Das erste Training fürs erste Turnier

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Zwei Tage waren vergangen, seid ich auf Jonas gestoßen bin. Zwei Tage waren vergangen, und ich war nicht mehr dieselbe. Doch dank den sechs , die nun zwei Tage bei Maddi und mir übernachten ging es mir viel besser.

Wir waren gerade am frühstücken, da wir gleich alle in den Stall gehen würden, und lange für das erste bevorstehende Turnier trainieren würden.

Ben , der sonst die Ruhe immer so genoss unterbrach die Stille.
“ Nun, ich muss aber jetzt gleich los. Andora geht auf die Koppel, da ich leider keine Zeit habe....“ sagte er mit einem zerknirschten Gesichtsausdruck.

Wir alle sahen verwundert auf. Ben war sonst immer mit dabei, und obwohl er nicht so auf Turniere war, liebte er es mitzutrainieren.

Die anderen zuckten einfach mit den Schultern. Heute war wohl nicht so unser Tag.

Nach dem Frühstück machten wir uns sofort auf zum Stall. Am Stall verstreuten wir ins dann , um unsere Pferde zu holen, und dann zu versorgen.

Maddi holte Devil von der Führmaschine, Leyla holte ihren Moglie vom Laufband, Luca und Simon holten ihre Pferde von der Koppel. Und ich holte meinen Smoke aus seiner Box.

Wir plauderten nicht so fröhlich wie sonst, nein, alles verlief komisch still. Jeder war in seinen Gedanken versunken. Besonders Leyla hatte Sorgen, und Fragen, was Ben wohl so machte. Wir alle konnten es ihr ansehen.

Ich dachte immerzu an Jonas. Doch es war keine Angst da, sondern bloß Wut. Vielleicht auch gemischt mit Verzweiflung. Was würde er tun ? Würde er erneut so weit gehen ?

Smoke merkte meine Abwesenheit, und stupste mich die ganze Zeit an. Das der Herr keine Aufmerksamkeit bekam, passte ihm gar nicht.

Als er schon glänzte, räumte ich die Putzsachen weg. Anschließend dehnte ich Smoke's Beine. Das machten wir beinahe täglich. Da er noch jung ist, sollte er bevor wie trainieren immer gedehnt sein, weil es sonst sein konnte, dass er sich verletzt.

Smoke kannte es bereits, und machte brav mit. Ich nahm vorsichtig sein Bein, zog es langsam nach vorne, machte damit ganz vorsichtig kreisbewegungen, und zog es anschließend nach hinten. Das gleich mit allen Beinen.

Das machte mein Vater bei jedem seiner Pferde. Und nie hatte sich eines beim Training oder beim Turniere irgendwie verletzt. Sie waren immer locker, und fit.

Nachdem ich schon nass geschwitzt war, holte ich sein Sattelzeug und die Gamaschen.

Ich sattelte ihn schnell auf, zäumte vorsichtig auf, und befestigte flink seine Gamaschen.

Nun stand er da wie ein Denkmal, und ich konnte nachsehen, wie weit die anderen waren. Was gar nicht mal so leicht war, da die anderen überall verstreut waren. Also beschloss ich in meiner Faulheit, einfach schon mal vorzugehen.

Ich band Smoke ab, und führte ihn auf den großen Springplatz. Die Sonne blendete etwas, doch die meisten Hindernisse lagen im Schatten.

Mithilfe einer Aufstiegshilfe stieg ich auf, und lies ihn am langen Zügel gehen.

Der Schimmel ging brav und zügig am Langen Zügel voran. Nach ein paar Runden, konnte ich auch schon die anderen sehen. Sie kamen lachend und kichernd auf den Platz.

Ich lächelte zwar, doch fühlte mich ausgeschlossen. Um mich abzulenken trabte ich mein Pferd an.

Noch immer war der Zügel lang, eine Methode um seinen Rücken zu lockern.

Es war keine Anstrengung ihn zügig vorwärts zu kriegen. Smoke war nie der faule Typ gewesen. Umso besser fürs Training.

Nach weiteren Runden, galoppierte ich ihn an. Diesmal nahm ich die Zügel aber langsam auf.

Champions                         -Ein langer Weg-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt