand, wie lange man bis zum Park brauchte. ,,4 Meilen." Raunte Daryl leise. Wir starteten schließlich die Motoren und fuhren weiter. ,,Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir bald da sein." Verkündete Carl neben mir freudig.

*Gruppe 3 - Roys Position*

Gerade machen wir rast in einem alten Diner. Wir hatten noch ein paar Kleinigkeiten gefunden und ich saß nun mit Alison auf den roten samt Bänken und zählte unsere Vorräte und die Munition. Munition hatten wir nicht mehr viel, dennoch hofften wir das es reichen würde. Mit 6 Dosen Suppe, 2 Tüten Trockenfleisch und 7 Flaschen Wasser, war unser Vorrat auch nicht gerade riesig. Rick, Carol und Nina durchkämten die Küche.
,,Habt ihr was?" Schallte es durch die Küche, in den anderen Raum hinein.

Das Diner war im 50er-60er Jahre Stil eingerichtet und war sehr gemütlich und geräumig. Auf dem Boden waren schwarz-weiße Kacheln verlegt.
Die Möbel strahlten in einem weinrot und eine lange Bar trennte den Lokalbereich von der Küche und den anderen, dahinter liegenden Räumen.
,,Wir haben soweit alles." Drang es aus der anderen Richtung. Alison brauchte wegen ihrer Dyskalkulie länger beim Zählen, doch ich half ihr wo ich kann.
Es war früher Nachmittag als wir weiterzogen.
Immer wieder tauschten wir untereinander durch, sodass jeder mal einen Kanister trug.
Rick wies uns an in welche Richtung es gehen sollte und immer wieder schauten wir nach funktionierenden Autos. ,,Es kann doch nicht angehen, dass alle Autos hier im Arsch sind!" Schimpfte Nina frustriert. ,,Beruhig dich, wir finden schon was." Sagte Carol lächelnd zu ihr. Rick war unglaublich erpicht darauf ein Auto zu finden, was mir sorgen bereitete. Er machte sich sehr sorgen um seine Kinder genauso wie Alison und ich uns um Chris sorgten.
Alison merkte meine Bedenken und legt sanft ihre Hand in meine...

*Gruppe 4 - Beths Gruppe*

Sofort als der Tag angebrochen war, schnappten wir unser Zeug und gingen den Weg entlang, zurück und kamen auf die Hauptstraße.
,,Ich kenne mich ganz gut aus, wenn wir die Straße weitergehen, müssten wir an eine Abzweigung vorbeizukommen, dort dann nach links Richtung Gebirge. Ist nicht mehr weit." Erklärte Chris mit einem hoffnungsvollen Funkeln in den Augen.
Ich ging mit Claytus Zügeln in der Hand neben Chris. Dieser Tätschelte das Pferd ab und an.
Claytus war viel ruhiger und lief wieder in seinem gewohnt schnellem Tempo.
Trotz dass es auf den Straßen ruhig war, beschlich mich ein beklemmendes Gefühl beobachtet zu werden, vermutlich litt ich aber einfach nur an Verfolgungswahn.
Ein Schuss fiel. ,,Shit!" Stöhnte Chris auf.
,,Was ist passiert?" Fragte ich hektisch. ,,Ich wurde getroffen!" Hauchte Chris.
Ich schaute in die Richtung aus dem der Schuss kam und erkannte eine Gestalt welche vorbeihuschte.
,,Hey! Bleib gefälligst stehen!" Kreischte ich diesem hinterher.
,,Lauf!" Forderte Chris nun. ,,bring dich und Claytus in Sicherheit!" Flüsterte er.
,,ich lass dich nicht zurück und du wirst nicht sterben!" Sagte ich empört.
Chris sackte zusammen.
Ein Schuss in die Brust, er blutete stark zu stark. Er hustete immer wieder Blut und eine Blutlache bildete sich unter ihm. ,,Verdammt!" Schluchzte ich auf und Tränen rannten über meine Wangen. Chris quälte sich auf dem dreckigen Boden.
,,Bring es...zu Ende!" Schrie dieser und redete hinauf in den Himmel: ,,Mama, papa ich liebe euch vergesst das nicht und es tut mir leid..." ich weinte doch musste ich ihn erlösen.
So zog ich die Waffe und zielte weinend auf seinen Kopf.
,,Danke." Hauchte Chris während dieser die Augen Schloss und auf seine Erlösung wartete.

Ich drückte ab.

Der Schuss durchfuhr meinem Körper und auch Claytus erschrak. Ich zitterte und schaute nun mehr auf Chris's Leiche.
,,Wenn du mich hören kannst! Zeig dich!" Brüllte ich um mich und meinte damit die Gestalt.

Nun trat eine Gestalt aus dem Schatten hervor...

*Gruppe 1 - Melissas Position*

Ich wollte nicht länger Zeit verlieren. Doch konnte ich nicht weg, ich musste auf Judith aufpassen, rick vertraute mir..
Wir richteten Zäune, bestellten das kleine angelegte Feld und legten sorgfältig ein Lager an.
Die Wartezeit war unerträglich.
Jetzt hörte ich jedoch plötzlich Motorengeräusche und Beißer!
Ich rannte so schnell ich konnte zum Eingangstor und erkannte wie Merle bereits das Tor öffnete um die Motorräder und den Pickup reinzulassen. Lea brachte Judith in Sicherheit und ich schaue schokiert auf die mindestens 60 Beißer die vor den Toren standen. Mindestens die Hälfte der Seelen hatten es in unser Reich geschafft.
Ich betete innerlich, dass meine Kräfte funktionierten und ich uninteressant für die Seelen wurde. Doch ich War plötzlich ganz präsent für die Viecher und 5 kamen auf mich zu. Ich musste mich alleine um diese kümmern, da die anderen ebenfalls beschäftigt waren.
2 erledigte ich sofort, doch die anderen 3, unter denen auch ein Clicker war, schliffen noch auf mich zu. Jetzt wich ich zurück und verfluchte die Natur, da ich gerade in eine Kuhle getreten und umgeknickt war. Jetzt liefen alle 3 auf einmal auf mich zu. Einem Schoss ich in den Schädel. Sein Kiefer hing schlapp herunter und er klatschte nun, Mit dem Gesicht voraus, auf den harten Boden. Die anderen hatten mich erreicht und ich bekam es mit der Angst zu tun. Meine Waffe War leer und mein Messer lag noch beim Gatten. ,,Scheiß Natur!" Flüsterte ich während ich den Clicker vom meinem Gesicht abhielt. Der zweite Beißer nagte bereits an meinem Schuh, doch kam er nicht durch den festen Stoff meiner Springerstiefel.
Unterdessen starrte ich dem Clicker ins Gesicht, oder da hin wo es mal war. Der Mund des Clickers waren aufgerissen und er schnappte gierig nach mir. Das schwarze, ranzige Blut tropfte von seinem Gesicht auf meine und auf meinen grünen Pullover. Ich ekelte mich und starrte dem Drecksvieh tief in die Augen. Der anderen Seele trat ich nebenbei derart in seine hässliche Visage, das er nun, wirklich tot, neben meinem Fuß lag.
Ich war wie paralysiert und starrte direkt in die Toten Augen des Clickers.
Ich begann heftig zu schwitzen, mein Kopf tat mehr weh als alles andere und ich wusste, ohne hinzusehen, dass sich meine Augen komplett weiß färbten.
Tränen liefen über meine Wangen. Das Vieh ließ von mir ab und kreuchte zurück zu seinem Kumpels. Ich wischte mir schnell die Tränen weg und musste erschrocken feststellen, dass es keine Tränen sondern Blut war, welches mir aus den Augen lief.
Ich musste aussehen wie einer von ihnen....
Doch merkte ich das der Beißer irgendwie unter meiner Kontrolle stand. Er folgte stets meinem Blick und wie eine Krankheit breitete sich dieser 'Kontrollwahn' auf seinen Kumpel aus, als ich diesem in die Augen sah.
Ich nahm nichts anderes mehr wahr außer die Beißer die nun mehr meine Befehle befolgten.
Es kostete Unmengen an Kraft. Doch nutzte ich diese Gelegenheit aus und befahl 'meinen' Beißern zu ihren Kollegen zu gehen. Ich wusste komischerweise was zu tun war und was ich tat.
Ich ging mit meinen Beißern nach draußen zu den anderen und übernahm einen nach den anderen, indem ich diesen in die Augen sah.
Ich biss den Kiefer zusammen und hob die Hand. Ich ballte diese zu einer Faust und mein Blick wurde ernster, angestrengter, tödlicher. Ich konnte Ihnen alles befehlen. Ich befahl ihnen gressliche Dinge. Sie sollten sich selbst essen oder gegen Dinge laufen, bis ihr Gehirn zerstört war. Es war krank.
Leichen bekämpften sich selbst und ich, die ihre Hand wieder runtergenommen hatte, stand teilnahmslos daneben und lächelte. Ich war mächtig!
Ich bewegte meine Hand ein zweites mal nach oben und befahl so, dass die Beißer aufhören sollten, mit dem was sie gerade taten.
Ich holte sie zu mir und führte meine Hand zu Boden. Sie legten sich hin wie Hunde. Ich trat ihnen auf die erschreckenste, aggressiveste Art und Weise den Schädel ein. Für einen Moment stand ich bewegungslos da. Dann ließen meinen Beine nach und meine Macht verschwand. Ich war schwach. Ich realisierte gerade erst was ich angerichtet hatten und musste ein würgen unterdrücken.
Ich hatte Angst. Mein Herz raste. Mein Kreislauf brach zusammen.
Jemand war vor mir und hielt mich an den Schultern fest und redete auf mich ein. Ich sah nur noch verschwommen und ein piepen umhüllte mein Ohr. Das dumpfe Geräusch einer Stimme, drang wie ein Bass an mein Ohr.
Mein Tunnelblick richtete sich auf die verschwommene Person vor mir.
Mit wurde schwarz vor Augen und ich verlor mein Bewusstsein.
Alle Macht hatte seinen Preis und ich musste lernen ihn zu zahlen...

Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt