Kapitel 9 {Special 2/3}

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*Jason Pov*

Morgen würde alles vorbei sein. Morgen würde sie gehen. Für immer. Und ich konnte rein gar nichts dagegen tun. Es brach mir das Herz. Sie gehen zu lassen und sie so traurig zu sehen. Es war so für mich, als würde mir jemand einen Teil von mir abscheiden und einfach mitnehmen. Aber das war ja auch genau das, was passieren würde. Die würden mir meine Hailie wegnehmen. Meine Maus einfach von mir trennen. Sahen die etwa nicht, wie sehr wir beide, aber insbesondere Hailie darunter litt? Sie wollte nicht weg, sie wollte bei mir bleiben, doch ihre Eltern blieben standhaft. Wollten sie nicht verstehen, konnten sie nicht verstehen.. Die letzten drei Tage war ich ihr nicht mehr von der Seite gewichen.Hab so viel mit ihr unternommen wie schon lange nicht mehr. Aber zu wissen, dass morgen alles enden wird und wir dem Druck so einer 'Fernbeziehung' nicht standhalten würden, machte mich einfach fertig. Ich wollte das einfach nicht wahr haben. Um ehrlich zu sein, hatte ich mich über die Jahre hinweg in sie verliebt, aber ich hatte auch die Hoffnung, dass vielleicht irgendwann etwas aus uns wird, aber das konnte ich ja jetzt wohl auch knicken. Damals hatte ich ihr versprochen, dass wir für immer zusammen bleiben würden, niemals auseinander gehen würden und immer beste Freunde sein würden. Das alles nicht einhalten zu können, ließ mein Herz schon in kleine Teilchen zerspringen.

Ich wusste, dass Hailie gerade die letzten Sachen in ihrem Zimmer packte. Sie wollte mir schreiben wenn sie fertig ist damit ich zu ihr kommen konnte. Knapp eine halbe Stunde später kam ihre Nachricht dann und ich machte mich sofort auf den Weg zu ihr. Dort angekommen klingelte ich in kurz darauf öffnete eine verdammt traurige Hailie die Tür. Sofort schloss ich sie in meine Arme und schloss dabei die Tür. Ich versuchte sie davon abzuhalten jetzt los zu weinen. "Lass uns etwas in den Garten gehen und etwas Basketball spielen", schlug ich vor und strich ihr dabei sanft durch Haar. Sie sah mich an und nickte. Gerade noch rechtzeitig. Man konnte schon sehen wie feucht ihre Augen waren, doch Gott sei dank ließ sie diese jetzt nicht raus, sonst könnte ich direkt anfangen die Scherben unserer beider Herzen aufzukehren..

Ich nahm sie an die Hand und zog sie mit nach draußen, wo ich aus dem kleinen Gartenhaus einen Basketball holte. Da wir beide verdammt gern Basketball spielten hatten ihre Eltern einen Basketballkorb in dem riesigen Garten aufgestellt.

Wir spielten fast 2 Stunden lang und vergaßen dabei, dass sie morgen gehen musste. Nachdem wir beide keine Energie mehr hatten ließen wir uns lachend ins Gras fallen. Es war so schön sie noch mal lachen zu hören. Ein letztes mal bevor sie ging...

Als ich aufstand half ich ihr auf und folgte ihr in ihr Zimmer. Es war so erschreckend leer. Ihre Wände waren ganz kahl. Dort hingen keine Bilder mehr von uns, die dort vor wenigen Stunden sehr wahrscheinlich noch hingen. Alle Möbel waren bereits weg. Nur eine Matratze zum schlafen lag alleine in dem Raum. Es war traurig ihr Zimmer so zu sehen. Hailie hatte sich mittlerweile auf die kleine Matratze gesetzt und ich setzte mich neben sie. "Kannst du nicht einfach mitkommen?", fragte sie betrübt. "Ich würde ja gerne aber das geht nicht.." Sie hatte keine Ahnung wie gerne ich einfach mit ihr gehen würde, aber das ging leider nicht. Seufzend drückte ich sie an mich und genoss einfach ihre Nähe. Lange konnte ich das nicht mehr. "Bitte schau nicht so traurig." Dabei strich ihr ihr sanft über die Wange und schaute ihr direkt in die Augen bevor ich ihr einen Kuss auf die Stirn drückte. Sie legte ihren Kopf an meine Schulter und schloss die Augen. Ich wollte jetzt einfach nur die verbleibende Zeit mit ihr genießen und am besten so wenig wie möglich an morgen zu denken.

You found me *slow updates*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt