Kapitel 28: ,,Ich liebe Dich."

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*Melissas Position*

,,Wir brauchen neue Vorräte." Erklärte Rick gerade, bei einer Gruppenversammlung. ,,Wir brauchen noch ein paar Dinge für Leander." Warf Sam mitten in die Runde. Wir standen um den Plan herum der auf einem der Tische, im Gemeinschaftsraum, lag.
Maggie gab uns eine Liste, mit Dingen die wir dringend benötigen.
Beth meldete sich und sagte: ,,Maggie und ich sollten auf jeden Fall hierbleiben, falls etwas mit dem kleinen, Judith oder Alicia ist." ,,Gute Idee." Merkte Jo an.
,,Alles klar, dann werde ich mit Merle, Carol und Lea fahren und Glenn, Daryl und Melissa fahren zusammen." Verkündete Rick.
,,Und was ist mit uns?" Eine freundliche Stimme drang, vom Eingang des Hauptgebäudes, zu uns.
Castiel stand stumm hinter Anja, die soeben gefragt hatte.
,,Oh, ihr wollt mit?" Fragte Rick nun ein wenig verwundert.
,,Klar warum nicht?" Antwortete Anja.
,,Gut dann teile ich euch ein, wie sieht es mit den Menschen draußen aus? Die Kinder bleiben hier." Klärte Rick die Sache.
,,Die Menschen sind geschafft, ich denke sie sollten sich hier erst einmal einleben." Meinte Anja einfühlsam.
Carol schaltete sich ein: ,,Also wenn Anja und Castiel noch mitkommen, würde ich hierbleiben, dann kann ich mich auch um Judith und den kleinen und um die anderen kümmern." Ihre Augen strahlten dabei.
,,In Ordnung." Sagte Rick schnell.
,,Ich und Carl werden die anderen schon auf Trab halten." Gab Jo lachend von sich und legte dabei eine Hand auf Carls Schulter.
Dieser wollte zwar mit, aber er war ebenso interessiert daran, die anderen kennenzulernen.
So nickte dieser nur.
,,Ich geh dann mal wieder zu Alicia, viel Glück euch." Wünschte uns Sam und verließ die Gruppe.
,,Ok nochmal von vorne: ,,Melissa und Daryl, ihr nehmt den einen Pickup und suchte den Osten ab." Er zinkerte mir unauffällig zu.
,,Castiel, Lea und Anja ihr nehmt euch den Westen der Stadt vor und Merle, Glenn und ich Wir nehmen den Süden." Erklärte Rick noch einmal ausführlich.

Alle nickten und so verteilten wir uns auf die Autos.

Jeder hatte seinen Teil der Liste, von Dingen, die benötigt wurden.
Daryl setzte sich ans Steuer und war irgendwie genervt.
Ich, die neben ihm Platz nahm, schaute ihn verwirrt an.
,,Was ist den los?" Ich war besorgt um ihn.
Er schwieg.

,,Daryl?" Ich konnte nicht fassen, das er mich scheinbar ignorierte.
,,Gut, wenn du nicht reden willst." Sagte ich, während ich ihm den Rücken zudrehte.
,,Ich habe nur keinen Bock, jedes Mal meinen Arsch für alle aufzureißen und die machen sich nen schönen Tag." Erklärte er beleidigt.

Er schien wirklich angepisst zu sein.
Nun drehte ich mich geschwind zu ihm und motzte ihn an: ,,Erstens: dann lass es nicht an mir aus und zweitens: hast du keine Ahnung, was diese Leute durchgemacht haben also sei nicht so egoistisch! Stell nicht dein wohl über andere! Das ist nicht fair verstanden?!"
,,Was willst du jetzt eigentlich von mir? Ich sitze doch hier oder nicht? Und nenn mich nicht egoistisch, wer bringt sich den jedes mal in Gefahr und wem habe ich jedes mal hinterher rennen müssen, wenn es Probleme gab? GENAU DIR!" Schallte es seiner Seits zu mir hinüber.

Ich schaute verärgert und drehte mich zum Fenster. Seine Worte hatten mich sehr getroffen, ich wollte sie nicht ernst nehmen, doch das war leichter gesagt als getan. Ich biss den Kiefer zusammen und schaute beleidigt und verletzt aus dem Fenster. Ich unterdrückte eine Träne, doch lief sie mir an der Wange herunter. Ich fing diese schnell auf und ein unangenehmes Schweigen, welches nur vom Motor unterbrochen wurde, breitete sich rasant aus.

Mittlerweile waren wir schon einige Minuten unterwegs. Ich hatte keine Lust mich länger mit diesem Arsch zu unterhalten und so kramte ich gelangweilt, im Handschuhfach des Wagens, herum.
Mir fiel eine CD in die Hand. Ich studierte das Cover auf dem, mit Marker geschrieben "Unsere Lieder" stand.
Ich freute mich wie ein kleines Kind und schob die CD, in das dafür vorgesehene Fach und lauschte den ersten Tönen der Musik.
Meine schlechte Laune machte für meine gute Laune Platz und ich konnte einfach nicht glauben dass, das erste Lied auf der CD eines meiner damaligen Lieblingslieder war:
My own worst Enemy von Robert Petterson und Helena Josefsson.

Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt