Feierabend mehr als Verdient

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Pov. Ina

,,Sie dürfen Frau Haben erstmal die nächsten Tage nicht besuchen. Wir haben sie auf die Intensivstation verlegt und durch die momentane Ansteckungsgefahr, der umher ziehenden grippen, ist es einfach für sie und die anderen Patienten auf Station zu riskant. Sobald wir Frau Haben wieder auf die Normale Station verlegen und sie aufgewacht ist werden sie informiert."
Ich hatte mich mit den anderen zu dem Arzt, der uns im Warteraum vor dem Op die momentane Lage erklären wollte gestellt. Meine Nerven waren eh schon zum zerreißen gespannt seit dem vorhin Jennifer's Zustand sich so verschlechtert hatte.
Ich sah zu denn anderen beiden und sah die ebenfalls angespannten Gesichter.
,,Ok. Danke." Redete Johannes fast monoton runter.
Der Arzt lächelte uns nochmal aufmunternd an und drehte sich wieder um und ging zurück in denn op Bereich.
,,Und was machen wir jetzt."
,,Ich würde sagen wir gehen jetzt nachhause und sagen denn anderen Bescheid."
Ich sah zu Paddy und Johannes um zu sehen was sie davon hielten, aber sie nickten nur ohne etwas zu sagen.

Auf dem Parkplatz teilten wir uns auf da wir alle alleine mit dem Auto gekommen waren, aber alle mit dem Ziel in Johannes Wohnung zu fahren.
Naja. Nicht alle. Ich hatte mich entschlossen noch etwas zu erledigen und später nach zu kommen. Johannes hatte mich zwar etwas irritiert angesehen, aber es wortlos akzeptiert und ist weiter zu seinem Auto gegangen.

Als ich an meinem Ziel endlich ankam, was gar nicht so einfach war durch denn Verkehr, stieg ich schnell aus in der Hoffnung noch jemanden dort zu treffen. Ich würde meine Idee zwar auch alleine Umsetzen können, aber mit etwas Unterstützung würde alles etwas schneller gehen. Ich lief über den Parkplatz zu dem großem Komplex von Gebäude und öffnete die Eingangstür. Mein weg führte mich gleich zum Fahrstuhl, Treppen wahren noch nie mein ding. Im richtigen Stockwerk ging ich zur Tür und suchte erstmal meinen Schlüssel. Ich nahm mir immer wieder vor, ihn schon rauszusuchen, damit ich nicht hier noch rumstand. Umsetzen tat ich es aber nie. Als ich ihn endlich hatte schloss ich auf und war erleichtert. Es brannte noch Licht, also war noch jemand da. Ich folgte dem Licht und fand wenig später tatsächlich noch jemanden. Und dann nicht nur Irgend jemanden. Es war unsere Terminplanerin Mia, also genau die Richtige um mein Vorhaben umzusetzen.
,,Hey Mia. So spät noch hier?"
,,Ina. Ja hatte noch was zu erledigen, bin aber gleich fertig. Was machst du hier?"
,,Ich muss was dringendes erledigen. Und du könntest mir sehr dabei helfen."
Sie sah etwas verwirrt zu mir und zog langsam eine Augenbraue hoch. Ihr Interesse habe ich schonmal anscheint. Das war schonmal ein Anfang. Ich nahm mir einen der Bürostühle und setzte mich neben sie. Ich erklärte ihr kurz und knapp was alles in denn Letzen tagen passiert ist und wofür ich ihr Hilfe brauchen könnte. Während meiner Erzählung wurden ihre Augen immer großer. Sie sagte mir sofort zu mir zu helfen, nachdem ich ihr mein vorhaben erklärt hatte. An die Umsetzung setzten wir uns gleich dran, was aber doch länger dauerte als gedacht. Als wir fertig waren, war es schon dunkel draußen. Es hatte zwar bestimmt nicht mehr lange gedauert bis die Sonne untergegangen war. Aber auch die Uhr bestätigte mir das es etwas Länger als gedacht gedauert hatte. Ganze 4 Stunden saß ich schon hier, geschafft hatten wir aber auch zum glück einiges.

,,SO ich glaube wir haben alles. Und denn Feierabend haben wir jetzt mehr als verdient. "
,,Das auf jeden fall." Sie sah mich an und grinste. Was gibt es denn jetzt zu grinsen. Mein Gesichts Ausdruck sagte wohl einiges.
,,Na los, hau ab. Ich schließ ab und geh dann auch nachhause."
Nun musste ich auch lächeln. Ich nahm meine Jacke vom Stuhl und Umarmte sie schnell. So schnell wie ich unten war, wäre das bestimmt ein neuer Rekord.

Die Heimfahrt über hatte ich das Radio an, aber richtig zuhören tat ich nicht. Mein Kopf war einfach nur leer im Moment, denken tat ich gerade an nichts, was auch nach diesen Tagen etwas befreiend war.
In Johannes Wohnung sah ich das nur aus einem Raum Licht kam und lächelte. Musik machen lenkte einen doch immer noch am besten ab. Aber was seltsam war, war das keine Musik aus dem Raum kam weder irgend eine Melodie noch sich unterhaltende Stimmen. Ich Schritt langsam zur Tür und blickte hinein. Eine seltsam angespannte Stimmung lag in diesem Raum. Paddy und Jeannette saßen Johannes gegenüber und sahen ihn gespannt an. Johannes war am Telefon beschäftigt und schien zu telefonieren. Ich ging zu ihm und legte eine Hand auf seine Schulter. Er entspannte etwas und sah kurz zu meiner Hand.
Nachdem er aufgelegt hatte erzählte er kurz worum es ging und das wir  zum Krankenhaus mussten.
Wenig später hatten wir Schuhe und Jacken an und waren dabei auszugehen als uns 2 bekannte Gesichter aufhielten.
,,Hey Kumpel. Johannes hat erzählt das du musikalischen Besuch hast, also können wir doch Musik machen."
,,Wollt ihr irgendwo hin??" Kam es verwundert von Johannes der nicht hier wohnte.

Johannes (dessen Wohnung nun wahrscheinlich voll sein wird) stand dort wie angewurzelt und sah so aus als wenn er einen oder mehrere Geister gesehen hätte.
Er Atmete ihm tief durch und straffte seine Schultern. Oh man was kommt jetzt.

,,Wir müssen Wincent abholen."
Wie bitte? Was????
,,Winc? Warum Winc? Ist der auch hier?"
,,Nein."
,,Ich will auch mit ich hab ihn lange nicht gesehen. "

Sie fingen an durcheinander zu quatschen. Was wenig förderlich war. Ich hielt mich da raus. Johannes würde bestimmt wissen was zu tun ist. Er sollte das entscheiden.
,,Leute."
Nichts. Es wurde kein bissen Ruhiger hier. Man sah im an das ihn die Situation missfiel.

,,LEUTE!"

Einmal laut werden bringt anscheinend doch etwas. Es war so ruhig das man eine Stecknadel hätte hören können, wenn sie auf denn Boden fiel.
,,Es können nicht alle mitkommen. Und wir müssen da nicht alle auftauchen. Also Paddy. Dich würde ich gerne mit nehmen, du kannst ihn bestimmt etwas beruhigen. Max du kommst auch mit, du kennst ihn am längsten."

,,Geht klar boss."
,,Ok. Let's go''
,,Der Rest geht rein und wartet bis wir wieder da sind. Ina du weiß wo alles ist. Fühlt euch wie zuhause. Kommt Jungs."

Er sah mich an, gab mir schnell einen Kuss und war dann mit denn Anderen Verschwunden.
Jetzt stand nurnoch ein zurückgebliebenen Johannesim Hausflur und wusste nicht wirklich wohin mit sich. Ich ging auf ihn zu und umarmte ihn.
,,Hey Johannes. Schön dich zu sehen, auch wenn es nicht lange her ist."
,,Ich freu mich auch dich zu sehen."

,,Ok. Wir haben denn Hausherren gehört. Gehen wir rein und fühlen uns wie zuhause bis sie wieder da sind." Ich klatschte in die Hände und ging voran in die Wohnung und machte als die beiden anderen mit drin waren die Tür zu.

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