It's dangerous to sacrifice
It makes your blood run to throw the dice
It's dangerous, it's what you like
It's what you'll die for to live this life
We're going on and we'll never stop
We're going on till our worlds collide
It's dangerous
So dangerous
Dangerous
Von wegen einmalige Sache.
Mit dem Kopf lagst du auf seinem Oberkörper, während sein Atem gleichmäßig ging. Er döste vor sich hin, eine Hand noch immer auf der nackten Haut deiner Taille ruhend. Du schmiegtest deinen Körper an seinen, in Gedanken versunken. In einem Moment warst du noch wütend auf ihn, im anderen versankst du in seinen Armen. Thalia hatte dich gewarnt, aber es war zu verlockend um Nein zu sagen. Wie konnte man sich einem so gut aussehenden Mann verwehren? Sicher, die Narben waren Gewöhnungssache, aber sie störten dich kein bisschen. Sie machten ihn besonders. Dich interessierte es brennend wie er sich diese Verunstaltung zugezogen hatte. Aber du warst dir ziemlich sicher dass er dir diese Antwort schuldig bleiben würde.
»Kakuzu?«
»Mh?«
Du richtetest dich etwas auf und zogst die Decke eng um deinen Körper. Du ließt die Schultern hängen und strichst dir das zerzauste Haar aus dem Gesicht.
»Das geht so nicht weiter.«
»Weil?«
»Na, weil, Thalia hat gesagt-«
Jetzt setzte er sich auf und stöhnte genervt.
»Was diese alte Schnepfe so alles erzählt! Du solltest nicht alles glauben was du hörst!«
Thalia schien ein Wunder Punkt zu sein. Wie die beiden sich wohl kennen gelernt hatten? Zumindest schien er deine alte Freundin nicht ausstehen zu können.
»Was hast du eigentlich gegen sie?«, haktest du ein und suchtest unter der Decke nach deiner Unterwäsche. »Was hat sie dir getan?«
»Geht dich einen Scheiß an.«, knurrte er und du verdrehtest daraufhin die Augen. Da konnte man ja genauso gut mit einer Wand sprechen. Er sah deinen Blick und seufzte.
»Sie hat mich um eine Menge Geld gebracht.« Ok, dann war es kein Wunder, dass er so schlecht auf sie zu sprechen war.
»Du und dein Geld...«, murrtest du und streiftest dir deinen Slip über.
»Man muss Prioritäten setzen.«, erwiderte er. »Und hör auf deine Nasen in meine Angelegenheiten zustecken.«
»Musst du grade sagen...« Du ließt dich wieder aufs einem Oberkörper nieder und fuhrst mit den Fingern die schwarzen Nähte nach. »Hör auf über Thalia herzuziehen und ich hör auf mich über deine Geldgeilheit lustig zu machen. Sie hat mir sogar etwas Kohle für Essen und eine Übernachtung geliehen.«
Kakuzu brach in schallendes Gelächter aus, was dich erschrocken hoch fahren ließ. Sein dunkles, kehliges Lachen verwirrte dich zutiefst und du verzogst das Gesicht.
»Was ist denn so lustig, hm?!« Du hattest nicht geglaubt dass er überhaupt zum Lachen fähig war.
»Du hast dir von Thalia Geld geliehen?«, fragte er mit einem schiefen Grinsen. »Bist du bescheuert?!«
»Wieso denn das!«, riefst du erzürnt und gabst ihm einen Klaps auf die Schulter. »Sie hat gesagt ich darf es zurück zahlen wann immer ich kann!«
»Wenn es eine Person gibt der man keinen Gefallen schulden darf, dann ist es dieses blonde Miststück!«
»Das ist nicht wahr!«, protestiertest du, warst aber sehr verunsichert. Hatte der Schwarzhaarige damit etwa recht? »Sie ist meine Freundin!«
»Sicher ist sie das. Du bist wirklich noch naiver als ich dachte!«
Du verengtest die Augen und Wut flammte in dir auf. Für sein Alter war er ganz schön frech!
»Arschloch!«, knurrtest du und beugtest dich über ihn, um ihm einen flüchtigen Kuss auf den Mundwinkel zu drücken. Er schnaubte amüsiert über deinen Zorn, zog dich eng an seinen Körper und küsste dich aufs Schlüsselbein. Ein Kichern konntest du dir nicht verkneifen, was ihn nur noch mehr anstachelte. Du fasstest in sein wildes Haar und presstest dich an ihn.
Eure Blicke trafen sich und ihr beide verlort euch für den Bruchteil einer Sekunde darin. Du seufztest und entzogst dich seinem Griff ein wenig. Das hier war keine einmalige Sache und Thalia konnte schlecht über ihn reden wie sie auch immer wollte. Du mochtest ihn wirklich.
Er schien ähnlich zu denken. Sein Blick war viel weicher als sonst - das kanntest du nicht von ihm. Aber es gefiel dir.
Das war alles aus dem Ruder gelaufen. Der Plan war doch ganz anders!
Kakuzu vergrub das Gesicht in deinem Haar, sog deinen süßen Duft ein und erwischte sich dabei, dass es ihm gefiel. Er wollte dich brechen, dich zerstören - jetzt lag er mit dir im Bett und genoss die Wärme deiner weichen, nackten Haut.
Soviel also zu den Vorsätzen dass das alles zu seinem Plan gehörte. Der Plan war hinüber, total im Arsch. Into deep, wie man so schön sagte.
»Kakuzu?« Deine Augen suchten seinen Blick und er spürte dass du es auch bemerkt hattest. Das war nicht nur Sex.
Zugegeben, das erste mal war sozusagen ein Ausrutscher gewesen. Wirklich, eine ganz einmalige Sache ohne großartige Hintergründe. Aber war es beim zweiten mal denn auch noch ein Versehen? Ein dummer Zufall?
»Wir haben ein Problem, hm?« Deine Stimme war zaghaft, wirkte nervös - was, dachtest du etwa er würde dich jetzt töten?
»Ja, es ist ein Problem.«, antwortete er nur und seufzte. Das war es tatsächlich. Arbeit und Vergnügen sollte man nunmal nicht mischen, da hatte er mal wieder den Beweis dafür. Warum hatte er sich überhaupt auf diesen Unsinn eingelassen?
»Was machen wir jetzt?«, fragtest du und er war genervt von deiner Fragerei.
»Woher soll ich das wissen?«
»Naja, ich dachte, du hast ja schon so einiges an Lebenserfahrung gesammelt und weißt wie man mit so einer Situation umgeht!«
So langsam reichte es ihm. Kakuzu setzte sich auf, so dass du von ihm herunter rutschtest und mit zermürbter Miene auf dem Bett lagst.
»Also... Also beenden wir das Ganze?«, fragtest du leise und der Schwarzhaarige schwieg für einen Moment. Es wäre sinnvoll es kurz und schmerzlos zu machen, keine große Sache. Aber, wollte er es denn überhaupt beenden? Sicher war er sich nicht mehr.
Das Verlangen dich zu besitzen brachte ihn beinahe um den Verstand. Sich deinen Körper zu nehmen wann immer es ihm passte, aber eine Beziehung aufzubauen und die Distanz zu riskieren? Das bereitete ihm Magenschmerzen der ganz üblen Sorte. Alles in Allem hatte die Sache keine Zukunft und das war dir sicher auch klar. Es trafen Welten aufeinander und das konnte ja nur im Chaos enden, in Blut und Tod.
»Ich würde es gern versuchen.« Er sah zu dir, etwas überrascht. Du wagtest es nicht ihm in die Augen zu sehen und ihm war klar, dass du genauso Angst hattest wie er auch. Angst die Distanz aufzugeben.
Er seufzte schwer.
Und jetzt?
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Big Bad Wolf
FanfictionKakuzu x Reader // Es war schon immer eine seltsame Beziehung zwischen dir und Kakuzu - man konnte es eher ein schwaches Interesse nennen. Doch selbst ein nur schwaches Interesse kann der Funke sein der alles niederbrennt.
