Pov. Johannes
Irgendwie musste ich ihm zustimmen. Hier in Hamburg, wo es oft dunkel, grau, kalt und regnerisch war, tat es bestimmt gut etwas Farbe hier reinzubringen. Erst jetzt fiel mir der Koffer den er mit hochgebracht hatte auf. Wo kam er denn jetzt schon wieder her?
,,Wolltest du nicht erst in ein paar tagen kommen? "
,,Ja. Das war der eigentliche plan, aber ich konnte einige Termine verschieben und ehr kommen und euch unterstützen." Er lächelte uns an und zog seine Jacke aus. Ich zeigte ihm noch schnell wo er seine Jacke ablegen konnte, denn an der Gaderrobe war kein platz mehr und bot ihm was zu trinken an.
,,Ja gerne, aber was mich gerade sehr interessiert. Warum stehen hier so viele schuhe und warum hängen so viele Jacken hier? Hast du etwa so viele schuhe?"
Er zeigte auf die vielen Schuhe und dann zu mir.
,,Ne ne. Einen Schuhtick hab ich nicht. Aber du bist nicht der einzige der hier ist."
,,Wer ist denn noch alles da?" Ich lächelte ihn nur an, sah kurz zu Paddy und deutet nur auf die Wohnzimmertür. Mit wenigen schritten waren wir wieder im Wohnzimmer und öffneten die Tür.
,,Hey Leute wir haben einen neuen gast mitgebracht."
,,Nun mach es nicht so spannend kommt rein und setzt euch wieder."
Das lies ich mir nicht 2 mal sagen und ging wieder auf meinen platz zu.
,,Leute darf ich vorstellen, das ist Alvaro Soler. Alvaro das sind Max Giesinger und Johannes Strate, Paddy und Jeanette muss ich dir glaube ich nicht mehr vorstellen und die Junge Frau neben mir ist Ina. Meine Freundin." Alvaro sah erstmal zu jedem und lächelte durch die Gegend. Er kam erstmal auf mich und Ina zu, nahm ihre Hand und lächelte sie warm an.
,,Es freut mich sehr dich kennen zulernen. Johannes hat sehr beim treffen von dir geschwärmt, jetzt kann ich mir von dir auch ein Bild machen."
,,Ach hat er das?" Sie sah mich lächelnd an und wieder zu Alvaro.
,,Es freut mich auch sehr dich kennen zulernen. nun setzen wir uns alle wieder hin. Ich glaube keiner will in denn nästen Minuten sich verabschieden oder?" Sie blickte fragend in die runde, wo aber ihre frage von allen verneint wurde.
Als alle saßen, sah ich das meine Bude wirklich voll war. Wir hätten noch einen Sitzplatz, aber der war schon reserviert für den Kerl der nebenan schlief.
,,So Leute was ist momentan der aktuelle stand der dinge?"
,,Wir haben vorhin Winc vom Krankenhaus abgeholt, weil er dort randaliert hat," Kam es von Max. Alvaro hatte anscheint nicht mit der Art von Antwort gerechnet den er sah ungläubig zu ihm.
,,Nicht wirklich. Doch nicht Wincent und seit wann ist er eigentlich hier?"
,,Ganz genau wissen wir auch nicht von wo er kam, aber er ist anscheinend mit seinem Motorrad hier her, denn sein Fahrzeug stand oder ehr lag vor dem Eingang des Krankenhauses. Das er randaliert hat wissen wir da das Krankenhaus mich angerufen hatte und mich gebeten hat ihn abzuholen."
,,Und wo ist er Jetzt?"
,,Ich bin hier."
Wir sahen alle zur Tür wo ein etwas müde aussehender Wincent stand und zu uns sah. Er sah nicht wirklich besser aus und geschlafen hatte er wahrscheinlich auch nicht und wenn doch dann nur ganz kurz.
,,Hey Winc. Wie geht es dir?" Fragte Max ihn und Rückte ein Stück zur Seite das er sich neben ihn setzen konnte. Diese Einladung nahm er mit einem kleinen Lächeln an und setzte sich neben ihn.
,,Naja geht so. Alvaro du bist schon hier? Aus welchen flecken der Welt kommst du dieses mal?" Er sah verwundert zu ihm und sah ihn fragend an.
,,Aus Spanien. Ich war ein zwei Tage in meiner Wohnung, bin dann aber gleich ins näste Flugzeug gestiegen."
,, Hattest du was gesagt oder geschrieben hätten wir dich vom Flughafen abgeholt" Meinte ich zu ihm, doch er sah mich nur an und winkte ab.
,,Ach was. Ist alles gut."
,,Leute, bevor ich mich wieder blamiere. Machen wir alle Musik hier in diesem Raum?"
,,Ja." Ich sah verwundert zu Jo und wusste überhaupt nicht worauf er hinaus wollte.
,,Warum Jo?"
,,Und in welchen Sprachen singst du Alvaro?" Nun sah er verwirrt zu ihm un meinte nur ,,Spanisch"
,,Ok und in wie vielen Ländern spielst du?" Seine Fragen werden immer seltsamer, langsam machte er mir Angst.
,, In 5 oder 6 Ländern, warum?"
,,Ach nur so. Ich bin erst vor ein paar Tagen in ein Fettnäpfchen geraten, das brauch ich nicht noch einmal."
Nun wusste ich woher der Wind wehte und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
Auch bei denn anderen bildete sich ein leichtes Lächeln im Gesicht, auch wenn sie vielleicht nicht wussten worum es ging.
Ich ließ mein Blick irgendwann zur Uhr schweifen und seufzte.
,, Wie wäre es wenn wir alle ins Bett gehen es ist schon halb 4 und du hast heute noch etwas vor." Want ich mich zum Schluss an Ina. Doch sie sah mich nur an und lächelte.
,,Deswegen war ich vorhin nochmal weg. Ich konnte die kommenden Termine verschieben. Die Nacht ist eh abgedreht und die Flüge für meine Reisen konnten wir auch umbuchen."
Das hat sie also die Zeit gemacht wo sie weg war. Ich war ganz sprachlos von ihrem Einsatz das ich sie nur anlächelte und ihr stumm dankte.
Ok. Also nur noch klären wer wo schläft.
,,Ok. Johannes, Max ich will euch ja nicht rausschmeißen, aber unser aller Tag war wahrscheinlich lang genug."
,,Kein Ding. Gute Nacht euch und wir finden alleine raus." Kam es nur verständlich von Max.
,,Gute Nacht euch." Ein einheitliches ,,Gute Nacht" in verschieden Version wurde ausgesprochen und ein ,,Fahrt vorsichtig. Wir wollen euch nicht im Krankenhaus besuchen." Wurde von Ina noch hinterher gerufen.
Ob sie es hörten wussten wir nicht.
,,Ok Zimmerverteilung. Jeanette bekommt ein Gästezimmer. Ihr Jungs dürft euch verteilen. Einer kam auf der Couch schlafen, einer im Zweiten Gästebett und der 3 auch dort wenn ihr es euch teilen wollt oder auf der schlaff Couch im Gästezimmer. "
Sie waren sich relativ schnell einig das Paddy und Winc sich das Bett teilten und Alvaro die Couch nehmen würde. Sollte es mit der Größe des Sofas nicht hinhauen wechseln sie, meinten sie zumindest. Mir war es gerade relativ egal, ich wollte einfach nur noch schlafen und verabschiedet mich von denn anderen und ging, gefolgt von Ina in mein Schlafzimmer, zog mich um und legte mich mit ihr ins Bett. Es war noch etwas unruhig auf denn Flur, doch auch kurze Zeit später war dies verstummt und ich sank langsam in einen traumlosen schlaf.
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Heimat
FanfictionDie Geschichte ist großteilig aus der Sicht von Johannes geschrieben aber auch von Wincent und handelt davon wie die reise nach Südafrika für sie gewesen sein könnte. (Kann als Fortsetzung von >>Jemandem wie dich<< gelesen werden.) Kommentare sind...
