Ein paar Meter vor ihm in der Dunkelheit stand Jason. Durch das leichte Licht, welches durch die Vorhänge kam, konnte ich ihn gerade so erkennen. Beide starrten sich nur stumm in die Augen. Jason hielt außerdem etwas in der Hand, auch wenn ich nicht ganz erkennen konnte, was es war, sah es doch stark nach einer Waffe aus.
"Verpiss dich Jaden, du bekommst sie nicht!", fauchte er Jaden an, dabei drückte dieser meine Hand noch fester und zerquetschte sie fast, was mich wieder aufschreien ließ. "Tu ihr noch mal weh und du bist tot!" Jason war aufgebracht und sauer. Ich würde ehrlich gesagt nicht wollen, dass ich der Grund dafür wäre, denn ich bekam Angst vor ihm. So hatte ich ihn persönlich auch noch nie erlebt, aber irgendwie hatte ich die Befürchtung, dass dies nicht das letze Mal sein würde.
Jaden jedoch hörte nicht auf ihn und zog mich am Arm grob wieder auf die Beine. "Wenn du nicht willst, dass ihr was passiert, solltest du mich jetzt mit ihr gehen lassen!" "Das wagst du nicht!", knurrte nun wieder Jason, doch Jaden zog mich vor ihn und hielt mir etwas kaltes an den Hals. Ich musste nicht nachschauen um zu wissen, dass es ein Messer war. Ich traute mich schon gar nicht mehr zu schlucken oder wirklich zu atmen. In mir machte sich Panik breit, aber ich wusste, dass ich ruhig bleiben musste. Da Jason keine Anstalten machte, etwas zu tun, bewegte Jaden sich mit mir Richtung Ausgang. Konnte Jason mir vielleicht auch mal helfen? Egal wie, aber ich wollte nicht mit Jaden irgendwo hin, schließlich wusste ich, dass er mich sicher nicht so behandeln beziehungsweise, mich in Ruhe lassen würde, wie Jason. Als wir draußen waren, sah ich schon keine Hoffnung mehr, dass Jason mir noch helfen würde. War es ihm egal, was hier gerade passierte?
Jaden stopfte mich in ein Auto und stieg selber ein, bevor er losfuhr. "Warum machst du das?", fragte ich ziemlich leise. "Das hat dich nicht zu interessieren!", schnaubte Jaden nur und fuhr weiter. Ich traute mich schon gar nicht mehr etwas zu sagen, aber eins wollte ich dann doch noch wissen. "Was hast du jetzt mit mir vor?" "Das wirst du noch früh genug erfahren." Mir war bewusst, dass das nichts Gutes bedeuten würde und da er mir sowieso nichts genaueres verraten würde, beließ ich es dabei. Meinen Kopf lehnte ich gegen die Scheibe und schloss dabei die Augen.
Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn ich bekam nicht mit, wie wir anhielten. Erst als meine Tür aufgerissen wurde und mein Kopf somit keinen Halt mehr hatte, wurde ich schlagartig wach. "Steig aus", befahl mir Jaden. Ich tat lieber was er sagte und stieg aus, bevor ich auch schon hochgehoben und in ein Haus getragen wurde. Er lief mit mir eine Treppe nach unten und ließ mich grob auf den harten Betonboden fallen. Langsam rappelte ich mich wieder auf und sah in die Richtung, in der ich ihn vermutete, denn es war stockdunkel hier drin und ich sah wirklich fast gar nichts. Plötzlich wurde das Licht angeschaltet, sodass ich doch was sehen konnte. In dem Raum befand sich fast nichts außer einer Matratze auf dem Boden und einem Tisch sowie einem Stuhl in einer Ecke. Darauf standen sogar ein paar Wasserflaschen. Das kam mir irgendwie bekannt vor. Jaden schmiss mir ein Kissen und eine Decke in den Raum und verschwand ohne etwas weiteres zu sagen. Ich musste gar nicht nachschauen, ob er abgeschlossen hatte, denn das hatte er mit Sicherheit und selbst wenn nicht, würde er mich bestimmt abknallen, wenn ich hochgehen würde. Seufzend nahm ich mir die Decke und das Kissen um sie auf die Matratze zu legen, bevor ich mich ebenfalls hinlegte. Die Matratze war hart und unbequem, aber was sollte ich schon machen? Auf dem Boden schlafen war bestimmt noch eine Ecke ungemütlicher.
Ich ließ meinen Kopf in das Kissen sinken und zog die Decke über mich, bevor ich meine Augen schloss und versuchte einzuschlafen. Wieder schossen mir Fragen durch den Kopf, auf die ich leider keine Antwort fand. Warum hatte Jason nichts getan um mir zu helfen? Warum ist er ihm nicht nachgefahren? Warum macht Jaden sowas? Was hat Jason ihm getan beziehungsweise, was ist zwischen den beiden vorgefallen? Und besonders, was habe ich damit zu tun? Was hat er jetzt mit mir vor? Ich wusste es nicht. Trotzdem war ich mir sicher, dass er mich wohl kaum so in Ruhe lassen würde wie Jason, sondern im Gegenteil. Ihm würde ich zutrauen, dass er mir weh tut, schließlich wollte er das damals schon auf dem alten Spielplatz und jetzt war mein Vater nicht hier um mir zu helfen.
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You found me *slow updates*
Fanfic[*Achtung: Enthält gewalttätige und sexuelle Szenen!*] "Für immer?" - "Natürlich für immer Prinzessin." Jason und ich. Wir waren so glücklich. Wir waren es.. Warum mussten meine Eltern uns trennen? Warum mussten wir umziehen nur wegen eines Jobs? W...
