Da ich eigentlich nur noch wissen wollte, wer der Fremde war, schrieb ich eine SMS an die Nummer, die beim letzten Mal angezeigt wurde.
» Sag mir doch, wer du bist! «
So langsam reichte mir diese ganze Heimlichtuerei. Dieses Mal bekam ich sogar eine Antwort, doch sie beinhaltete nicht das, was ich hören wollte.
» Das kann ich dir nicht sagen. «
Seufzend schmiss ich mein Handy auf das Bett und überlegte, wie ich es doch noch aus dieser Person herausbekommen könnte, doch mir fiel nichts ein und da sie es mir eh nicht sagen wollte, musste ich es wohl aufgeben. Ich entschloss mich aber noch nach dem Grund zu fragen, warum er mir seinen Name nicht sagen kann.
Ich nahm also mein Handy und schrieb demjenigen zurück.
» Warum kannst du es mir nicht sagen? «
Es dauerte bestimmt eine halbe Stunde bis ich eine Antwort bekam.
» Ich kann einfach nicht. Zu deiner Sicherheit. Ich will dich nicht gefährden. «
Das klang ganz nach einer Person. Die ich so lange kannte. Mit der ich alles gemacht hab. Die immer Angst um mich hatte und mich immer beschützen wollte.
Es konnte nur diese Person sein.
Jason.
Jetzt interessierte es mich echt ob er es war, obwohl ich mir nun relativ sicher war. Denn mich würde es natürlich freuen wenn er sich wieder meldete, obwohl er sich so krass verändert hatte. Er blieb ja schließlich mein Jason. Ich war mir nämlich sicher, dass er mir niemals so was antun würde, schließlich wollte er mich auch beschützen.
» Jason?! «
Vielleicht bestätigte er das jetzt, wenn er dachte, dass ich wüsste wer er war, auch wenn das eigentlich nicht der Fall war. Ich hatte lediglich eine Vermutung. Doch dieses Mal bekam ich keine Antwort, so lange ich auch wartete.
Nach einer Weile gab ich es seufzend auf und schrieb Sam um mich morgen mit ihr zu treffen. Sie willigte natürlich sofort ein, also machten wir aus, dass wir uns vormittags vor Starbucks treffen würden und dann etwas shoppen gehen. Ich hatte ihr so viel zu erzählen, oh Gott..
Ich merkte, wie ich langsam müde wurde, also ging ich schnell duschen und zog mir meinen Pyjama an, bevor ich meine Haare föhnte und mir die Zähne putzte. Als ich fertig war, ging ich meinen Eltern gute Nacht sagen und legte mich dann ins Bett.
Noch eine Weile sah ich an die Decke und dachte nach. Natürlich wieder über die Nachrichten. Wenn das wirklich Jason war, bedeutete das, dass er sich immer noch um mich kümmerte und das würde mich mehr als freuen. Ich vermisste ihn einfach unheimlich, doch ihn einfach besuchen konnte ich auch nicht. Er wohnte bestimmt nicht mehr bei seinen Großeltern und sobald ich bei ihm wäre, wüsste ich wo er ist und sobald die Polizei davon Wind bekommen würde, hätte ich nach denen bestimmt was mit den Morden und so weiter zu tun.
Warum musste auch alles kompliziert sein??
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You found me *slow updates*
Fanfiction[*Achtung: Enthält gewalttätige und sexuelle Szenen!*] "Für immer?" - "Natürlich für immer Prinzessin." Jason und ich. Wir waren so glücklich. Wir waren es.. Warum mussten meine Eltern uns trennen? Warum mussten wir umziehen nur wegen eines Jobs? W...
