Das Turnier

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Einige Zeit ist vergangen.

Mein Vater lies mich nach dem Zwischenfall in Ruhe, ich trainierte ab da an alleine mit Leyla, Ben, Luca, Simon und Maddi.

Es tat mir gut, sehr sogar.

Heute würde ich nicht nur mit Smoke starten, sondern auch mit Blue.

Mit Smoke startete ich eben das E-Springen, mit Blue starte ich das L-Springen.

Mein Wecker klingelte. Es war gerade mal halb 4 in der Früh. Zwar war ich es gewohnt so früh aufzustehen, allerdings war ich diesmal noch nervöser. Noch nervöser als sonst. Es lag vermutlich an dem Gegner.

Mit einem einfachen Schlag brachte ich meinen Wecker zum Schweigen. Schließlich stand ich noch leicht verschlafen auf. Meine Turnier Klamotten hatte ich mir schon gestern vorbereitet.

Doch die würde ich erst später anziehen, jetzt zog ich mir nur eine einfache Reithose an.

Im Bad machte ich mich dann komplett fertig.

Als es an meiner Tür klopfte beeilte ich mich noch mehr. Schnell schnappte ich mir alles und öffnete die Türe. Zu meiner Überraschung war es mein Vater. Normalerweise holte mich immer meine Schwester ab.

Wortlos schlüpfte ich an ihm vorbei. Mit großen Schritten lief ich hinunter in die Küche um noch schnell was zu essen.

Als ich Schritte hörte, verschwand ich aus dem Haus. Auf keinen Fall wollte ich meinem Vater begegnen.

Draußen sah ich bereits Leyla, Ben, Luca und Simon. Sie unterhielten sich, während sie gleichzeitig das Sattelzeug in den Trailer schafften.

Unser Trailer hatte eine Kabine, wo wir immer drinnen saßen, oder auch umzogen, bzw uns aufs Turnier vorbereiteten.

Mit einem Lächeln schloss ich mich ihnen an.

“ Hey Süße. Gut geschlafen ? “ fragte Leyla nach. Sie machte sich wohl die größten Sorgen. Von Anfang an war sie gegen das Turnier gewesen. Und doch war sie dabei.

“ Alles Klar Leyla. Mach dir keine Sorgen. Blue, Smoke und ich sind gut vorbereitet. “ lächelte ich.

Sie nickte bloß skeptisch.

Voller Tatendrang hüpfte ich in den Stall. Auf einmal überkam mich eine Welle von Aufregung und Freude. Auch wenn ich Angst vor dem Gegner hatte, ist dies das erste Turnier in dieser Saison.

Meine Freunde waren dabei, ich musste mich nicht fürchten.

Etwas besser gelaunt holte ich meine beiden Pferde aus der Box. Ich hatte ihnen gestern eine Decke übergezogen, damit sie auch ja nicht zu dreckig wurden. Und siehe da, sie waren fast komplett sauber.

Die Pferde richteten wir immer in der Früh her. Das Turnier starte etwas später, also hatten wir genügend Zeit.

Spontan hatte Maddi beschlossen mit Devil auch am Turnier teilzunehmen. Sie startete als Unterstützung ebenfalls im E-Springen.

Doch noch war von Maddi nichts zu sehen. Ohne mir jegliche Gedanken zu machen, fing ich an Smoke zu putzen. Der Hengst kannte sowas noch nicht.

Doch auch ich dachte mit. Schon in seinen sehr jungen Jahren bereitete ich ihn auf das Turnier-Leben vor. Geübt hatten wir. Trotzdem erkannte der Schimmel nun den Ernst der Sache.

Aufgeregt knabberte er an meiner Stalljacke während ich sein schimmerndes Fell putzte.

Auch die Hufe wurden auf Hochglanz gebracht.

Nachdem ich Smoke die Transport-Gamaschen , die Decke, und die Hufglocken übergezogen hatte, ging es für ihn in den Anhänger. Damit er nicht lange alleine drinnen stehen musste, beeilte ich mich bei Blue besonders.

Und schon standen innerhalb einer Dreiviertelstunde zwei Pferde drinnen.

“ Wisst ihr eigentlich wo Maddi steckt ? “ fragte ich Stirnrunzelnd meine Freunde während ich mit dem dösenden Sube schmuste.

“ Nein. Normalerweise sollte sie aber schon unten sein. “ beantworte Ben meine Frage.

Ich nickte wissend. Das wusste ich auch schon.

“ Ich gehe mal ins Haus nach ihr schauen. “ sagte ich Bescheid.

Ich joggte zum Haus rüber, doch zu meiner Freude kam mir gerade meine Schwester entgegen.

Sie sah mich etwas zerknirscht an.
“ Sorry Schwesterherz, verschlafen. “ entschuldigte sie sich.

Trotz der angespannten Situation grinste ich.

“ Alles gut, jetzt lass uns mal die Stimmung auflockern. “ lächelte ich.

Maddi sah mich zwar verwirrt an. Grinste aber anschließend auch.

Nach restlicher Teamarbeit war alles verladen und wir fertig zur Abfahrt.

Als wäre dies das Stichwort, tauchte mein Vater auf, der uns heute zum Turnier fahren würde. Meine Mutter wollte zwar ebenfalls mitfahren, allerdings hatte sie noch eine Besichtigung bei einem bekannten Pferdehändler, der der Mann unseres Vertrauens war.

Laut plaudernd stiegen wir also in die Kabine, um es uns dort gemütlich zu machen. Genau jetzt ignorierte ich meinen Vater und Jonas.

Jetzt waren nur meine Freunde und ich. Es sollte doch auch schön werden.

2 Stunden vergingen in der wir uns den Parcour nochmal ansahen, herumblödelten und tratschten. 

Bisschen ausgelassener quatschten wir nur, und eigentlich könnte es ja nicht besser kommen, oder ?

Wenn ich wüsste wie toll dieser Tag werden würde, hätte ich jetzt noch mehr gelacht.




Ja ein Neues Kapitel😊
Es ist etwas kürzer ausgefallen, und auch ein bisschen unkreativer.
Aber ich hoffe euch wird das nächste Kapitel etwas besser gefallen😊❤
Lg
Schön Voten und Kommentieren🤓

Champions                         -Ein langer Weg-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt