Liam, Nikki, Antonia, Olli, Tony und ich waren schon eine Weile unterwegs. Liam trug mich während Nikki voraus lief um uns zu dem Rudel zu führen. Nach einer Weile wurde es dunkel und langsam kamen die ersten Sterne zum Vorschein. Ich hörte wie Liam schwer Atmete und seine gleichmäßigen Schritte siegten mich langsam in den Schlaf.
Kaum bin ich eingeschlafen, wachte ich auch wieder auf: Liam rief leise meinem Namen:„Suna, hey!" Ich öffnet schlaftrunken meine Augen und sah im selben Moment dunkle Schatten zwischen den Bäumen hin und her flitzen. Das leichte Knurren und Schnauben der Fremden machten mir Angst. „Liam wer sind die?", flüsterte ich und Liam legte nur ein Finger auf seine Lippen, während er mich vorsichtig an einen Baum lehnte:„Shh!" Mittlerweile hatten die Gestalten uns umzingelt. Es waren Wölfe die alle gespannt in unsere Richtung starrten. Manche fletschten die Zähne ohne auch nur ein Ton von sich zu geben. „Hey Leute ganz ruhig!", unterbrach Nikki die scheinbare Stille und fügte hinzu:„Ich bin's Nikki", während sie sprach, zog sie Liam zu sich:„Und Liam ist wieder da!", sie lachte herzlich und die Wölfe sahen sich den Bruchteil einer Sekunde verdutzt an, dann verschwand das nerven aufreibenden Schweigen komplett. Viele verwandelten sich um Liam freudig in die Arme zu schließen und ihn nach der langen Zeit die er weg war zu begrüßen. Sie jauchzen und jubelten, sie waren glücklich das er wieder zurück gekehrt war. Diese Leute schienen wirklich nett zu sein. Olli saß bei mir und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Ich sah ihn verwundert an:„Was hast du Frechdachs?", fragte ich nekisch und wuschelte durch seine Haare. „Ich bin so froh das wir endlich Liams Rudel gefunden haben!", sagte er und schaute mich mit seinen süßen Kinderaugen an. „Ja ich auch kleiner.", schmunzelte ich.
Plötzlich verstummte das Gelächter und alles wurde wieder drückend still. Aus dem Unterholz hörte ich ein gefährliches knacken, und große Pranken die durch das Laub wischten. Sekunden später trat ein monströsen Wolf aus dem Schatten der Bäume. Seine Messerscharfen Krallen blitzen gefährlich im Mondlicht. Sein unglaublich muskolöser Körper war mit Narben übersät und sein linkes Auge fehlte. Auch sein rechtes Ohr war fast komplett ab. Sein schwarzes Fell glänzte im Mondschein und seine roten Augen blitzen wach in unsere Richtung. Er machte einen unglaublich mächtigen Eindruck. Der Alpha...
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Die weiße Wölfin
LobisomemEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
