Kapitel 32 Ende Buch 1

787 20 3
                                        

Damian POV:

"Weißt du, Dam, ich liebe dich einfach immer noch." Sagte sie dann plötzlich und warf mich zu dem Tag zurück wo ich im Bad zusammengebrochen war und nicht mal Troyes mir mehr helfen konnte. Ich kniff meine Augen zusammen und drückte die Flaschen zusammen, weswegen mir die Flasche Orangensaft in der Hand zersplitterte und überall Orangensaft hin spritzte. Meine Hand brannte und vermutlich steckten einige Splitter in ihr, aber ich reagierte nicht darauf, sondern sah April wieder ins Gesicht.

"Bitte hör auf so etwas zu sagen... Bitte sag es nicht wenn du es nicht so meinst." Ich schlug dann die Tür zu und ging durch das Wohnzimmer, wo zu meinem Pech mein Vater saß.

"Deswegen verhältst du dich in letzter Zeit so. Ein Mädchen?" Sagte er lachend.

"Echt schwach. Vor allem bei so einer." Lachte er noch lauter. Er stand auf und stellte sich vor mich.

"Ich hänge an der Frau die ich liebe, nicht wie du. Du hast sie einfach sterben lassen und konntest nicht mal dann deine Arbeit bei Seite legen-" Auf einmal landete seine Faust in meinem Gesicht und traf mein Auge, weshalb mein Kopf zur Seite geschleudert wurde und ich das Gleichgewicht verlor und auf den Boden knallte.

"Du bist nicht mein Sohn. Mein Sohn ist nicht so ein Nichtsnutz." Sagte er dann zischend und ging in sein Büro. Schnell kamen Schritte auf mich zu und ich sah, als ich hoch schaute dass es Troyes war, welcher mich ungläubig ansah.

"Bitte geh wieder hoch. Hier ist nichts passiert." Sagte ich nur, stand und drehte mich um.

"Damian, warte! Du blutest!" Rief er dann etwas lauter und packte meinen Arm, um meine Hand anzuschauen.

"Ach du scheiße! Was machst du denn?" Rief er dann. Er sah mich geschockt an und ließ meine Hand wieder los.

"Hier war nichts. Okay? Vergiss das einfach." Sagte ich nur und ging schnell aus dem Haus raus, achtete darauf nicht auf der Pfütze von Orangensaft auszurutschen oder auf der von Blut, welches auch jetzt noch meine Hand runter tropfte. Ich sah mich schnell nach April um und lief los als ich sie nirgends sah. Dann rief ich Cole an.

Cole~ Hallo?

Ich~ Hey Cole, hast du grad Zeit? Ich brauch einen Ort wo ich pennen kann.

Cole~ Warum? Alles okay?

Ich~ Nein. Ich sag es dir wenn ich bei dir bin. Ich lauf jetzt los.

Cole~ Okay. Bis gleich.

Ich legte dann auf und war nach zehn Minuten auch schon an seiner Haustür angekommen. Er öffnete sie und sah mich erstmals verdutzt an.

"Wer zum Fick hat dich so zugerichtet?" Fragte er erstaunt.

"Mein Vater." Sagte ich nur und ignorierte seinen Blick, welcher mir zeigte dass er es unbedingt wissen wollte.

"Bitte lass uns nicht mehr drüber reden und hilf mir einfach." Ich hob meine Hand und zeigte ihm, dass sie Blutüberströmt war und überall Glassplitter steckten.

"Oh Mann." Seufzte er und zog mich in sein Zimmer auf sein Bett, um den Verbandskasten zu holen. Er zog alle Splitter mit einer Pinzette aus meinen Wunden raus was verdammt weh tat, desinfizierte es und verband es, ehe er sich neben mich setzte.

"Damian, so geht es nicht weiter." Ich rollte nur mit den Augen und seufzte.

"Ich weiß. Aber da habe ich auch schon etwas in Planung um das zu ändern." Er sah mich verwirrt an.

"Ich habe mich schon vor zwei Wochen auf eine Wohnung beworben." Er fing an zu lächeln.

"Wie geil! Dann können wir immer bei dir chillen!" Freute er sich aber ich schüttelte meinen Kopf.

NerdynerdWo Geschichten leben. Entdecke jetzt