We Are One

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There's no way they can stop us now
We're the stars tonight and we are one
There's nobody that can bring us down
We're united, and they don't want us to be

Come to this day where our lives can't be broken
Now here we are with our future wide open  


»Ah, wir sind vollzählig.«

Yoshio wich den schwarzen Fäden aus die auf ihn zukamen. Er trat etwas zurück, den Blick auf den Rand der Lichtung geheftet. Die Fäden zogen sich zurück und aus dem Schatten trat Kakuzu.
Seine Augen trafen deine und so schnell ein erleichtertes Lächeln auf deine Lippen kam, so schnell verschwand es auch wieder.
»Ist das dein Ernst?!«, blaffte er wütend und funkelte dich zornig an. »Ich hab die Schnauze voll davon dass du ständig einfach verschwindest!«
Du stöhntest auf und ließt den Kopf auf den Boden sinken.
»Was sollte ich denn machen?!«, riefst du trotzig.
»Teamwork scheint für dich ja ein Fremdwort zu sein!«
»Hör auf mich dumm anzumachen wenn ich verletzt bin!«, knurrtest du aufgebracht, aber er schnaubte spöttisch.
»Stell dich gefälligst nicht so an! Wenn du schon versuchst ihn im Alleingang zu töten solltest du nicht so rumheulen!«
»Genug!« Yoshio schien ernsthaft erbost darüber nicht mehr das Zentrum eurer Aufmerksamkeit zu sein und trat zwischen euch. »Das ist ja nicht zum aushalten!«
Kakuzu ignorierte ihn jedoch und war mit einem Satz bei dir.
»Na los, hoch mit dir.«
»Ugh! Schön!«, schnauztest du und rappeltest dich vom Boden auf. Ihr zwei saht zu eurem Gegner, der inzwischen ernsthaft wütend war über die Ignoranz seiner Anwesenheit.
»Bringen wir es hinter uns.«, knurrtest du und knacktest mit deinem Nacken. »Ich hab Hunger.«
»Lass mich kochen, du vergiftest uns noch beide.«, erwiderte dein Partner und er beschwor die Monster aus seinem Rücken. Du beobachtetest das Schauspiel mit verschränkten Armen, konzentriertest dich aber auf den Energiefluss deines Körpers.
»Was hältst du von gedämpften Gemüse?«, fragtest du ihn, doch er schüttelte den Kopf und schickte die Feuer- und Windmaske voran.
Du folgtest den beiden Geschöpfen und während Yoshio dem starken Feuerjutsu auswich folgtest du seinen Bewegungen, bis du hinter ihm standest und zum Schlag ausholtest. Doch er wich auch dir aus und rettete sich in den nächsten Baum.
»Ich dachte eher an Fisch.«, rief Kakuzu dir zu und er trat beiseite, um Yoshios Gegenangriff auf ihn auszuweichen. Nur um Millimeter verfehlte der Auftragskiller ihn, doch du griffst ein und fingst Yoshios nächsten Schlag ab.
»Fisch? Schon wieder?«, maultest du deinen Freund an. »Ich hätte lieber etwas vegetarisches!«
»Du musst den Fisch ja nicht essen.« Das Windmonster jagte Yoshio über die Lichtung – der vor Wut kochte.
»Schluss damit!«, schrie er und wagte einen Frontalangriff gegen dich, in welchem er versuchte dein Herzchakra mit seinem Schlag zu erwischen. »Hört auf euch wie ein beschissenes Ehepaar zu benehmen!«
Es war zu spät dich zu bewegen, aber Kakuzu schob sich vor dich und packte Yoshio am Unterarm. Er warf den Auftragsmörder über seine Schulter und schlang schwarze Fäden um seine Kehle. Er röchelte und zischte wütend, wandte sich unter dem eisernen Griff der Stränge.
»Findest du wir sind wie ein Ehepaar?«, fragte der Schwarzhaarige dich mit belustigten Unterton und du zucktest mit den Schultern.
»Irgendwie schon. Mich stört es nicht.«
»Mich auch nicht.«
Du balltest die Hand zur Faust und sammeltest dein Chakra darin. Ein gezielter Schlag auf Yoshios Brust und seine Bewegungen erschlafften. Zur Vorsicht lähmtest du noch seine Gliedmaßen, so dass er euch schutzlos ausgeliefert war.
Kakuzu zog die Fäden zurück und ihr zwei saht auf Yoshio herab, der hustend zu euren Füßen im Moos lag.
»I-ich bring euch um-!«, keuchte er und seine Augen funkelten hasserfüllt. »Langsam und grausam! Ich werde euch quälen, bis ih-«
»Spiel dich nicht so auf!«, fuhrst du ihm dazwischen und stemmtest die Hände in die Hüften. »Kann ja gut sein dass du gegen einen Einzelnen von uns die Oberhand hast, aber gegen uns beide hast du keine Chance!«
Er schnaubte zornig, aber du wandtest dich ab und sahst zu deinem Freund auf.
»Was hältst du von Ramen?«
»Auf gar keinen Fall.«, kam die nüchterne Antwort. Kakuzu orderte die Maskenmonster wieder zu sich und rieb sich den verspannten Nacken. »Ich weiß einfach nicht was du daran findest. Es schmeckt doch immer gleich.«
»Das ist überhaupt nicht wahr! Es gibt verschiedene Variationen!«, erwidertest du trotzig und zogst zogst einen Metalldraht aus deiner Tasche. Du sahst zu Yoshio und zogst die Schultern hoch. »Töten wir ihn? Oder wollen wir der Mafia eine Botschaft senden?«
Der Schwarzhaarige überlegte kurz.
»Ihn zu töten würde das Problem lösen. Wenn wir der Mafia eine Botschaft schicken wird sie das provozieren und sie schicken sicher noch mehr Typen wie ihn.«
Ihr saht euch kurz an und ein Grinsen schlich sich auf eure Gesichter.
»Bestell' deinem Chef einen schönen Gruß.«, sagtest du zu Yoshio und bandest seine Hände und Füße mit dem Draht zusammen. »Dich wird hier schon irgendwer finden.«


»Meinetwegen – dann also Fisch.«, murrtest du trotzig. »Aber mit gedämpften Gemüse!«

»Schön, wenn dich das glücklich macht.«
Die Sonne ging auf und tauchte den Nachthimmel in zarte Pastelltöne. Euer Weg zurück zur Hütte war ruhig und nur begleitet vom morgendlichen Gezwitscher der Vögel. Eine angenehme Ruhe lag zwischen euch und du bemerktest erstaunt dass jegliche Anspannung eurer Beziehung sich verloren hatte.
Kakuzu blätterte nebenbei seelenruhig im BINGO-Book und schien sich den nächsten Auftrag auszusuchen. Du sahst hin und wieder zu ihm auf, die Schultern frei von jenem schweren Gewicht, welches du schon lange mit dir herum trugst.
»Wir sind ein gutes Team.«, sagtest du und er brummte zustimmend, vertieft in einen Steckbrief aus Iwagakure. »Wie ein altes Ehepaar.«
Er warf dir einen kurzen Seitenblick zu, sagte darauf aber nichts. Du hieltest an und seufztest auf. Er blieb einige Meter entfernt ebenfalls stehen und wartete.
Du sahst hoch in den Himmel, verlorst dich kurz in diesem flüchtig schönen Moment, besannst dich dann aber wieder und liefst eilig zu ihm.
»Fisch ist ja gut und schön, aber ich verlange einen süßen Nachtisch!«
»Du bekommst doch schon dein verdammtes Gemüse.«
»Scheiß auf das Gemüse!«, erwidertest du amüsiert und griffst nach seiner Hand. »Ich verlange Pudding!«
»Nur über meine Leiche.«

Big Bad WolfWo Geschichten leben. Entdecke jetzt