Frankfurt, 20.09
-Savaş-
"Was?", fragte ich verwirrt.
"Hat es dir garnicht weh getan mit mir zu spielen?", fragte sie und zerbrach in Tränen.
"Was?", fragte ich erneut, denn ich konnte ihre Worte nicht wahrnehmen.
"Du warst mein erster Freund und meine einzige Liebe. Wie konntest du nur", sie weinte und weinte.
"C Ceyda was sagst du da?", fragte ich und wollte sie umarmen, doch sie schubste mich weg von ihr.
"Fass mich nicht an!", schrie sie.
"Ceyda wieso bist du so? Wie kommst du darauf, dass ich dich ausgenutzt habe?! Ich liebe dich doch!", sagte ich verwirrt.
"Ja klar. Du wolltest mich von dir Abhängig machen und mich danach verlassen!", sagte sie und ich wusste nichts.
"Okay Ceyda, ich schwöre es dir ich habe keine Ahnung von dem was du sagst".
"Ach lass es doch. Es ist vorbei!", sagte sie und ging.
"Stopp! Was heißt vorbei?", fragte ich.
"Ich mache Schluss", sagte sie und lief davon.
Es war so als ob die Welt zusammenbrach. Ich konnte nicht mehr stehen und stützte mich gerade noch so an der Bank.
Was um alles in der Welt meinte sie damit? Ich liebte sie doch mehr als mich selbst!
Sofort rief ich sie an, doch es sprach nur die Mailbox. Dies versuchte ich weitere Male, doch immer wieder ging die verdammte Mailbox ran.
Ich musste unbedingt mit ihr reden, aber wie?
...
Später kam ich zu Hause an und schmiss mich aufs Bett. Mein Gehirn war am explodieren. Ich dachte ständig an ihre Worte, aber fand einfach keine Antwort!
Was bitte machte sie so wütend, dass sie Schluss machte?
Es klopfte an der Tür.
"Abi kann ich rein?", hörte ich die Stimme von Naz.
Doch ich antwortete nichts.
Eine einzige Träne lief mir über die Wange. Erst das mit Naz und dann das mit Ceyda, hatte ich es wirklich verdient?
"Abi. Es tut mir leid, aber du hörst mir ja auch nicht zu", kam sie herein.
"Naz. Geh", sagte ich.
"Oh mein Gott Abi du weinst ja", sagte sie geschockt und lief auf mich zu.
"Abi, es tut mir wirklich sehr leid. Wein bitte nicht wegen mir", sagte sie und wollte mich umarmen doch ich ließ es nicht zu.
"Naz geh raus!", schrie ich.
Sie bekam Angst und verließ mein Zimmer.
"Oğlum (mein Sohn)", kam meine Mutter angerannt.
"Anne?".
"Oglum was ist denn los?", fragte sie und saß sich zu mir.
"Anne, bin ich jemand, der es nicht verdient gücklich zu werden?", fragte ich und ließ mich in ihre Arme fallen.
"Savaş, was ist passiert? Ich habe dich schon ewig nicht weinen sehen", sagte sie besorgt.
"Ich verdiene einfach kein Glück", sagte ich und wischte meine Tränen weg.
"Oglum, wegen was du auch immer weinst, es wird wieder gut, ich spüre es. Mütter können es spüren", versicherte sie mir.
"Insallah (Hoffentlich)", sagte ich leise.
Als meine Mutter dann mein Zimmer verließ, rufte ich Ceyda weitere zehn Male an, doch sie hob noch immer nicht ab. Ich hatte keine weitere Geduld so zu warten und schnappte meine Autoschlüssel.
Sofort startete ich das Motor.
Nach einigen Minuten kam ich an und klingelte und klopfte an der Tür, doch keiner machte die Tür auf.
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Der Kampf der Freundschaft
Lãng mạnZwei verschiedene Familien haben ein vergangenes Erlebnis erlebt,welches sie zu Feinden machte. Hier findet ihr die Geschichte der Kaya's und Kozan's.
