So schnell ich konnte rannte ich nach oben in mein Zimmer und schloss mich ein, einfach damit hier niemand, besonders nicht Jaden, hereinkam. Dann drehte ich die Musik noch etwas auf um zusätzlich auch nichts mehr zu hören.
Nachdem ich mir meinem Schlafanzug angezogen hatte und zurück in mein Zimmer ging, wurde mir eine neue Nachricht angezeigt - natürlich von einer unbekannten Nummer. Dieses mal stand 'Egal wer etwas wissen will, sag gar nichts!' Darin.
Okay, langsam machte mir diese Sache echt Angst.. Und ich sollte dringend mal über einen Nummernwechsel nachdenken, obwohl ich bezweifelte, dass das etwas bringen würde, wenn dieser Unbekannte auch so an meine Nummer gekommen war.
Seufzend legte ich mein Handy auf meinen Nachttisch, bevor ich mich in mein Bett kuschelte. Mit der Musik, die lief, konnte ich sonst nie einschlafen, jedoch wollte ich sie nicht ausstellen, also musste ich wohl oder über damit schlafen. Gott sei dank war ich eh schon so müde, dass ich ohne weiteres einschlief.
Mitten in der Nacht, so schätzte ich die Uhrzeit zumindest ein, wurde ich durch ein Klopfen geweckt. Die Musik hatte sich durch meinen gestellten Timer selber ausgeschaltet, sodass ich das Klopfen natürlich sehr gut hören konnte. Es klopfte wieder und wieder, mal etwas leiser, dann wieder lauter und es hörte sich so an, als ob dieses Klopfen nicht wie gewöhnlich von meiner Zimmertüre kam, wie wenn Mom oder Dad etwas wollte, sondern von meiner Balkontür. Dazu muss man auch bedenken, dass mein Zimmer im ersten Stock und somit eigentlich für jeden Einbrecher außer Reichweite sein müsste.
Trotzdem war ich mir ganz sicher, dass es von dem Balkon kam, was mir sofort einen Schauer über den Körper jagte. Was war, wenn da jetzt wirklich jemand stand? Oder ich meine Eltern holen würde? Würden sie dann die Rollanden hochziehen und nachschauen oder es vielleicht dabei belassen?
In einer Sache war ich mir jedoch ganz sicher. Niemand wird mich dazu bekommen diese Rolladen hochzuziehen.
Als wäre das nicht schon genug zeigte mein Handy mir mal wieder eine neue Nachricht, indem es aufleuchtete. Natürlich siegte in diesem Fall meine Neugier, weshalb ich die SMS kurz überflog. » Alles klar? Ist jemand da? Bedroht dich jemand? Macht dir jemand Angst? « So viele Fragen auf einmal und da dieses mal sogar eine Rufnummer dabei stand, die ich jedoch nicht kannte, schrieb ich einfach zurück. Diese Person schien sich zu Sorgen, also musste ich sie kennen. Doch ich kannte viele Personen und selbst die, die mich nicht mochten könnten es sein, wenn sie vielleicht netter geworden sind. Naja, mir soll es egal sein..
Während es wieder klopfte antwortete ich. » Alles gut, scheint so, als wäre jemand auf meinem Balkon.. « Mehr schrieb ich nicht, schließlich ging denjenigen das nichts an.
10 Minuten lang passierte gar nichts. Alles war still. Weder Geklopfe, noch eine SMS oder sonst was. Ich saß einfach nur in meinem Bett und starrte in die Dunkelheit. Plötzlich wurde es wieder heller in meinem Zimmer. Ich nahm mein Handy von meinem Schoß und entsperrte es, um die Nachricht zu lesen.
» Wie auf deinem Balkon?! Lass alles zu und schlaf weiter, dann kommt auch niemand rein, aber sprich bloß nicht mit irgendwelchen Fremden! «
Anscheinend machte der oder die Fremde sich sorgen um mich. Doch warum? Und wer war das? Natürlich hatte ich genau das vor, was der Unbekannte mir Vorschlug. Da es nun eh draußen still war, könnte ich auch weiter schlafen, doch zuerst wollte ich den Unbekannten noch nach seinem Namen fragen, beziehungsweise wer er war.
» Hatte ich vor. Wer bist du eigentlich? «
Die nächsten 10 Minuten, die ich wartete bekam ich keine Antwort und auch 5 Minuten später zeigte mein Handy nichts an. Ich gab es für heute auf. Vielleicht bekam ich ja morgen eine Antwort oder sollte noch mal nachhaken, doch bevor ich keine Antwort hatte, würde ich auch nicht aufgeben.
Mein Herzschlag hatte sich mittlerweile auch wieder normalisiert, sodass ich mein Handy weglegte und dann ruhig weiterschlafen konnte.
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You found me *slow updates*
Fanfiction[*Achtung: Enthält gewalttätige und sexuelle Szenen!*] "Für immer?" - "Natürlich für immer Prinzessin." Jason und ich. Wir waren so glücklich. Wir waren es.. Warum mussten meine Eltern uns trennen? Warum mussten wir umziehen nur wegen eines Jobs? W...
