*Jason Pov*
Wir verbrachten den ganzen Abend bei Hailie. Es war nicht zu übersehen dass sie schlechte Laune hatte. "Mäuschen lächel doch mal", bat ich sie, doch sie sah mich nur mit demselben Gesichtsausdruck an und seufzte. „Ach komm schon..", flehte ich schon fast. DA! Ich hab's genau gesehen! Über ihre Lippen huschte kurz ein kleines Lächeln. Automatisch musste ich auch lächeln. Kurze Zeit später kam ihre Mutter in das Zimmer und sofort verdunkelte sich Hailie's Gesichtsausdruck wieder. „Jason, bleibst du diese Nacht hier?", fragte sie sanft, worauf ich nickte. „Wenn ich denn darf?" „Aber natürlich darfst du!", bestätigte sie. „Aber geht jetzt bitte schlafen morgen ist Schule!", fügte sie noch hinzu und war auch schon wieder verschwunden. Hailie stand von meinem Schoß auf und kramte ein paar Sachen aus dem Schrank bevor sie ins Badezimmer ging. Im nächsten Moment hörte ich es plätschern, also konnte ich mir denken, dass sie duschte. Im selben Moment fiel mir ein, dass ich noch meine Schulsachen für morgen brauchte, also ging ich zur Badezimmertür und rief, dass ich noch mal kurz nach Hause müsste. Als ich von drinnen ein Okay vernahm, machte ich mich auf den Weg zu meinen Großeltern.
Dort angekommen betrat ich das Haus und lief sofort weiter in ein Zimmer, wo ich schnell meine Tasche für morgen und dazu noch frische Klamotten einpackte. In dem Moment kam meine Grandma rein. „Wo willst du denn hin?", fragte sie mit einem sanften Lächeln. „Zu Hailie", gab ich kurz zurück. Sie nickte und wünschte mir noch viel Spaß, bevor sie wieder ging. Meine Tasche hing ich mir um und lief wieder zu Hailie, wo ich klingelte. Ihr Vater öffnete und ließ mich rein, sodass ich wieder hoch gehen konnte. Sie saß bereits in ihrem Pyjama und nassen Haaren auf dem Bett und schaute Fernsehen. Als sie mich sah bildete sich wieder ein kleines Lächeln auf den Lippen. „Na? Alles okay?", fragte ich sie. Ich war schon ziemlich froh, dass sie auch in solchen für uns beide, aber insbesondere für sie schlimmen Momenten in der Lage war zu Lächeln. Sie war ein starkes Mädchen, aber selbst sie schaffte es nicht immer dem Druck stand zu halten. Verständlich. Ohne weitere Zeit zu verlieren zog ich mich bis auf die Boxer aus und setzte mich dann neben sie. Sie gab mir einen Kuss auf die Wange bevor sie den Tv ausschaltete und sich unter die Decke kuschelte. Sofort legte ich mich neben sie und platzierte einen Arm um sie. Sie wiederum kuschelte sich an mich. Dann schloss sie ihre Augen und ich tat es ihr gleich, woraufhin ich mit einem Lächeln einschlief.
°Am nächsten Morgen°
Ich wachte von Hailie's Wecker auf. Langsam rappelte ich mich auf und stellte dann den Wecker aus. Als ich zu ihr herüber sah, öffnete sie ihre Augen und streckte sich dann. Nachdem wir uns einen guten Morgen gewünscht und uns fertig gemacht hatten, schnappten wir unsere Schultaschen und gingen runter in die Küche, wo wir eine Kleinigkeit aßen. Hailie aß morgens eh nie viel. Meistens nur einen Apfel oder Joghurt. Sie aß eigentlich generell wenig, weshalb ich mir manchmal Sorgen machte. Was ist wenn sie durch den Kummer anfängt noch weniger zu essen? Daran wollte ich nun gar nicht denken, also lenkte ich mich etwas ab indem ich nachdem wir fertig waren, den Tisch abräumte.
Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass wir langsam los mussten, also zogen wir uns Schuhe und Jacke an und machten uns dann auf den Weg zur Schule. Auf dem Schulhof kam uns schon Lynn, eine gute Freundin entgegen. Sie war eine kleine Quasselstrippe und wenn sie einmal redete konnte sie keiner stoppen. Aber trotzdem war sie richtig niedlich. Zwar war Hailie für mich um einiges niedlicher, doch Lynn war es auch. „Oh Gott Leute, ich hab euch so vermisst, was gibt's neues? Also ich fahre in den Herbstferien nach Irland, das wird sooo geil! Was macht ihr in den Ferien, hängt ihr da wieder zusammen ab?" Natürlich wollte sie weiter ohne Punkt und Komma reden doch ich unterbrach sie. „Beruhig dich Lynn!", lachte ich während sie mich ansah und unschuldig lächelte. Sie hatte das selbe süße, unschuldige Lächeln drauf wie Hailie.
*Hailie Pov*
Als Lynn uns entgegenkam, fing sie wieder an einfach drauf los zu quatschen, aber auch wenn das manchmal nervte, liebte ich es doch an ihr. Als Jason sie unterbrach, ergriff ich das Wort. „Maus, da ist etwas, was ich dir erzählen muss", kam dann betrübt aus meinem Mund. Sie hob eine Augenbraue und sah mich mit diesem ‚Und was?' Blick an. „Weißt du, meine Eltern haben ein Jobangebot in Las Vegas gefunden und da wollen sie mit mir hinziehen... In 3 Tagen.." Ihr Gesicht wurde sofort blass und sie sah mich geschockt an. „Was?", brachte sie flüsternd hervor. Traurig nickte ich und im nächsten Moment rollten ein paar Tränen über ihre Wangen. „Nein nicht weinen Mausi." Sofort nahm ich sie in den Arm und strich ihr beruhigend über den Rücken. Auch Jason legte einen Arm um Lynn sowie einen um mich. „Es wird alles gut", erklang seine sanfte Stimme, die es zumindest immer schaffte mich zu beruhigen. Langsam beruhigte Lynn sich wieder also lösten wir uns. Sie wischte sich noch die letzten Tränen weg und musste dennoch schwach lächeln.
Zu dritt betraten wir das Schulgebäude und liefen zu unseren Spinden die alle so ziemlich beieinander lagen. Dort nahmen wir uns die Sachen, die wir für die nächste Stunde brauchten. Lynn und ich hatten jetzt Mathe zusammen und Gott wie ich Mathe hasste. Jason hatte Biologie. Mein absolutes Lieblingsfach. Mit Jason hatte ich sechs Fächer zusammen, mit Lynn fünf. Die anderen hatte ich mit keinem von beiden, sondern meist mit irgendwelche Zicken oder Bitches der Schule. Ich war unglaublich froh die bald nicht mehr zu sehen. Kurz verabschiedeten wir uns von Jason und machten uns dann auf den Weg zu unserem Matheraum.
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You found me *slow updates*
Fanfiction[*Achtung: Enthält gewalttätige und sexuelle Szenen!*] "Für immer?" - "Natürlich für immer Prinzessin." Jason und ich. Wir waren so glücklich. Wir waren es.. Warum mussten meine Eltern uns trennen? Warum mussten wir umziehen nur wegen eines Jobs? W...
