Bild: Woobin
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Ich erwachte von einem leichten Schwanken und dem Geräusch wie eine klemmende Tür unsanft zugeschlagen würde.
Mein Blick war noch trübe, die Augen von Schlafsand verklebt und ich lag ziemlich unbequem. Einer meiner Arme lag über meinen leicht gekrümmten Körper, der andere hing öde in der Luft und mein Kopf lehnte mehr an, denn er lag.
"Schlaf weiter, wir müssen nur los.", hörte ich jemanden über mir sagen und erkannte Joohyuks Stimme wieder, die sich so anhörte, als sei der andere auch noch nicht so lang wach, sie war noch kratzig und tief. Ich hörte also zufrieden auf ihn und kuschelte mich wieder an seine Brust, ich hatte irgendwann festgestellt, dass er mich trug.
Doch der Schlaf wollte nicht mehr kommen, weswegen ich nur an seiner Schulter vor mich hin döste, einen protestierenden Laut von mir gab, als er mich lachend auf meinem Bett ablegte und seine Wärme mich verließ. Seine Hand fuhr durch mein Haar, dann verließ er den Raum und ich verbrachte noch eine halbe Stunde zwischen Schlaf und Wachen, dann setzte ich mich seufzend auf und rieb mir die Augen, bevor ich mir etwas anders zum anziehen suchen ging.
Es war heute etwas wärmer als sonst, weswegen ich mir die Mühe machte einen Rock und ein Korsett zu tragen, eines, das über die Schultern reichte.
Ich fand hohe Schuhe allgemein unpraktisch, mal ganz davon abgesehen, dass sie einem die Muskeln ruinierten. Ich beschränkte mich also auf meine flachen, braunen Schuhe und trat neugierig, warum es auf dem Schiff so leise zu sein schien nach draußen.
Doch nachdem ich Dongwooks Studierzimmer durchquert hatte, musste ich etwas überrascht feststellen, dass die Tür zum Deck von außen verriegelt war.
Verwundert trat ich zurück und sah mich um, suchte nach einem Hinweis, warum mich jemand eingesperrt haben könnte.
Die einzige Möglichkeit, die mir spontan kam, war, dass die Crew versuchte mich vor etwas zu schützen.
Andererseits bedeutete das Gefahr, bei der es schlimm war, wenn ich hinein rannte, es konnte Verletzte geben.
Und das war es, was mich dazu trieb mir entschlossen eine Pistole aus dem Raum meines Vaters zu borgen und sie zwischen den Falten meines knielangen Rocks zu verbergen, bevor ich aus dem Fenster kletterte und begann vorsichtig über das Deck zu schleichen.
Ich kam nicht besonders weit, wie immer.
Kaum hatte ich den Block mit den Kapitänsquartieren umrundet, fand eine Hand meine Lippen und ich spürte mich unsanft von den Füßen gehoben.
"Warum war es so klar?", hörte ich Joohyuk an meinem Ohr knurren und ich hörte auf zu strampeln, beruhigte mich etwas in seinem Griff.
"Bleib da drinnen, bis ich dich holen komme.", ordnete er mir gedämpft an und öffnete die Luke, die zu den Lagerräumen hinab führte, bevor er mich vorsichtig hinein hob und die Tür wieder von außen verschloss.
Etwas unschlüssig und wirklich neugierig, was los war stand ich da und lauschte auf Stimmen über mir, legte die Waffe auf ein paar Kisten in der Nähe ab.
"Was ist eure Ladung?", hörte ich jemanden von oben grob fragen und ich hörte Stiefel auf dem Holz über mir näher kommen.
"Nur Nahrung und Reserven. Seit wir unseren Captain verloren haben, stehen die Geschäfte schlecht.", erwiderte Joongkis Stimme mit einem drohenden Unterton und ich wich zurück, als die Schritte direkt über mir verharrten, mein Herz in meiner Kehle.
"Aufmachen.", sagte der Mann von zuvor und ich beeilte mich so leise wie möglich den Raum zu durchqueren und die nahen Treppen hinab zu stolpern.
Ganz offensichtlich sollte ich versteckt werden.
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Air Pirates
Science FictionWir schreiben das Jahr 3009. Ein Komet hat 500 Jahre zuvor den Planeten Erde in seine Einzelteile gesprengt. Auf den verbliebenen Inseln koexistieren Menschen wie Aliens in Frieden miteinander. Akye ist ein junge Menschenfrau, die in ihrem Leben un...
