Alle standen um Hicks und Anna herum. Jack lehnte mit gesenktem Kopf an der Wand und hatte die Arme vor der Brust verschränkt.
"Hicks? Was ist passiert? Wer war das?", fragte Astrid nun vorsichtig, während sie seine Hand hielt. Er war ein wenig irritiert und nicht denkfähig deswegen. Immer hin war er schon seit dem ersten Jahr in Astrid verknallt.
"Ich weiß es nicht. Ich habe nur einen blauen Lichtblitz gesehen, mehr war da nicht. Es war auch wirklich dunkel im Gang", erklärte er zögerlich. Anna nickte zustimmend.
"Mir ging es genau so. Dieser Lichtblitz kam ganz plötzlich aus einer dunkelen Ecke und dann war auch schon alles schwarz um mich herum."
Rapunzel, die auf Flynns Schoß saß, aus Mangel an Stühlen, kaute auf ihrer Unterlippe herum.
"Ich hatte an einen Basilisken gedacht, aber so wie sich das anhört, kann das nicht sein", murmelte sie. Flynn und Mulan sahen sie mit einem verwirrten Gesichtsausdruck an."Wie soll Basilikum einen Menschen versteinern?", fragte Flynn verwirrt. Er war zwar Halbblüter, aber auch nur, weil seine Mutter muggelstämmig war und sein Vater Muggel. Aber darum wuchs er auch eher in der Muggelwelt auf.
"Nicht Basilikum, du Idiot. Basilisk!", sagte Astrid und verdrehte die Augen.
"Das ist eine riesige Schlange, die mit ihrem Blick Menschen töten kann. Allerdings versteinert sie einen auch nur, sofern man sie indirekt anguckt", erklärte Hicks ruhig.
"Wie indirekt?", fragte Mulan nun.
"Na, durch einen Spiegel oder beispielsweise einen Geist. Das steht in der Biographie von Harry Potter. Er hat in seinem zweiten Jahr an Hogwarts gegen einen Basilisken gekämpft", berichtete Hicks."Aber das kann es ja nicht sein. Also wie kann man eine Person einfach so in massiven Stein verwandeln?", fragte Elsa nachdenklich.
Jack, der immer noch stumm an der Wand lehnte, schüttelte den Kopf.
"Das werden wir so nicht herausbekommen", meldete er sich nun zu Wort.
Bunnymund, der den Teenagern gebannt aus einer hinteren Ecke zugehört hatte, richtete seinen Blick auf den weißhaarigen Slytherin."Aha, und Mr. Superschlau-Frost hat die Lösung? Dann hau mal raus", forderte er und winkte mit der Hand herausfordernd in seine Richtung.
Jack verdrehte die Augen.
"Es ist doch wohl klar, dass wir jemanden brauchen, der etwas genaueres weiß...", begann er, aber wurde jäh vom Professor unterbrochen.
"Captain obvious strikes again, Keule. Das war uns wohl bewusst."
Jack funkelte seinen Lehrer für Verteidigung gegen die Dunkeln Künste an. "Also wäre es logischer, nach den verschwundenen Personen zu suchen. Vielleicht haben die ja was gesehen", fuhr er minimal genervt fort.
"Verschwundene Personen? Wer ist verschwunden?", fragte Anna nun mit gerunzelter Stirn.
"Hans, Randall, Esmeralda, Belle und Merida", antwortete Astrid. "Du glaubst gar nicht, wie nervig das ist... Im Gemeinschaftsraum wandern ständig Adam und Jack auf und ab, weil sie sich Sorgen machen. Ich meine, ich mache mir ja auch Sorgen, aber die beiden wollen immer eine Rettungsaktion starten", sagte sie entnervt.
"Ja, Phoebus ist genau so", nickte Mulan zustimmend. Jack warf den Mädchen einen vernichtenden Blick zu.
"Ich wäre schon längst los, wenn ich einen Ansatzpunkt hätte, wo die sind!", schnaubte er.Hicks sah zu seinem Kumpel rüber. "Wieso fragst du nicht mich?", fragte er und zog ein Stück Pergament hervor.
Die anderen sahen ihn mit Fragezeichen über den Köpfen an.
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That's Hogwarts
FanfictionEs ist Meridas fünftes Schuljahr und es kommen Probleme auf sie zu. Nicht nur, dass Nervensäge Jack Frost, der dem rothaarigen Gryffindormädchen seit dem ersten Tag auf den Geist geht, die wilde Gryffindor immer wieder in Verlegenheit bringen muss...