Das einzige was mir einfiel, war wieder Kontakt zu Ryan und Chris aufzunehmen. Es war lange her, als ich das letzte Mal mit ihnen gesprochen hatte, doch ich hatte gehört, dass auch sie ein wenig abgerutscht waren. Sie könnten mir vielleicht helfen. Da ich keine Zeit zu verlieren hatte machte ich mich sofort auf den weg zu Ryan. Innerlich hoffte ich, dass er da überhaupt noch wohnte, doch ich schien Glück zu haben, da sein Auto in der Auffahrt parkte. Ich hielt vor dem Haus und klingelte. Ryan machte auf und sah mich überrascht an. "Jason, was machst du denn hier?", fragte er, doch ließ mich rein. "Ich brauche deine Hilfe. Naja, eher eure." "Unsere?", hakte er nach und setzte sich auf das Sofa. Ich nickte und setzte mich zu ihm. "Chris' und deine. Ich hatte Hailie bei mir wegen so einem Deal, aber das ist eher unwichtig. Auf jeden fall hat Jaden sie entführt, weil er weiß, dass er so an mich kommt und ich muss sie einfach finden. Ich kenne ihn, er wird nicht gerade sanft mit ihr umgehen." Ich klang wahrscheinlich ziemlich verzweifelt, weshalb Ryan auflachte. "Alter, mach dir nicht so einen Kopf. Immerhin will er doch dadurch an dich, das heißt du musst dahin und solange du nicht da bist kann er ihr doch großartig gar nichts tun." "Zuerst einmal ist das nicht lustig", knurrte ich und sah ihn ernst an. "Außerdem kann er ihr sehr wohl was tun. Er könnte sie auch umbringen, denn wenn ich da bin wäre sie ihm eh egal und ich würde davon auch erst erfahren, wenn er mich schon hat." Nun schaute Ryan verwirrt. "Okay, ich blick nicht mehr durch, aber meinetwegen helfe ich."
Ryan rief Chris an, der nach ein paar Minuten auch hier war. Ich erzählte ihm worum es ging und auch er erklärte sich bereit mitzumachen. In dem Moment war ich den Jungs echt unglaublich dankbar. Zusammen überlegten wir uns dann einen Plan, wie wir Hailie retten könnten. "Jaden kennt euch nicht, zumindest kennt er Chris nicht. Ich glaube er hat Ryan und mich schon mal zusammen gesehen. Du könntest ihm weis machen, dass du bei ihm mitmachen willst. Dann kann es durchaus sein, dass er dich mit zu seinem Versteck nimmt", grübelte ich. Die Jungs nickten. "Dann könntest du auch direkt dafür sorgen oder aufpassen, dass er Hailie nichts tut und sie es zumindest einigermaßen gut hat. Wenn du dann die Adresse weißt schreibst du uns und wir kommen dahin", plante ich weiter. "Dann kümmere ich mich um Jaden, Ryan holt Hailie und Chris lenkt die anderen ab." Da die beiden es gut so fanden, beschlossen wir es so zu machen. Ich gab Chris Jaden's Nummer, damit er mit ihm Kontakt aufnehmen konnte. Er durfte nur nicht sagen, von wem er die Nummer hatte, aber das schaffte er schon. Ich bedankte mich noch mal bei beiden, und fuhr dann wieder. Wir hatten zuvor noch schnell unsere neuen Nummern ausgetauscht, damit wir auch alles besprechen konnten, dabei hatte ich Chris geraten, gerade wenn er bei Jaden war, mich unter einem anderen Namen zu speichern, damit Jaden keinesfalls dahinter kam, wenn er ihn erwischen sollte.
Ich konnte nun nur abwarten, denn solange ich nicht wusste, wo ich hin sollte, konnte ich auch nicht losfahren. Das würde viel länger dauern als der Plan, den wir jetzt hatten. Da hätte ich aber etwas tun können, denn dieses rumsitzen machte mich unglaublich nervös.
*Hailie Pov*
Ich schaffte es vorerst nicht einzuschlafen, weshalb ich mich wieder aufsetzte und genervt stöhnte. Ich lehnte mich gegen die kalte Wand und sah in das leicht beleuchtete Zimmer. Ich stand noch mal auf und trank etwas, bevor ich mich zurück auf die Matratze setzte. Nach einer Weile ging die Tür wieder auf und Jaden kam herein. Mal wieder schnappte er mein Handgelenk und zog mich ohne etwas zu sagen mit. In einem anderen Raum schubste er mich auf das Bett und schloss hinter sich die Tür ab, bevor sich mit einem perversen Grinsen zu mir drehte. "Wenn du schon hier bist, kann ich auch Spaß mit dir haben", murmelte er immer noch grinsend und kam zu mir. Er packte den Saum meines Oberteils und wollte es nach oben ziehen, doch ich hielt es fest. Sofort verdunkelten sich seine Augen. "Lass los, Schlampe", knurrte er und schaute mich finster an. Ich schluckte und ließ langsam los. Ich wusste, dass mit ihm nicht zu spaßen war, weshalb ich das ganze wohl auch nicht verhindern kann.
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Fanfiction[*Achtung: Enthält gewalttätige und sexuelle Szenen!*] "Für immer?" - "Natürlich für immer Prinzessin." Jason und ich. Wir waren so glücklich. Wir waren es.. Warum mussten meine Eltern uns trennen? Warum mussten wir umziehen nur wegen eines Jobs? W...
