Ich spürte wie mein Herz wie verrückt gegen meine Brust hämmerte. Der Alpha. Man konnte durch die Kälte der Nacht sehen, wie er gleichmäßig atmete und für einen kurzen Moment schien alles in Zeitlupe. Der, der das angespannte Schweigen diesmal unterbrach, war Liam. Er trat aus der Menge heraus und stellte sich vor den Nachtschwarzen Wolf. Ich strengte mein Gehörsinn an um zu hören was Liam leise murmelte. „Vater”,nuschelte er. Wie bitte? Der Alpha war sein Vater? Ich sah wie er den Kopf senkte und ihm nicht in die Augen sehen wollte, ein Zeichen von Unterwürfigkeit. Er schnaubte und sah ihn gleichgültig an. Mit seinem Feuerroten Auge musterte er die versammelte Menge. Jeder wendete ohne zu zögern seinen Blick ab. Jeder hatte Angst vor ihm, das merkte man sofort. Als er Olli und mich, wie auch die keuchende Antonia die mit Verletzungen langsam nicht mehr klar kam, und Tony erblickte hielt er inne. Seine Mimik verdunkelte sich und mir kam ein regelrechten Schauer den Rücken runter. Mit schweren Schritten lief er in unsere Richtung. Liam sprang zur Seite und der Riese blieb vielleicht drei Meter von mir und Olli stehen. Antonia wollte sich anscheinend vor mich stellen, aber Tony zog sie mit einer Hand zurück und schüttelte leicht den Kopf. Mein Herz war bereits so schnell, das ich dachte es sei nicht mehr da. Ich hörte in meinen Gedanken plötzlich eine tiefe Männerstimme:»Was ist mit deinem Bein?« Ich erschrak. War das der Alpha? Ich dachte man kann nur von Wolf zu Wolf miteinander Gedankenübertragung machen? Als er merkte das ich verdutzt war und nicht Antwortete wiederholte er den Satz:»Was ist mit deinem Bein?« Ich schluckte. Diese tiefe bedrohlich wirkende Stimme in meinem Kopf machte mir Angst. Mit zitternden Stimme fing ich an zu reden:„Es...es...mus-ste..abgetrennt werden...Sir”, versuchte ich halbwegs vernünftig zu antworten,„Wei..eil es...es vergiftete war....”. Olli war ziemlich überrascht, weil er wohl nicht wusste wieso ich das gerade gesagt hatte und wollte wohl fragen aber verstummte sofort wieder. Er hatte Angst, wie die anderen, das spürte ich.
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Die weiße Wölfin
Lupi mannariEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
