Kapitel 17
Monster mit den grünen Augen
Als er weg war, zog ich mir meine Schuhe an und stöckelte betrunken in Richtung des Vampirs. Ich war wirklich gut im Vortäuschen einer Betrunkenen. Als der Vampir mich sah, stand fest, dass er sich sein Essen schon ausgesucht hatte. Eine betrunkene Frau ohne Begleitung kam ihm gerade Recht.
Ich sprach mit einer verstellten Stimme:" Hey, haben sie vielleicht ein Taxi? Oder so was?" Er kam zu mir und ich torkelte auf ihn zu. "Aber klar, Baby. Ich kann dich nach Hause bringen. Wo wohnst du?"
"Um die Ecke... dann die andere Ecke und dann geradeaus..." Nur noch wenige Meter trennten mich von ihm und dann ließ ich meinen Stöckel abbrechen. Als der Vampir lachte und er mich hochzog stieß ich ihm die Spritze in den Hals. Er ging kreischend zu Boden. Als das erledigt war, verusuchte ich Mikhails Spur aufzunehmen und ihm zu folgen.
Es führte mich zu einem Cub Names Diner´s und da ging ich hinein. Langsam fragte ich mich ob er wirklich auf Vampirjagd war, denn ich spürte keien Präsenz eines Blutsaugers. Als ich Mikhails Kopf in der Menge entdeckte, wollte ich schon auf ihn zugehen, doch dann sah ich wie er wild mit einer Blondhaarigen herumknutschte. In mir stieg Wut auf.
Ich wollte diejenige sein, mit der er so herummachte. Stattdessen ließ er mich die Arbeit erledigen. Ich schlug mir ins Gesicht um wieder klar denken zu können. Mikhail hatte mir doch den Gedanken eingesetzt, dass ich ihn begehrte. Es kam nicht von mir, das wusste ich aber ich war trotzdem eifersüchtig.
Ich ging in einen anderen Club und setzte mich dort an die Bar. Ich hatte keine Lust mehr, Vampire zu jagen. Viel lieber war ich hier in diesem dröhnenden Lärm und kippte mir Cocktails hinunter. Als ich einen süßen Typen sah. tanzte ich ihn an. Er schien sich auch für mich zu interessieren.
Nach ein paar Liedern verschanzten wir uns in eine Ecke und er gab mir noch ein paar Drinks aus bis wir anfinge uns zu küssen. Ich konnte mich nicht mehr erinnern wann ich das letzte Mal so betrunken war. Wir knutschten noch ein bisschen und dann ließ ich ihn stehen und torkelte nun echt in Richtung Mikhails Wagen.
Mir war übel. Mikhail wartete schon ungeduldig auf mich. "Hast du getrunken?", fragte er. "Ja aber nur so wenig...", sagte ich und zeigte ihm mit dem Daumen und Zeigefinger ein bisschen. Er verdrehte die Augen.
"Du solltest doch Vampire jagen." Ich lachte kurz auf als es zu regnen begann. "Ja... aber dann...Herrlich dieser Regen, nicht wahr?" Er schüttelte den Kopf und sagte:" Steig ein. Steig in den Wagen." Der Regen durchnässte uns und ich nahm seine ernste Stimme nicht wahr.
"Wieso, ist doch so schön hier draußen."
"Steig sofort ein!" Mikhail war wütend. Er benutzte das Band um mich in sein Auto zu bekommen. Ich folgte und stieg ein. Mittlerweie war ich schon durchnässt. Ich machte mir keine Gedanken darüber siene Autositze zu runinieren. Wahrscheinlich machte ich mir gar keine Gedanken, außer Blödsinn.
Mikhail sah wütend aus. Ich wusste gar nicht warum, immerhin hatter er doch auch nicht gearbeitet. Nach einer Weile im Wagen wirde es wärmer und er fragte mich: "Warum?"
"Warum was?"
"Warum betrinkst du dich sinnlos? Ich erwarte Professionalität von dir und nicht diesen Kinderkram.", sagte er. Ich musste lachen. "ist es vielleicht professionell mich alleine zu lassen und mit irgendjemanden herumzu knutschen?", warf ich ihm an den Kopf.
Er lachte und legte eine Hand auf mein Knie. "Darum geht es also, du bist eifersüchtig."
"Bin ich nicht." "Keine Sorge, ich gehöre ganz dir.", sagte er nachdrücklich. Was er sagte fand ich totalen Schwachsinn, als ob ich eifersüchtig wäre. Er hatte mir doch in den Kopf gesetzt, dass ich ihn toll fand.
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Mondlicht Schimmer
FantasySeleen ist Mitglied der geheimen Organisation: Bund der Finsternis und spielt jeden Tag auf's neue mit dem Tod um die Menschen vor den Vampiren und Werwölfen zu schützen. Bis sie eines Tages von einem Wolf überwältigt und gebissen wird. Dadurch wird...
