Die Ferien waren vorbei.
Hallo Schule, Hallo Arbeit, Hallo Problem das den Namen Ashley trägt.
Nach dieser "Auseinandersetzung" kurz vor den Ferien, hat sie sich bis jetzt zwar noch nicht an mich heran getraut, aber wie sagt Mum immer.
Sag niemals nie.
Total lustlos packte ich meinen Rucksack und machte mich auf den Weg in die Lobby.
Happy redete gerade mit einem der Mittarbeiter, also beschloss ich auf dem Weg nach unten noch schnell zu Peter zu gehen, der höchstwahrscheinlich wieder verschlafen hat.
Trotzdem klopfte ich vorsichtshalber nochmal an seiner Tür, woraufhin sie tatsächlich geöffnet wurde.
„Wow nicht verschlafen?" Witzelte ich und betrat das Zimmer.
„Ich hab Friday extra gesagt sie soll so lange Lärm machen, bis ich aufwache" sagte er etwas beklemmt und schulterte seinen Rucksack.
„Du bist hier die Milliardärstochter. Kann ich nicht doch den Bus nehmen. Sonst gucken alle wenn ich bei dir mitfahre" flehte Peter.
„Nein, wir hatten das gestern besprochen Pete, du kommst mit.
Ich beschütze dich schon" sagte ich grinsend und drehte mich wieder zur Tür.
„Na das beruhigt mich ja jetzt" antwortete er ironisch und folgte mir seufzend in den Fahrstuhl.
Als Happy mich und Peter in der Lobby ankommen sah, beendete er schnell das Gespräch mit dem Bodyguard und lief zu uns.
„Und du willst Peter wirklich mitnehmen?" Fragte auch er.
„Jungs jetzt Mal im Ernst.
Was soll bitte passieren?" Fragte ich belustigt, wenn auch ein bisschen genervt.
„Naja, Peter ist ein Loser in der Schule. Es kommt schon ziemlich komisch rüber, wenn er plötzlich herum chaoffiert wird.
Und dann auch noch mit dir.
Mittlerweile kennen dich ja alle in der Schule" erklärte Happy.
„Dann müssten auch alle wissen, dass ich mit Peter befreundet bin und ihn womöglich einfach abgeholt habe" sagte ich und lief ohne auf die anderen zu warten zu Happys Wagen.
„Vielleicht wird MJ so auf dich aufmerksam" rief ich Peter noch zu und grinste.
„MJ? Wer ist MJ?" Fragte Happy verwirrt.
„Nicht so wichtig......Seyla warte" rief er und rannte mit nach.
Happy hinterher.
Ach ja, Jungs sind so durchschaubar.
Die Autofahrt lief wie immer Recht leise.
Keiner sagte etwas, da Happy nicht so der Freund von Gesprächen war.
Er hielt vor dem Schulgebäude und ließ uns raus.
Die üblichen Blicke der anderen kannte ich schon.
Das Getuschel ebenfalls.
Peter blieb dicht neben mir und sah sich leicht verunsichert um.
„Von wegen Unauffällig" nuschelte er genervt.
„Ich hab nie was von unauffällig gesagt" rechtfertigte ich mich locker und betrat die Schule.
„Wow Parker, hast es jetzt wohl ganz weit gebracht deine Freundin zu bestechen dich mit zu nehmen"
kam uns Flash mit 2 seiner Freunde entgegen. Genervt verdrehten wir gleichzeitig die Augen.
„Warum gibst du dich mit so nem Typen zufrieden Süße. Ist dir das nicht peinlich mit dem herum zu laufen?" Fragte Flash jetzt mich.
Feindselig funkelte ich ihn an.
„Mir wäre es eher peinlich mit dir herum zu laufen.
Genauso wie jedem sonst hier.
Deine beiden Handlanger hier sind vermutlich auch gekauft, genauso wie deine Beliebtheit bei den ganzen Proleten. Kauf dir von dem Geld deiner Eltern lieber etwas Antiandrogene, wäre für alle Beteiligten besser" keifte ich ihn an.
Ein paar um uns herum mussten kichern.
„Was lacht ihr so blöd?" Zischte er sie an.
„Flash, Antiandrogene unterdrücken Testosteron. Scheinbar hast du ein bisschen zu viel davon" sagte MJ lässig und lief zu uns rüber.
„Nur weil du eifersüchtig bist, dass Peter coole Freunde hat, die ihn nicht nur mögen weil er reich und beliebt ist, musst du nicht gleich überreagieren" lächelte sie gespielt und zog uns mit.
Flash blieb wütend zurück.
„Danke MJ" sagte ich als wir außer Sichtweite waren.
„Kein Ding. Du warst aber auch nicht schlecht" lobte sie und wir mussten lachen.
„Und Peter, wie ist es so beliebt zu sein?" Fragte MJ belustigt und klopte ihm auf die Schulter.
„Anstrengend! Alter Seyla wie zur Hölle hälst du das bitte aus?" Fragte Peter beeindruckt.
„Jahrelange Übung mein lieber.
Es sei denn, du wurdest wie ich dazu geboren" lässig warf ich gespielt meine Haare nach hinten und betrat unseren Klassenraum.
„Original ihr Vater" MJ schüttelte belustigt den Kopf.
In der Klasse, wartete aber schon das nächste Problem auf uns.
Naja eher auf mich.
Ashley......in unserer Klasse.
Bitte sag mir nicht sie hat gewechselt....
„Oh ja natürlich hab ich sie dabei, wäre ja peinlich wenn nicht" sagte sie zu einem meiner Klassenkameraden
und lachte.
Als sie mich erblickte, wurde ihr Lachen breiter.
„Ach Seyla meine Liebe, schön dich zu sehen. Wie ich sehe hast du dein Schoßhündchen dabei. Sag Mal wie geht es deinem Vater?" Fragte sie übertrieben freundlich.
„Ganz gut, was willst du?" Fragte ich misstrauisch.
„Du hast ja mit den Avengers zu tun nicht wahr.
Mein Beileid übrigens für die.
Könntest du vielleicht Thor nach einem Autogram fragen?
Nicht das ich interessiert wäre, ich frage nur für eine Freundin.
Ach und wenn du schon dabei bist, kannst du Loki gleich auch fragen, am besten soll er noch meinen Namen dazu schreiben, das Autogram wäre dann nämlich für mich" grinste sie.
Das Ashley auf Loki steht wusste ich.
Sie hat oft genug über ihn geredet. Das die Bösen ja viel heißer wären als die Guten und so.
Ja ok....Recht hat sie ja, aber das Tagtäglich durch die Schule zu brüllen nervt echt.
„Warum sollte ich das tun?" fragte ich skeptisch und verschränkte die Arme.
„Ich weiß nicht, vielleicht als Entschuldigung das meine Eltern mich 2 Wochen lang verachtet haben, weil dein Vater irgendwas erzählt hat" keifte sie mich an.
„Ashley, er hat ihnen erzählt was du gemacht hast" erklärte ich.
„Ich gemacht? Ich hab dir nur Mal meine Meinung gesagt.
Kann ich doch nichts dafür, dass du da gleich so sentimental wirst und nach Papi schreist"
„Du hast mich geschlagen und von meiner Vergangenheit erzählt, was glaubst du denn warum er so sauer auf dich ist" keifte ich sie jetzt an und lief einen Schritt auf sie zu.
„Ach entschuldige, dass ich dich damit verletzt habe Stark" sagte sie sarkastisch.
„Aber übertreiben brauchst du jetzt wirklich nicht.
Ich habe lediglich ein paar Ansprüche gestellt mehr nicht" sagte sie zuckersüß und grinste.
„Das dein Vater da gleich überreagiert, genauso wie mit seinen Ängsten die er immernoch wegen diesem Wurmloch hat, Mal echt, er soll sich Mal nicht so haben" lachte sie, woraufhin ich sie wütend anfunkelte.
„Du weißt gar nichts über mich oder meinen Vater. Du wirst auch nie so eine Liebe erfahren wie ich sie erfahren darf. Deine Familie schärt sich nämlich einen Dreck um dich" zischte ich und wollte auf sie los gehen, wurde aber von Peter zurück gehalten.
„Nicht Sey" flüsterte er, was ich verstand.
Mich hier mit Ashley zu prügeln würde viel zu viel Aufruhr erzeugen.
„Ne te mêle pas de choses étranges, petite salope, ou je vais bientôt retourner mes parents contre toi"
(Misch dich nicht in fremde Angelegenheit ein du kleine Schlampe, oder ich werde meine Eltern gegen dich aufhetzen) sagte sie wütend und kam auf mich zu.
„Oh tut mir Lied, meine Eltern erziehen mich zweisprachig, soll ich nochmal übersetzen was ich gesagt habe?" Fragte sie frech.
„Nicht nötig, dass kann ich selbst" sagte ich ruhig und legte den Kopf schief.
„Appelle-moi encore salope et tu auras ton stupide autographe avec un coup de poing de Loki lui-même"
(Nenn mich nochmal Schlampe und du bekommst dein blödes Autogramm mit einem Schlag von Loki höchstpersönlich) fuhr ich sie an.
Jap mein Dad unterrichtet mich und bringt mir neben Natasha, Wanda und Thor ebenfalls ein paar Sprache bei.
Etwas überrascht sah sie mich an, fasste sich dann aber wieder.
„Loki wird dich niemals beschützen, dafür ist er sich viel zu gut" sagte sie selbstsicher woraufhin ich schmunzeln musste.
„Du kannst es ja ausprobieren" schlug ich vor, doch da klingelte es auch schon zum Unterricht.
Ashley warf mir noch einen letzen verachtenden Blick zu und verließ das Klassenzimmer.
Und Mal wieder gewonnen, ach Selya du bist so gut.
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I Love you 3000+1
FanfictionDie Teenagerin Seyla führt trotz ihrer Superkräfte ein relativ normales Leben. Sie will ihre besonderen Fähigkeiten so gut es geht geheim halten, was bis jetzt auch gut geklappt hat. Was aber passiert, wenn sie plötzlich keine andere Wahl hat, sie i...
