Der Rudelarzt, sein Name ist Jascha, behandelte meine Kopfwunde und Tony war inzwischen wieder aufgestanden. Sie wischte sich ihr Tränen aus dem Gesicht und atmete tief ein.
Suna's Perspektive
Langsam öffnete ich meine Augen. Ich blinzelte, denn ein Sonnenstrahl, der durch einen kleinen Spalt fiel, kitzelte mich. Mein Kopf dröhnte und mein Bein schmerzte unheimlich. Das letzte woran ich mich erinnern konnte, war, als Liam mich in seinen Armen hielt. Wo war ich nur? Mein Blick schweifte hin und her. Es war dunkel. Bis auf den kleinen Sonnenstrahl gab es keine Beleuchtung. Ich wollte aufstehen, bemerkte aber das ich angekettet war. Mein gesundes Bein befand sich an einer Eisenkette. Was ist bloß passiert? Hat Liam mich hier angekettet? Warum sollte er sowas tun? Oder ist Tony doch nicht auf unserer Seite? In meinem Kopf stellte ich fragen über Fragen, die ich mir selbst leider auch nicht beantworten konnte. Der kleine Sonnenstrahl war nun größer geworden, vermutlich weil die Sonne gerade aufging. Ich richtete mich auf. Ich befand mich in einer Art "Höhle", denn die Wände waren aus Stein und der Fußboden war sandig. Was sollte ich jetzt bloß machen? Ich wollte zu dem Spalt, wo der Sonnenstrahl hindurch fiel, laufen. Als ich mich in Bewegung setzte, knickte ich sofort mit meinem kranken Bein ein, sodass ich schmerzvoll zusammen fiel. „Ahh" schrie ich, da ich mich ziemlich erschreckt hatte und der Schmerz unerträglich war. Schwer Atment setzte ich mich hin. Plötzlich hörte ich eine Stimme die immer näher kam. „Süße...du bist endlich wach..." ein schallendes Gelächter ertönte und Cecile kam mit einer Taschenlampe lachend auf mich zu:„Na, gefällt dir dein neues Heim?" grinsend sah sie mich mit ihren funkelnd bösen Augen an, während ich mich, verwundert und erschreckt zugleich, hin stellte. „Cecile? Du hast mich hier her gebracht?" ich sehe sie verduzt an. Sie grinst immer noch fies vor sich hin:„Nicht nur dich..." sie sah in eine ziemlich dunkle Ecke und leuchtete mit ihrer Taschenlampe jetzt auf einen kleinen Jungen der zusammen gekauert in dieser Ecke saß und zitterte. Ich sah mitleidig zu ihm hin. Der Arme! Jetzt wendete Cecile sich wieder mir zu. Sie leuchtete mit ihrer Taschenlampe direkt in mein Gesicht. Dann drehte sie sich ohne ein weiteres Wort zu verlieren um und setzte sich in Bewegung. „Cecile....warte!" rief ich aufgebracht, aber sie lachte nur und verließ die "Höhle" oder was das auch immer war...Ich seufzte. Gefangen von einer Psychopathin...na toll! Auf einmal hörte ich ein klägliches Wimmer aus der dunklen Ecke. Der Junge...er weinte...
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Die weiße Wölfin
WerewolfEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
