Einige Wochen sind vergangen. Wochen, in denen ich viel mit Anna gesprochen habe und auch wieder mehr mit ihr unternommen habe. Es tut gut zu wissen, weshalb Anna all dies getan hat, was sie in den vergangenen Monaten getan hat. Außerdem hat es uns Beiden gut getan wieder mehr miteinander zu Unternehmen.
Heute ist dieses mehr als langweilige Weihnachtsessen meiner Eltern und ich freue mich so gar nicht darauf. Ich könnte mir einfach besseres vorstellen, als heute Abend an diesem Essen Teil zu nehmen. Aber immerhin hat mein Bruder sich bereit erklärt auch zu erscheinen. Mir zur Liebe.
Viel mehr freue ich mich darauf mit Damian über Silvester weg zu fahren. Er wird mich aus der Stadt entführen, wohin hat er mir jedoch noch nicht verraten. Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten.
Ich starre auf mein Handy und warte auf eine Nachricht von ihm, aber er schreibt nicht. Er ist über die Weihnachtsfeiertage zu seiner Familie gefahren, um diese mit ihr zu verbringen.
Völlig perplex werfe ich mein Handy auf die andere Seite meines Bettes und springe dann selbst aus meinem Bett, da es langsam aber sicher Zeit für mich wird mich fertig zu machen. Schließlich duscht sich mein Körper nicht von selbst und auch Kleiden wird er sich nicht alleine. Wäre ja alles zu schön um wahr zu sein.
Unter der Dusche lasse ich mir ausgiebig Zeit, ehe ich anschließend ein schwarzes, schlichtes Kleid anziehe. Ich habe entschlossen nicht die Sachen anzuziehen, welche mir meine Mutter vor einigen Wochen gekauft hat, sondern dieses Kleid, da ich es passender finde. Außerdem habe ich dieses Kleid letztens im Schaufenster gesehen und musste es mir deshalb kaufen.
Zufrieden betrachte ich mich im Spiegel und beiße mir angetan von mir selbst auf die Unterlippe, ehe ich mich an meine Haare mache. Meine langen Haare verschönere ich mit Locken, damit diese noch besser fallen und mein Kleid noch besser betonen.
Anschließend schminke ich mich leicht dezent und muss dann feststellen, dass ich richtig schön aussehe. Selbst gefalle ich mir und ich fühle mich zudem pudelwohl. Mehr als zufrieden grinse ich mein eigenes Spiegelbild an.
Es ist schon verrückt sein eigenes Spiegelbild anzugrinsen, aber gut ich bin nicht normal. Misstrauisch begutachte ich mich und bleibe an meinen Augen stehen, die sich nicht definieren lassen. Frustriert darüber schlucke ich und krame aus meinem Nachtschrank die Antidepressiva raus. Da meine Eltern hier sind, habe ich sie versteckt und mir eine Cola mit ins Zimmer geschmuggelt. Eigentlich finden meine Eltern es nicht in Ordnung, dass ich in meinem Zimmer esse oder trinke, aber das interessiert mich nicht. Sie sind eh fast nie hier und ich brauche diese Cola hier.
Als es an meiner Zimmertür klopft, fahre ich ertappt zusammen und starre auf die Packung welche sich Momentan auf meinem Bett befindet. Hastig schlucke ich die Tablette, welche ich sowieso schon in der Hand halte und verstecke die ganze Packung dann wieder in meinem Nachtschrank.
Zum Glück kommt derjenige vor meiner Tür nicht einfach in mein Zimmer. Ich eile anschließend zu meiner Zimmertür und reiße diese auf.
Adam steht vor mir und schaut mich misstrauisch an. 》Warum brauchst du so lange um die Türe zu öffnen?《 möchte er wissen.
》Ich habe mir gerade mein Kleid angezogen.《 lüge ich, was mein Bruder scheinbar bemerkt da er mich kritisch ansieht, jedoch hackt er nicht weiter nach.
》Dad hat mich hoch geschickt, damit ich dich hole.《 zuckt Adam gelassen mit den Schultern und grinst mich unschuldig an.
Ich nicke wissend mit dem Kopf, schnappe mir noch schnell meine Jacke und meine Schuhe, ehe ich meinem großen Bruder nach unten folge.
》Wir müssen los.《 sagt mein Dad in lauter Hektik zu meiner Mom, die gelassen in der Küche steht und an ihrer Tasse Kaffee schlürft.
》Jetzt mache doch nicht so einen Stress, wir haben schließlich noch genug Zeit.《 motzt sie meinen Vater an und schüttelt dabei theatralisch den Kopf.
Aufgebracht seufzt mein Vater, ehe er sich umdreht und scheinbar nach Adam und mir rufen möchte. Kurz schüttelt er den Kopf, bis sein Blick voll und ganz auf mir liegt. Misstrauisch mustert mein Vater mich, was mich schwer schlucken lässt.
》Wer hat dir erlaubt ein Kleid anzuziehen?《 fragt er mich barsch, sodass ich meine Augen zusammenkneife.
》William.《 ermahnt meine Mutter ihn, stellt ihre Tasse in die Spüle und kommt auf uns zugeeilt. 》Das sieht toll aus, Schatz.《 zwinkert sie mir lächelnd zu und schaut meinen Vater dann ermahnend an. 》Wenn deine Tochter ein Kleid tragen möchte, dann soll sie ein Kleid tragen. Sie ist schließlich keine fünf mehr.《 motzt sie, ehe sie in den Flur läuft und ihren Mantel anzieht.
Mein Vater geht sich durch die Haare und meint anschließend. 》Ich muss nun wirklich nicht alles dulden. Nur weil du ihr alles durchgehen lässt.《
Wütend dreht meine Mutter sich zu meinem Vater um und bedroht ihn schließlich mit ihrem zierlichen Zeigefinger. 》Ich habe zwei Kinder die ich über alles liebe und diese möchte ich einfach nicht verlieren. Außerdem sollen sie aus ihren eigenen Erfahrungen lernen und wenn sie Fehler machen, dann machen sie diese eben. Nur aus ihren Fehlern lernen sie dazu, merke dir das, William.《 den Namen meines Vaters betont meine Mutter extra, sodass er unmerklich zusammenzuckt.
》Ich habe damals bei Adam schon gesehen, zu was das geführt hat.《 faucht er zurück und verschwindet dann aus der Haustür.
Mein Bruder verzieht neben mir das Gesicht und schaut mich dann aufmunternd an.
Na das kann ein Abend werden. Wenn meine Eltern sich jetzt schon in den Haaren haben, kann dieses Essen nur ein Disaster werden.
Ich verstehe gar nicht, weshalb sie sich so angiften. Normalerweise sind so doch auch nicht so unmöglich zueinander. Irgendetwas muss zwischen den Beiden vorgefallen sein. Nur was?
Kopfschüttelnd folge ich meiner Mutter und Adam aus dem Haus.
Während der Fahrt zum Restaurant sagt keiner ein Wort. Es herrscht eine sehr angespannte Stimmung, dass merkt man.
Ich bin mehr als froh als mein Vater auf dem Parkplatz des Restaurants parkt und ich endlich aus dem Auto steigen kann. In dem Wagen, mit der schlechten Luft, hätte ich es keine Minute länger ausgehalten.
Mein Bruder zündet sich eine Zigarette an und hält mir anschließend die Schachtel hin. Lächelnd nehme ich mir eine raus und lasse sie mir von Adam anzünden.
》Seit wann rauchst du?《 fragt mein Vater knurrend und schaut mich ermahnend an.
Augenrollend will ich ihm Antworten, jedoch kommt meine Mutter mir zuvor. 》William, sie ist achtzehn.《
Aufgebracht und wütend zugleich schlägt er die Autotür zu und verschließt den Wagen anschließend. 》Ich habe Florina etwas gefragt und nicht dich, Charlotte.《 faucht mein Vater und schaut meine Mutter böse an.
Diese winkt nur lachend ab. 》Ich sehe es gar nicht ein, dass du deine Kinder dumm von der Seite anmachst. Weil bevor du es vergessen hast, sind es auch meine Kinder.《 abschätzend wirft meine Mom ihre Haare nach hinten und blickt meinen Vater dann genauso feindseelig entgegen, wie er ihr.
Adam schüttelt nur mit dem Kopf, während ich den Kopf sinken lasse.
》Reiß dich zusammen, Charlotte.《 beginnt mein Vater nun zu drohen.
Verwundert hebt meine Mutter eine Augenbraue und schaut ihm kriegsbereit tief in die Augen. 》Sonst was? Sonst was, William?《
Oh yes😏❤ Dicke Luft zwischen dem Ehepaar Bennett oder was meint ihr?😝 Warum werden die beiden sich so anzicken? Irgendjemand eine Vermutung?😏
Oh und wie könnte es jetzt bloss weitergehen?😏❤ Bringt mir mal ein paar Vorschläge😝😈❤
Und ja ich weiß, euer Schatziii Damian fehlt😂🙈 Aber das muss auch mal sein😝 Und ohweh, ohweh, im Laufe der Story werden noch ein paar mehr Kapitel ohne ihn kommen😝😈 Sorry😂🙈
// Steffi
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Bad Teacher
RomantikZwei Herzen, Zwei Geschichten, Zwei Menschen, treffen in einer Nacht aufeinander. Eine Nacht, die einmalig sein sollte. Eine Nacht, die in Vergessenheit gerufen werden sollte. Eine Nacht, die zur großen Liebe führt. Liebe ist nicht einfach. Liebe is...
