Hey, tut mir Leid dass es in letzter Zeit so lange dauert bis ein neues Kapitel kommt. Hoffe dass ich wieder mehr Zeit zum Schreiben finde. Nun viel Spass. ;)
Glg Gwen
Seraphia
Langsam öffnete ich die Augen, ich sah nichts als Weiss. Verwirrt setzte ich mich auf, ein stechender Schmerz schoss durch meinen Kopf. Ich lag in einem Doppelbett, in einem fremden Zimmer. Ausser einer Kommode und einen Schreibtisch gab es keine andere Möbel, keine Bilder. Nichts Persönliches. Vorsichtig erhob ich mich und trat zum Fenster. Mein Schädel brummte nur noch mehr. Die Sonne schien draussen und nach den Spaziergängern, die in Shorts vorbei schlenderten, war es auch schön warm. Stück für Stück erinnerte ich mach an die letze Nacht. Die Party, der Streit zwischen Sten und Tarek, Sten der sich entschuldigte. Danach war alles verschwommen. Wegen meinen Erinnerungen, die zurückgekommen waren, so viel wusste ich.
Unten im Wohnzimmer war niemand zu sehen und auch auf mein Hallo kam keine Antwort. Ich war ganz alleine in einer fremden Wohnung. Naja, da ich schon mal hier war, suchte ich das Badezimmer auf. Ein grüner Zettel, der über dem WC hing, zog meine Aufmerksamkeit auf sich, als ich das Bad betrat. In schwungvoller Handschrift stand: Hey Sera, im Spiegelschrank hat es eine Packung Aspirin. Ich denke die wirst du brauchen. Fürs erste solltest du dich ausruhen, deine Erinnerungen sortieren, deshalb habe ich dir heute freigegeben. Du brauchst also nicht zur Arbeit zukommen, und wenn du dich morgen auch noch nicht gut fühlst, solltest du besser zu Hause bleiben. Fühle dich in der Wohnung wie zu Hause.
Sten.
Verdammt! Mir dämmerte wo ich war und in welchem Bett ich geschlafen hatte. Was war letzte Nacht alles passiert. Hatten wir etwas? Nein. An das würde ich mich erinnern, oder? Ich versuchte mich zu erinnern aber dadurch wurden die Schmerzen nur noch schlimmer. Ich beschloss Stens Rat zu befolgen. Aus dem Spiegel starrte mich eine schwarz Haarige Frau an, ich schrie erstickt auf, die Frau tat es mir gleich. Mit riesigen Augen trat ich näher, hob die Hand um sicher zu gehen, dass dieser Spiegel auch wirklich mich zeigte. Doch so war es. Meine Haare waren rabenschwarz, von meinem roten Haar waren nur noch ein paar Strähnen übriggeblieben. Das Haar fiel mir in sanften Wellen bis über die Schulterblätter. Meine Augen, grün mit goldbraunen Sprenkeln, waren noch immer dieselben. Auch sonst schien mein Gesicht unverändert.
Frisch geduscht verliess ich die Wohnung, den Schlüssel nahm ich mit. Meine Kopfschmerzen waren, dank dem Aspirin, zu einem leichten Pochen abgeklungen und ich fühlte mich fit genug um zu arbeiten. Zudem wollte ich gegenüber Sten nicht schwach wirken. Was bildete er sich überhaupt ein? Die Wohnung befand sich etwas ausserhalb des Stadtzentrums, doch mit dem Bus würde ich nicht lange brauchen. Und zum Glück gab es in Winterthur Bushaltestellen an jeder Ecke. 15 Minuten später betrat ich die Buchhandlung und fuhr mit der Rolltreppe in den ersten Stock. Sten stand hinter der Info, war er erstaunt mich zu sehen, so sah man es ihm nicht an. Gut so. Ich trat zur Info holte den Schlüssel und verschwand im Abstellraum. Als ich mich umdrehte, um hinaus zugehen, versperrte mir Sten den Weg. Nun wirkte er alles andere als glücklich.
Sten
Was machte SIE hier? Hatte ich ihr nicht deutlich geschrieben dass sie sich ausruhen soll? Ich war wütend, sobald ich sie erblickte. Sie trug Jeans, keine Ahnung woher sie die hatte, und eines meiner T-Shirts. Sie sah gut aus, natürlich, das tat sie immer. Die Müdigkeit jedoch war noch nicht ganz aus ihrem Gesicht verschwunden, ebenso die Blässe. Es kostete mich viel, nicht gleich hier, vor allen Kunden, die Beherrschung zu verlieren und sie zu Recht zu weisen. Also folgte ich ihr in den Abstellraum. Sera erschrak als sie mich sah. Ich schloss die Tür.
„Was um alles in der Welt tust du hier?“ Ich konnte meinen Zorn nur mühsam zurückhalten.
„Es geht mir gut, ich kann arbeiten.“
„Nein kannst du nicht!“, rief ich aus, „verstehst du denn nicht? Du brauchst Ruhe um alles zu verarbeiten.“
Ich machte einen Schritt auf sie zu, und da sie stark sein wollte, blieb sie stehen. Ich nahm ihre Hände in meine.
„Die letzte Nacht war hart, ich weiss dass du stark bist. Du musst mir nichts beweisen. Du weisst nun wer ich bin und wer du warst.“ Ich verstummte. Seras Augen musterten mein Gesicht.
„Waren wir, ich meine, waren wir ein Paar? Damals?“ Ein sanftes Lächeln huschte über mein Gesicht als ich mich an diese Zeit zurück erinnerte.
„Offiziell? Nein. Wir waren Freunde, in gewisser Weise und ich zu meinem Teil habe dich geliebt, aber eine feste Beziehung hatten wir nicht.“
„War ich eine Mörderin?“
Ihre Stimme zitterte leicht, so als wüsste sie die Antwort schon.
„Ja, du hast für eine Sache gekämpft und in Mittelerde gab es keinen Kampf ohne Tote. Hör zu, wir sollten reden, du solltest auf alle deine Fragen eine Antwort bekommen.“
Sie nickte. Natürlich tat sie das, sie war klug und neugierig. Niemals würde sie die Chance auf mehr Wissen entgehen lassen.
„Du kannst zu mir kommen, wenn du willst. Gimli natürlich auch.“
Diese Aussage überraschte mich. Wieso schaffte sie es immer wieder mich zu erstaunen?
„Klar, wir kommen gerne.“
So mal sehen wie das Gespräch endet. ;)
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Love me till the End
RandomSo das ist eine Herr der Ringe/ Hobbit FF. Sie spielt nach der Herr der Ringe. Die Rückblicke jedoch vor dem Hobbit. Seraphia ist 19. Was sie nicht weiss, sie wurde wiedergeboren. Ihr Leben verläuft ihn normalen Bahnen, sie macht eine Lehre, besucht...
