Sera
Nach einer achtstündigen Fahrt vom Ferienhaus bis nach Nynäshamn, lagen wir nun endlich in unseren Betten. Es war zwar erst Mittag, aber wir alle brauchten eine Mütze Schlaf. Das Hotel Skärgårdshotellet, in dem wir eingecheckt hatten, lag nur drei Minuten vom Fährhafen entfernt, umgeben von einen wunderschönen Schärenlandschaft. Die Zimmer waren im Seemannsstiel eingerichtet worden und man fühlte sich wie auf einem Schiff. Ich teilte mein Zimmer mit Liv. Trotz meiner Nervosität schlief ich schliesslich ein und träumte.
Düster umgibt mich der Wald, Schatten legen sich über mich, verfolgen mich. Aber ich bin es mir gewohnt. Durchstreife ich dieses Gebiet, doch nicht zum ersten Mal. Obwohl der Boden übersät ist mit Ästen und Zweigen, Blättern und Sträucher, bewege ich mich lautlos. Wie die Schatten um mich herum. Die Sonne steht hoch am Himmel, jedoch durchdringen ihre Strahlen nur selten das dichte Blätterdach des Düsterwaldes. Eine Bewegung zwischen den Bäumen lässt mich innehalten. Mein Blick schweift umher, bleibt an einer Elbe mit leuchtend roten Haaren hängen. Ihre Kleider sind ganz in grün und braun gehalten, so dass sie beinahe mit ihrer Umgebung verschmelzt. Ein Köcher, gefüllt mit Pfeilen und ein Bogen, scheinen die einzigen Waffen zu sein, die sie bei sich trägt.
„Was führt dich so nahe an die Tore unseres Reiches heran?“, fragt sie und mustert mich.
„Ich bin nur auf Entdeckungsreise. Meiner Heimat verbannt, irre ich umher. Such einen Platz an dem ich ungestört leben kann.“
„Dann bist du wohl Nevraiel.“
Ich nicke. Da waren die Boten aber schnell gewesen.
„Schon gut, ich gehe. Wirklich ich will keinen Ärger.“ Somit drehe ich mich um und verschwinde. Doch die Elbe folgt mir.
„Warte!“, ruft sie.
„Warum?“
„Weil ich dem Bericht keinen Glauben schenke.“
Überrascht reisse ich die Augen auf.
Ich erwachte mit pochendem Herzen. Langsam setzte ich mich auf. Ein Traum, eine Erinnerung. Die erste Begegnung zwischen mir und der guten Tauriel. Ich stand auf und trat zum Fenster, zog den Vorhang zurück und blickte hinaus. Der Abend brach an. Ein Klopfen an der Tür erschreckte mich. Ich durchquerte das Zimmer und öffnete sie. Legolas blickte auf mich hinab. Sofort fing mein Körper an zu kribbeln.
„Liv und Tarek sind auf Erkundungstour“, erklärte er mir während ich die Tür hinter ihm schloss.
„Wo?“
„Bei den Grotten. Keine Angst, sie werden für unsere Feinde nichts weiter als zwei Touristen sein.“
„Und Gimli?“
„Ich glaube der erschreckt gerade die Leute in der Sauna.“ Legolas schmunzelte, kam auf mich zu.
Sein Finger wickelte sich um eine meiner Strähnen. Sein Blick unverwandt auf mein Gesicht gerichtet.
„Wir laufen in eine Falle“, brachte ich mühsam hervor. Sein Blick liess mich alles vergessen, alle Probleme, einfach alles.
„Ja das tun wir zweifelslos“, flüsterte er.
„Liv und Tarek sollten uns nicht begleiten.“
„Sie werden es aber wollen.“ Seine Stimme wurde immer leiser, nahm einen rauen Unterton an.
Seine Hände fuhren über meine Seiten, blieben auf meinen Hüften liegen. Vorsichtig bedeckte er mein Gesicht mit Küssen. Sein Duft erinnerte mich an zu Hause, an die Wälder in denen ich mich schon immer wohl und sicher gefühlt hatte. Mein Körper drängte sich ganz von alleine näher an seinen. Dann fanden seine Lippen die meinen. Dieses Mal war sein Kuss voller Verlangen, bestimmt und drängend. Meine Arme schlangen sich um seinen Nacken und ich zog ihn näher zu mir. Seine Hände lagen auf meinem Hintern. Ich stöhnte leicht auf und seine Zunge drang in meinen Mund, umspielte die meine. Mit einem Ruck hob er mich hoch und meine Beine legten sich um seine Hüfte. Ohne den Kuss zu unterbrechen, trug er mich zum Bett. Setzte sich auf die Kante, mich auf seinem Schoss. Unsere Shirts landeten auf dem Boden. Meine Hände streichelten über seinen Brust, Bauch tiefer nach unten. Er stöhnte auf, als ich seinen Penis durch die Hose massierte. Seine Hände öffneten geschickt den Verschluss meines BHs. Nun war ich es, die aufkeuchte, als er an meinen Nippeln saugte und die andere Brust mit seiner Hand liebkoste. Meine Hüften bewegten sich, sein halberigierter Schwanz drückte gegen meine pulsierende Mitte. Ich wollte ihn. Jetzt.
Ich richtete mich auf, zog seinen Kopf in den Nacken, biss im leicht in die Unterlippe und küsste ihn gierig. Seine Hände kneteten meinen Po.
„Ich will dich“, hauchte ich in sein Ohr, „jetzt.“
Kaum hatte ich es gesagt, lag ich unter ihm. Seine Augen zeigten die Lust, die Begierde. Er wollte es genau so sehr wie ich. Erneut verschloss er unsere Münder, seine Hand wanderte über meinen Bauch, tiefer. Als er meine feuchte Mitte erreichte, stöhnte ich auf und streckte ihm mein Becken entgegen.
„Da scheint mir ja jemand ziemlich ausgehungert zu sein“, flüsterte er dicht neben meinem Ohr. Na warte, mit einer Drehung lag er unter mir. Ich schenkte ihm ein böses Lächeln. Küsste ihn über seinen Bauch, öffnete die Knöpfe seiner Hose und schob sie ihm über den Po. Doch weiter liess er mich nicht gehen. Im nächsten Moment sassen wir eng umschlungen und er küsste mich mit Zunge und Zähnen.
Legolas
Jede ihrer Berührungen war wie ein kleiner Blitzschlag. Das Begehren, welches sie in mir entfachte, war beängstigend. Doch sie wollte mich und dass ich oder mein Körper sie ebenso wollte, war Nev natürlich nicht entgangen. Meine Zunge focht gerade einen Kampf mit der ihren aus, als krachend die Tür aufflog. Schnell lösten wir uns voneinander, drehten unsere Köpfe zur Tür.
Tarek starrte uns an.
„Kann man nicht einmal allein sein“; murmelte ich. Auch Nev schien genervt zu sein. Wütend zog sie sich ihr T-Shirt über.
„Verdammt Tarek! Schon mal was von Anklopfen gehört!“, schrie sie ihn an und ich sah wie er zusammenzuckte.
„Tut mir Leid, echt woher sollte ich wissen dass ihr gerade…. beschäftigt seid.“ Ich erhob mich legte ihr von hinten die Arme um den Bauch. Versuchte Nev zu beruhigen. Tarek hatte so wie es aussah wirklich nur ein verdammt mieses Timing.
„Was ist denn hier los?“, fragte Liv, doch als sie sich umsah, die Kleider auf dem Boden bemerkte und sah wie ich und Nev dastanden, beantwortete sich die Frage ganz von alleine.
„Nicht schon wieder“, seufzte sie.
„Du hast es ihr erzählt“, fragte ich flüsternd und ich merkte wie Nev rot wurde.
„Sie ist meine beste Freundin“, verteidigte sie sich.
Ich küsste sie auf den Kopf, genau in dem Moment wo Gimli ins Zimmer platzte.
„Legolas mal wieder kein Glück?“, fragte er belustigt.
„Sei still Gimli, sonst muss ich deine nicht vorhandenen Frauengeschichten erzählen.“ Das wirkte Gimli hielt die Klappe.
„Nun weswegen bist du gekommen?“, fragte ich Tarek.
„Elben beobachten den Eingang zur Grotte. Ich glaube nicht, dass wir ungesehen hinein gelangen. Und sind wir erst mal drin, sitzen wir in der Falle.“
„Ja das ist Nev auch schon aufgefallen. Deshalb steht es auch allen frei hier zu bleiben. Niemand muss uns begleiten.“
Doch das hatte nur entrüstete Rufe von Liv und Tarek zur Folge. Auch als ich ihnen erklärte, dass es möglicherweise Tote geben würde liessen sie nicht locker. So war es beschlossene Sache. Wir alle würden zusammen in die Grotten gehen, noch heute Nacht.
So hoffe das Kapi hat euch gefallen, wie immer würde ich mich über Reviews freuen.
Mal sehen ob die Falle zuschlagen wird ;)
Glg Gwen
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Love me till the End
De TodoSo das ist eine Herr der Ringe/ Hobbit FF. Sie spielt nach der Herr der Ringe. Die Rückblicke jedoch vor dem Hobbit. Seraphia ist 19. Was sie nicht weiss, sie wurde wiedergeboren. Ihr Leben verläuft ihn normalen Bahnen, sie macht eine Lehre, besucht...
