Cecile machte eine ruckartige Handbewegung, was ich wohl nicht gut hieß, denn ich machten einen verschreckten Schritt nach hinten und verstärkte mein knurren kurz, wobei es im nächsten Moment wider leiser wurde. „Hey!” rief Cecile stockend. Sie streckte ihre Hand abwehrend aus, was meinen Wolfs-Ich nicht wirklich beeindruckte. Cecile lief der Schweiß schon das Gesicht runter und man konnte ihre Angst förmlich riechen. Etwas stockend fing sie an beruhigen auf mich einzureden, sie versuchte es jedenfalls:„Liam...hey..ich ich weiß ich hab scheiße gebaut..aber guck mich doch Mal an!”, fing sie etwas stotternt an, „Ich bin am Ende..”, sie unterbrach ihre "Rede" mit einem kurzen, leisen lachen, „Hör mal...ich meine ich hab doch schon verdient was mir zusteht...ich meine du kannst mich doch jetzt einfach gehen lassen..du wirst mich nie wieder sehen....ich versprechs!” Das letzte hauchte sie nur leise. Ihre Rede kam wohl nicht wirklich bei meinem Wolfs-Ich an, denn ich knurrte noch immer und machte keine Anstalten, sie gehen zu lassen. „Lass uns einfach wie normale Menschen drüber reden...Gib mir eine Chance!” forderte sie laut. Ich schnaubte und sträubte mein Fell. Cecile kam auf mich zu. Was hatte sie vor? „Liam!” rief sie einmal laut. Ich wollte gerade zu beißen als ich in der Ferne ein Wolfsgeheul hörte...
Suna's Sicht
Langsam öffnete ich meine Augen. Alles war verschwommen. Ich hörte ein piepen auf meinem linken Ohr. Ich sah Umrisse einer Person...Dumpf hörte ich eine Stimme:„Suna...” Als ich mich Aufrichten wollte schrie ich auf. Ein unerwarteter Schmerz durchzog meinen Körper. Ich schlug um mich. Was war hier los? Ich wollte weg! „Hey...hey ganz ruhig!” sagte die Stimme immer wieder. Irgendetwas war anders, irgendwas war passiert aber meine Erinnerung war verschwommen. Als ich mich aufrichtete und wieder klar sehen konnte, sah ich das Problem: Mein Bein! Ich fing an zu zittern. Mein Bein war kurz vor meinen Knie abgetrennt und überall war Blut. Auf die Wunde waren Stoffereste gepresst. Mir wurde schlecht. Antonia sah mich mitleidend an. Es dauerte einen Moment bis ich meine Stimme wieder fand:„Mein...”, hustete ich verzweifelt und zitternd. Antonia beendete meinen Satz:„Bein...”, raunte sie traurig, „Wir mussten das tun! Es hätte dich sonst umgebracht!” Schwer Atment hörte ich ihr zu. Ich schloss meine Augen. Das konnte doch nicht wahr sein...Als ich sie wieder öffnete sah ich mich um. Tony saß da, an einem Baum angelehnt und Olli bei ihr. Aber wo war Liam? Suchend sah ich mich um. „Liam konnte nicht ertragen, zu sehen wie wir dein Bein abtrennen mussten...er ist verrückt geworden und hat sich wahrscheinlich unabsichtlich verwandelt.”, sagte Antonia leise, „Er ist auf uns los gegangen. Ich musste ihn verjagen...” Mir blieb der Atem weg. Was war denn bitte hier los?!
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Die weiße Wölfin
WerewolfEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
