Hallo ihr Lieben,
Dies ist nun das letzte richtige Kapitel. Eigentlich echt schade. Aber man soll aufhören, wenn's am Besten ist. Nicht wahr?
Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen. Wir sehen uns nächste Woche wieder.
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Tage sind vergangen und die Verhöre sind vorbei. Mein Boss hat mich gezwungen alle anzuhören. Dieser Bastard hat sich sogar ergötzt an meinem Leid.
Bei Burn hatte ich richtig Angst. Er hat zwar kein einziges Wort gesprochen, doch er hat durch die Scheibe direkt zu mir geschaut, als ob er wüsste, dass ich dahinter stehe. Mir ist richtig schlecht geworden.
Teddy hat mir das Herz gebrochen. Er war nicht er selbst. Hat die ganze Zeit herum geschriehen und mich beschimpft. Es war als ob sich er genau gewusst hat, dass ich ihm zuhöre. Seine Tränen sind mir dabei nicht entgangen. Und meine Tränen sind meinen Kollegen nicht entgangen, doch das wär mir egal. Sollten die doch denken was sie wollten.
Doch am Schlimmsten traf mich Leonia. Ich hatte sie so noch nie gesehen. Weinend und schluchzend saß sie dort im Raum und sah aus wie ein Häufchen Elend. Sie wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass Stephan es geschafft hat. Er lebt. Zum Glück. Ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn er gestorben wäre.
Nun sitze ich hier in einem Gericht und höre mir die Gerichtsverhandlung an. Nun gut anhören ist zu viel verlangt. Ich bin zwar anwesend, doch so wirklich bin ich nicht da. Auf der Anklagebank sitzt die Gang. Alle starren sie ohne mit der Wimper zu zucken gerade aus. Zum Glück sitze ich weiter hinten somit haben mich die anderen noch nicht entdeckt.
Ich ertrage ihre Blicke nicht. Denn ich weiß, dass ich alles zerstört habe. Sie sind genauso Menschen wie jeder andere auch mit Gefühlen und Ängsten. Sie haben in ihrer Vergangenheit einfach nur Pech gehabt und sind deshalb vom richtigen Weg abgekommen. Aber was heißt schon richtiger Weg? Was ist der richtige Weg?
Eins weiß ich jedoch. Ich habe den falschen Weg eingeschlagen. Durch mich werden alle, die dort sitzen keine Zukunft haben. Sie werden nicht gemeinsam irgendwo im nirgendwo in der Natur alt werden. Sie werden in getrennte Gefängnisse kommen und ihre Familie wird auseinander gerissen. Und an allem bin ich Schule.
"Ich rufe Mister Phil Lindberg in den Zeugenstand", ruft Franzis. Mit einem dicken Kloß im Hals laufe ich nach vorne. Ich spreche einen Schwur und setze mich dann nieder.
"Ist es richtig, dass sie Phil Lindberg, undercover in die Burning Blades eingeschleust wurden, um sie von innen heraus zu zerstören?", fragt er nach. Er versucht distanziert zu bleiben, doch in seinen Augen kann ich einen Sturm von Gefühlen erkennen.
"Das ist richtig", antworte ich mit trockenem Mund.
"Während dieser Zeit haben sie ein romantisches Verhältnis zu einen meiner Mandanten aufgebaut ist das richtig?" Mein Blick gleitet kurz zu meinem Boss, der mich grimmig anstarrt.
"Das ist richtig." Zufrieden nickt Franzis.
"Die Staatsanwaltschaft baut ihre Anklage auf einem Kronzeugen auf, der ein romantisches Verhältnis mit einem meiner Mandanten hatte. Wie Sie mir vermutlich zustimmen werden, kann dieser Zeuge nicht unparteiisch handeln. Deshalb fordere ich ihn aus dem Verfahren auszuschließen", spricht Franzis zum Anwalt. "Ohne Kronzeugen reichen die Beweise nicht, um eine Anklage durch zubringen." Dann entfernt Franzis sich von mir und setzt sich an seinen Platz.
Nun kommt der Staatsanwalt auf mich zu.
"Sie haben ein romantisches Verhältnis gehabt?"
"Das ist richtig."
"Wurde es ihnen angeordnet?"
"Mir würde gesagt ich sollte mich einschleusen und das Vertrauen der Burning Blades gewinnen. Zunächst…"
"Das reicht schon", unterbricht er mich, bevor ich ausreden kann. Dabei wollte ich doch sagen, dass ich mich wirklich in Teddy verliebt habe. "Aufgrund dessen plädiere ich auf zehn Jahre Haft für alle."
Wie betäubt sitze ich da und passe gar nicht mehr auf. Jetzt wird mich Teddy nur noch mehr hassen als zuvor schon. Ich darf mich wieder zurück setzen. Von der restlichen Verhandlung bekomme ich nichts mehr mit.
Das einzige was in meinen Ohren wieder und wieder klingt ist :" Nach gründlichen Überlegungen befindet das Gericht die Angeklagten für schuldig."
Ich werde von meinem Boss aus dem Gerichtssaal gezerrt.
"Sehr gut haben Sie das gemacht. Ich wusste von Anfang an, dass Sie sie der Richtige für diese Mission sind. Ich bin stolz auf Sie", sagt er breit grinsend. "Kommen Sie morgen in mein Büro. Ich möchte mit Ihnen über eine Beförderung reden." Benebelt nicke ich.
"In Ordnung." Beförderung? Was zum Teufel soll ich mit einer Beförderung. Die nützt mir auch nichts gegen den Herzschmerz. Rein gar nichts.
Plötzlich fällt ein Schuss.
Lautes Geschreie und panische davon eilende Schritte.
Ein stechender Schmerz.
Dann Schwärze und eine ohrenbetäubende Stille.
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Da war der Staatsanwalt aber unhöflich und hat Phil nicht ausreden lassen... Schande über ihn.
Was wohl mit Phil passiert? Wird es ihm gut gehen? Wer wohl geschossen hat?
P.S. Kann mir vielleicht jemand erklären, weshalb in letzter Zeit so wenige kommentieren und voten? Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr wieder mehr kommentieren würdet. Das ist nämlich mit das Beste am schreiben und veröffentlichen. Wenn ich mit euch schreiben kann und es ist echt deprimierend, wenn das nicht mehr passiert.
Ich wär den Ghostreadern auch sehr verbinden, wenn ihr mir auch ein Vote dalassen würdet. Immerhin habt ihr bis hier hin gelesen, deshalb müsste euch die Story dich gefallen haben oder nicht? Und wenn nicht dann schreibt mir doch bitte wieso. Ich möchte es einfach gerne verstehen. 💕
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Burning Blades
Teen FictionBurning Blades Dieser Name bringt seit Monaten die Polizei von Stockholm in Unruhe. Drogen Entführungen Raube Und noch viele mehr Dafür sind sie bekannt und gefürchtet. Keine Chance sie zu fassen, denn die Burning Blades sind einfach zu gut. Do...
