*Daryls Position*
Ich war am Ende.
Ich wurde verflucht nochmal gebissen! Es kam mir so unwirklich vor. Wie Melissa einfach alle Beißer umgelegt hatte, ich konnte es nicht glauben.
Nun liege ich in unserem Bungalow und sehe die Frau, die ich liebe, vor mir.
Sie ist so voller Hoffnung und strich mir sanft, mit ihren warmen und weichen Händen, über mein dreckiges Gesicht. Sie lächelte, doch wusste ich, wie besorgt sie war.
Sie gab mir Schmerzmittel und säuberte meine Wunde und nähte diese sorgfältig. Ich konnte mein Pech einfach nicht fassen, doch mein Glück Melissa zu haben, ließ meine Hoffnungslosigkeit verschwinden.
Ich hatte alles getan um sie zu beschützen, auch wenn ich sterben würde, ich hatte etwas wofür es sich zu sterben lohnte.
Ich nahm ihre Hand und bekam dafür einen leicht verwunderten, dennoch liebevollen Blick.
,,Ich will in dem Gewissen sterben, dass du meine Frau bist." Flüsterte ich ihr zu.
Ihr Gesicht sah leidgetränkt aus und sie entgegnete sanft: ,,Du wirst nicht sterben, aber deine Frau werde ich gerne." Jetzt lächelte sie mit Tränen in den Augen.
Auch ich musste leicht auflachen, ihr schönes Lächeln, welches ich über alles an ihr liebte, war endlich zurück und schöner als alles, was ich je gesehen hatte.
,,Wir müssen realistisch denken, ewig können wir die Hochzeit nicht hinschieben und Wohnungssuche ist auch eher schwer." Scherzte ich.
Sie schaute ernst.
,,Dann hole ich eben alle her." Meinte sie entschlossen und ich grinste so gut es ging.
,,Ich fände es schöner wenn nur wir beiden, hier und jetzt, ohne großen Tumult, einfach versprechen würden..." gab ich leise von mir.
Doch ich wurde unterbrochen: ,,Du hast recht." Sie lächelte.
,,Ich habe noch nie so geliebt." Hauchte sie einfühlsam zu mir.
Ich war sprachlos. ,,Jetzt kommt wahrscheinlich mein Part." Scherzte ich.
,,Willst..willst du meine Frau werden, bis das der Tod uns scheidet?"
Fragte ich schüchtern.
,,Der Tod ist ein Verlierer, nicht einmal dieser wird uns scheiden." Sprach sie schnell.
Ich lachte.
,,Wie sagen wir es unseren Kindern?" Meinte sie plötzlich.
,,Ki...Kinder?! Bist du?" Fragte ich nervös.
,,Nein! Um Gottes Willen!" Lachte sie laut los.
,,Nah warte, dafür gibt es Rache!" Lachte ich und zog Melissa über mich und so lag sie nun neben mir und wir schauten uns nur in die Augen.
,,Guten Tag, Miss Dixon." Flüsterte ich liebevoll in ihre Richtung.
,,Guten Tag, Mr. Dixon." Erwiderte sie lächelnd.
Ich legte meine Hand auf ihre Wange und zog sie zu mir.
Wir lagen dort eine Ewigkeit und küssten uns leidenschaftlich.
Als wir uns von einander lösten flüsterte ich erneut die drei wichtigen Worte, die sie niemals vergessen sollte: ,,Ich liebe dich." Auch sie schenkte mir diese drei bedeutenden Worte.
,,Komm wir gehen raus und sagen es den anderen." Sie hielt mir die Hand hin und schaute auffordernd.
,,Ich will lieber liegen bleiben, mit dir." Redete ich auf sie ein.
,,Nichts da! Liegen ist was für faule Leute, außerdem will ich nicht alleine zu meinem Schwager gehen." Gab sie leise zu.
,,Wenn du willst." Grummelte ich leise.
Ich wuchtete mich, mit Melissas Hilfe, nach oben und schritt langsam voran.
Meine Hand lag in der meiner Frau.
Wir schritten hinaus.
Draußen standen viele Menschen herum und auch Melissa schien sich umzusehen.
Ich erkannte Jo, Judith im Arm von Carol, Sam, Alicia mit dem kleinen, Maggie und Beth. Die anderen waren noch unterwegs.
Meine Frau stützte mich und geleitete mich zu den anderen.
Ich schloss sie, wie auch Melissa, in meine Arme und merkte, wie alle auf meinen Biss starrten.
Vor den Toren standen nun einige Wägen, die anderen waren zurück.
Jo riss das Tor auf, sodass die anderen einfahren konnten. Rick sprang aus dem Wagen und rannte aufgeregt auf uns zu.
,,Was ist hier passiert, geht es allen gut?!" Erklang es brüchig und gehetzt aus seiner Kehle.
,,So weit geht es allen gut, nur ich habe nicht viel davon." Merkte ich an.
,,Verdammt!" Brüllte Rick auf, als er meinen Biss erkannt hatte, auf den ich soeben gezeigt hatte.
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Speaking Souls (TWD/ Daryl Dixon FF)
Fiksi PenggemarWenn sich von einem Moment auf den anderen alles verändert, versucht man alles um zu überleben. Doch ich habe schon immer überlebt! Ich lerne Menschen kennen und weiß nicht mal ob ich Ihnen vertrauen kann... Doch da ist dieser eine Mann...der mir...
