Nachdem ich Liam endlich befreit hatte, rannten wir so schnell wie wir konnten in den Wald. Nach so langer Zeit hatten wir es endlich geschafft! Wir waren frei! Keine Gefangenschaft mehr, keine Angst und keine Menschen um einen herum. Liam lief neben mir. Ich musterte ihn. Er war kräftig gebaut und groß. Seine hübschen Smaragdgrünen Augen funkelnden. Sein Fell glänzte. Ich war dagegen nicht Mal annähernd so groß und muskulös wie er. Mein Fell war immer noch total schwarz weil ich mich ja extra, um nicht entdeckt zu werden, dreckig gemacht hatte. Ich fing an zu"reden":»Liam? du wolltest mir doch zeigen, wie man sich zurück Verwandeln kann?!« Liam musterte mich:»Okay, das ist eigentlich gar nicht so schwer!« Er blieb stehen, ich auch.»Wenn du dich zurück Verwandeln möchtest, brauchst du erstmal einen freien Kopf! Denk am besten an gar nichts. Wenn du das geschafft hast, konzentrierst du dich darauf, das du wieder ein Mensch sein willst. Denke an deine menschliche Gestalt!« Ich konzentrierte mich. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich nur auf meine menschliche Form. Plötzlich drehte sich alles und auf einmal stand ich wackelig auf zwei Beinen, konnte mich aber nicht halten und brach zusammen. Ich schaute zu Liam rüber, der sich auch zurück Verwandelte. Mit einem Mal sah ich, das ich gar nichts an hatte und ich war total dreckig! Von oben bis unten. Liam grinste mich an. Als Mensch war er noch schöner als in seiner Wolfsgestalt. Er hatte Muskeln und seine grünen Augen ließen mich sofort erkennen, das es auch wirklich Liam war, der gerade vor mir stand. Ich fing an zu sprechen:„Ehm, also...hey..” „Hallo Suna..wie wäre es denn, wenn du jetzt mal Versuchst dich wieder zurück zu Verwandeln? Nur um zu sehen ob du das jetzt auch wirklich kannst!” Ich dachte nach: Wie hatte ich mich denn überhaupt nochmal in einen Wolf verwandelt? Ich guckte Liam ziemlich verwirrt an. Der hatte sich mittlerweile wieder in einen schwarzen Werwolf verwandelt und legte den Kopf schief. Ich guckte ihn fragend an und schon stand er wieder auf zwei Beinen:„Hast du etwa vergessen wie man sich Verwandelt?” Ich nickte zögerlich. Liam sagte nichts, doch nach einer Weile fing er doch wieder an zu reden:„Das Verwandeln ist auf alle Fälle schwerer als das zurück Verwandeln. Du musst nämlich an etwas denken, was dir Angst macht und dein Köper wird sich zum Schutz automatisch Verwandeln.” Sofort fiel mir alles wieder ein. Vor ein paar Monaten, als ich mich das erste Mal verwandelte, war ich von einem Rudel Wölfen umzingelt, die mir eine Höllen Angst eingejagt hatten. Ich stand auf und schloss die Augen. Ich dachte an den Moment, an dem meine Eltern mir damals entrissen wurden. Dieses Erlebnis war so schlimm für mich und ich hatte Angst! So viel Angst hatte ich davor noch nie! Ich konzentrierte mich nur auf diesen Moment und mit einem Mal stand ich wieder auf vier Pfoten. Liam hatte sich jetzt auch wieder Verwandelt:»Genauso! Gut gemacht Suna!« Ich atmete auf! Na endlich habe ich es geschafft!
DU LIEST GERADE
Die weiße Wölfin
Hombres LoboEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
