Antonia war angespannt und lief langsam einen großen Bogen um mich. „Liam..." flüsterte sie etwas heiser. Mein Blick verfolgte sie und mein Fell war gesträubt. Was zur Hölle war mit mir los? Wenn ich Antonia angreifen würde..ich hätte vielleicht eine Chance, da sie verletzt war. Meine Gedanken waren verschwommen. Ich hatte keine Chance gegen sie und das wusste ich, aber mein Wolfs-Ich anscheinend nicht. „Liam! Du musst aufwachen...keiner will dir was, verwandel dich." versuchte sie mir zu befehlen. Meine Antwort war ein lautes Knurren. Aus meinem Maul hing sabber die auf den Boden tropfte. Ich kam mir vor wie ein tollwütiger Hund. Plötzlich hatte ich die Kontrolle wieder. Für ganze drei Sekunden. Ich schüttelte meinen Kopf, als ob ich mit meiner Gestalt kämpfen würde, aber es half nicht. Das machte den Wolf in mir nur noch wütend und als ich ein Sprung machte um auf Antonia zu zu springen, blockte sie nur. Sie schaffte es, mich weg zu stoßen. Auch, wenn sie in menschlicher Form war, war sie stark. Ich landete auf allen Füßen. Antonia sah sich verzweifelt um, als sie sah, wie ich langsam und Zähnefletschend auf sie zu schlich. „Tony!" war das Wort was ich hörte, bevor eine Dunkelgraue Wölfin von hinten aus dem Wald gerannt kam und sich schützend und Zähnefletschend vor Antonia stellte. Ich hörte wie sie in Gedanken anfing zu sprechen:»Liam, was um alles in der Welt machst du da verdammt?« Ich versuchte Krampfhaft zu antworten, doch das einzige, was ich "sagen" konnte, war:»Keine...Kontrolle« Tony hielt einen Augenblick inne. Olli stand plötzlich hinter Antonia und sah traurig zu Tony, die ihren Kopf ohne nachdenken zu ihren Sohn drehte. Ihre kurze Unaufmerksamkeit war ihr Fehler, denn ich sprintete auf sie zu und sprang sie mit aufgerissen Maul an. Antonia schrie noch:„Pass auf!" aber die Reaktion kam zu spät, denn ich hatte meine spitzen Zähne schon in ihren Rücken gebohrt. Innerlich schrie ich auf. Was tat ich da bloß? Tony quiekte lautstark, aber ich ließ nicht los. Wie eine Zecke biss ich mich fest. Sie war in dem Moment wohl meine Beute, doch
plötzlich glühte Antonia's Wolfsaugen auf und durchbohrten mich mit einem stechenden Blick:„Es reicht!" brüllte sie in einer dunklen, furchteinflössenden Stimme, die den ganzen Wald erschütterte. Ihre Alphastimme. Sofort ließ ich los und duckte mich unterwürfig. „Verschwinde!" befahl sie und ich lief davon ohne mich umzudrehen.
Tony's Sicht
Er hatte mich schlimm erwischt. Meine Schmerzen waren stark, aber ich stand noch. Olli hatte sich hinter einem Baum versteckt, er hatte wohl Angst vor Antonia gehabt. Sie stand da und ich konnte sehen, das sie am Ende war. Um ihre Alphastimme zu benutzen, hätte sie eigentlich viel mehr Kraft gebraucht. Sie hatte dazu wohl ihre restliche Energie verbraucht. Mit einem Seufzer klappte sie zusammen. Ich lief zu ihr. »Antonia?« "fragte" ich besorgt, aber sie konnte mich nicht verstehen, da ich noch immer in meiner Wolfsgestalt war. „Alles gut! Ich muss mich nur kurz...ausruhen..." hauchte sie. »Hey! Du musst wach bleiben!« "rief" ich, doch sie hatte ihre Augen schon geschlossen.
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Die weiße Wölfin
WerewolfEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
