Strahlend übers ganze Gesicht, spaziere ich in den Jugendclub rein. Pi starrt mich daraufhin unglaubwürdig an. 》Schatz, warum so glücklich?《 lacht er los.
Ich hingegen antworte ihm nicht, sondern reiße ihm die Flasche Bier aus der Hand und nehme einen großen Schluck, bevor ich mich voller Stolz neben ihn nieder lasse.
》Erzähl mir, warum du so dämlich grinst.《 fordert mein bester Freund mich auf. Innerlich klopfe ich mir auf die Schulter. 》Weil ich die Beste bin.《 lächel ich ihn zuckersüß an.
》Florina.《 stöhnt Pi neben mir genervt auf. Ich hingegen falle in schallendes Gelächter.
Die anderen Jugendlichen, welche hier sind, beäugen uns schon misstrauisch.
》Was den Babe?《 gekonnt lecke ich mir über die Unterlippe. Ich liebe es Pi aufzuziehen, genauso wie er es liebt mich aufzuziehen.
》Du bist ein Biest.《 knurrt mich der junge Mann vor mich an. Ich kichere.
》Ein Biest das du liebst?《 lache ich los, springe auf und eile nach draußen.
Pi schaut mir vedaddert hinterher. Sein Gesichtsausdruck war viel zu göttlich. Am Liebsten hätte ich dieses Bild verewigt.
Leider musste ich mich schnell auf die Socken machen, sonst hätte Pi sich noch etwas einfallen lassen. Nun lässt er sich vermutlich über Nacht etwas einfallen, wie er es mir morgen in der Schule heimzahlen kann.
Gedankenverloren haste ich durch die Straßen. Ich bin zu faul den Bus zu nehmen, besser gesagt habe ich keine Lust auf all die dämlichen Gesichter. Viel lieber laufe ich den weiten Weg zu mir nach Hause.
Erleichtert atme ich aus, als ich vor der großen Haustür stehe. Wie freue ich mich jetzt auf mein Bett.
Ich kann mir nicht erklären, weshalb ich nun am Nachmittag müde bin, aber heute bin ich es einfach und muss unbedingt ein wenig schlafen.
An solchen Tagen wie heute, bin ich immer froh, wenn kein anderer zu Hause ist und ich das gesamte Haus für mich alleine habe.
Erleichtert streife ich mir meine Schuhe von den Füßen und tapse in die Küche, wo ich meine Tasche achtlos auf den Boden fallen lasse.
Schnell greife ich nach der Wasserflasche die im Kühlschrank steht und nehme einen großen Schluck.
Nachdem ich die Flasche wieder in den Kühlschrank gestellt habe und diesen grade geschlossen habe, legen sich zwei große Hände auf meine Hüfte und lassen mich augenblicklich erschaudern. Ich schließe meine Augen und spüre wie sich die Hitze, überall in meinem Körper verteilt.
Mein Herzschlag beschleunigt sich in sekundschnelle und lässt mich schwer schlucken. Dies alles verschlimmert sich, als sich zwei volle, warme Lippen auf meinen Hals legen und diesen Liebkosen.
》Was... Was... Was machst du hier?《 stotere ich total heißer und würde mir am Liebsten sofort die gesamten Kleider vom Leib reißen, da mir plötzlich viel zu heiß ist.
Ein leises Lachen entflieht seiner Kehle. Sein heißer Atem streift meinen Hals, was dazu führt, dass sich Gänsehaut auf meinem gesamten Körper verteilt. 》Ich habe dich vermisst.《 raunt mir Damian ins Ohr und mein Herz droht jeden Augenblick zu zerspringen.
Langsam drehe ich mich um und blicke Damian in seine bezaubernden, braunen Augen. 》Wie bist du hier rein gekommen?《 misstrauisch lege ich den Kopf schief.
Ich überlege hin und her, ob ich vergessen habe die Terassentür oder irgendein Fenster zu schließen, jedoch fällt mir nichts ein und somit ist dies auszuschließen.
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Bad Teacher
RomansaZwei Herzen, Zwei Geschichten, Zwei Menschen, treffen in einer Nacht aufeinander. Eine Nacht, die einmalig sein sollte. Eine Nacht, die in Vergessenheit gerufen werden sollte. Eine Nacht, die zur großen Liebe führt. Liebe ist nicht einfach. Liebe is...
