Antonia rief sofort ein paar Wölfe aus ihrem Rudel zusammen um die Zutaten zu finden, die Liam vielleicht das Leben retten würden. Eine Gruppe sollte blauen Eisenhut suchen, eine andere den Knollenblätterpilz und so weiter. Ich sollte zusammen mit Antonia und einem Mitglied aus ihrem Rudel den blauen Eisenhut suchen. Nachdem Antonia die Gruppen eingeteilt hatte, ging die Suche los und sie dauerte länger als Erwartet. Ich dachte ständig an Liam und hatte Angst, er würde diese roten Augen bekommen. Als wir nach langer Suche, den blauen Eisenhut fanden, traten wir den Rückweg an. Und als wir am Abend endlich ankamen, die anderen Gruppen auch, warf Antonia alle Zutaten in einen Topf und gab ein wenig Wasser hinzu. Dann brachte sie alles zum Kochen, das ganze sah wirklich nicht lecker aus. Als wir dann mit dem Gebräu zu Liam wollten, lag er nicht mehr auf dem Sofa. Antonia schlug die Hände über dem Kopf zusammen:„Er hat jetzt Schritt drei erreicht. Passt bloß auf, wo ihr hin lauft, hier läuft ein tollwüriger Wolf rum, der alles und jeden angreift.” Das gesamte Rudel war dabei sich um zu sehen. Antonia's Befehl lautete:„Alle Verwandeln! Wir müssen ihn wieder Einfangen!” Sofort Verwandelten sich alle und verteilten sich, um Liam zu suchen. Ich hielt Ausschau nach Cecile. Wo war die nur? „Okay Suna! Wir müssen deinen Freund finden, sonst hat er keine Chance mehr!” Sie verwandelte sich und ich auch. Wir rannten los. Nach ungefähr zwanzig Minuten hörten wir plötzlich ein gefährliches Knurren. Liam! Er trat aus dem dunklen hervor. Er hatte keine grünen Augen mehr, sondern Feuerrote. Ich erschrak als ich ihn sah. Er hatte ein blutverschmiertes Maul und er duckte sich bedrohlich. Es sah aus, als wolle er zum Sprung ansetzen, aber Antonia reagierte Blitz schnell und schlug ihm mit ihrer Pfote ins Gesicht, das hinterließ eine blutende Wunde unter seinem linken Auge. Er fletschten die Zähne und knurrte wütend, ich und Antonia taten es ihm gleich. Nun hieß es zwei gegen einen. Das gute war, das ich Antonia auf meiner Seite hatte, denn sie ist ein Alpha und Alpha sind viel stärker als ganz normale Wölfe, also hatte ich einen kleinen Vorteil. Ich versuchte, trotz dieser Situation, in Gedanken mit Liam zu sprechen:»Liam, wenn du mich hörst...du stirbst heute nicht, Verstanden? Heute nicht!« Und dann setze Liam Zähne fletschend zum Sprung an und landete direkt auf mir. Er versuchte mich in den Hals zu beißen. Ständig schnappte er nach mir, erwischte allerdings immer nur die Luft, da ich ihn mit meinen Pfoten versuchte Weg zu drücken. Antonia kam mir zu Hilfe und stieß ihn mit voller Wucht von mir runter, sodass er ein paar Meter weiter mit dem Rücken an ein Baum schleuderte. Ich war den Tränen nah! Oh Gott, hoffentlich ist ihm nichts passiert...
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Die weiße Wölfin
WerwolfEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
