Ich weiß nicht wie lange ich jetzt schon als Werwolf durch die Wälder streifte. Tage, Monate, Jahre? Ich verlor das Zeit Gefühl und hatte keinen Schimmer wie ich mich zurück Verwandeln sollte. Plötzlich befand ich mich mitten auf einem Weg. Ich sah mich um und als ich mein Kopf nach rechts drehte, bemerkte ich eine Frau. Sie hielt ihr Kind fest in den Armen und sah mich geschockt an. Sie hatte Angst vor mir. Große Angst. Ich rührte mich kein Zentimeter und starrte die Frau an, die sich auch nicht bewegte. Was soll ich tun? Ich überlegte kurz und sprang dann mit einem Satz in den Wald zurück und rannte davon.
Es sind einige Tage vergangen seit dem Vorfall mit der Frau und dem Kind. Ich grübelte gerade wie ich mich zurück Verwandeln könnte, da hörte ich etwas. Es klang wie ein Verletztes Reh. Da ich seid einigen Tagen nichts gegessen hatte, ergriff ich die Chance und rannte los, in die Richtung, wo ich das Geschrei hörte. Ich horchte. Ich kam immer näher. Ich rannte schneller, vom Hunger getrieben. Und dann passierte es. Ich hörte einen lauten Knall. Das Geräusch eines Gewehres. Ich hielt den Atem an. Und sah an mir hinunter. Ich war am Bein getroffen worden. Ich stolperte und fiel. Mir wurde schwarz vor Augen. Dann erinnere ich mich nicht mehr, was danach passierte.
Ich wachte langsam auf. Ich war wie gelähmt und sah alles verschwommen. Nach einer Weile konnte ich erkennen, das ich in einem Gehege lag. Um mich herum überall Zäune. Ich rappelte mich auf. Nein...das kann nicht sein. Mit einem mal fiel mir alles wieder ein. Der Hunger hat mich getrieben. Das war ein Trick. Ich bin Gefangen. Gefangen von Menschen. Ich brach zusammen. Mir ging es nicht gut. Ich schaute mein Bein an. Es war eine kleine Wunde zu sehen. Das war ein Betäubungs Gewehr, dachte ich. Jetzt sah ich mich um. Wo war ich? Überall waren Felsen und kaum Grün. Dann kamen zwei Männer an die Gitter außerhalb meines Geheges. Sie fingen an zu reden:„Hier, das ist die Einzelgängerin, von der die Frau erzählt hat, sie meinte, sie sei Gefährlich! Würde ich auch nicht abstreiten, bei der Größe und den Muskeln. Weiße Wölfe sollen ja ohne hin schon ziemlich Aggressiv sein, ich würde mir gut überlegen, ob Sie sie kaufen wollen! ", fing der eine an. Der andere darauf hin:„Also das ist ein wirklich schönes Exemplar. Wäre doch Schade, sie einschläfern zu lassen! Außerdem ist sie ja ganz ruhig."„Ist nur wegen der Spritze und sie hat, so wie es Aussieht, Tagelang nichts mehr gefressen.", antwortete der andere mit einem leicht besorgten Gesichtsausdruck. Nachdem der eine Mann, der mich anscheinend "kaufen" wollte, dem anderen Mann seine Hand hinstreckte fing er wieder an zu reden:„Ich kaufe sie. Sie wird eine Geld bringende Touristen attraktion sein." Somit begann meine Reise. Ich wurde von einem Tierarzt betäubt und mit einer Trage extra für Tiere in einen gut gesicherten Lkw mit ein paar anderen Wölfen gesperrt. Die Reise war lang. Nach Ewigkeiten kamen wir endlich an. Ich war immer noch betäubt. Dann wachte ich Schlaftrunken auf. Ich sah mich um. Ich befand mich zusammen mit den anderen Wölfen in einem auf den ersten Blick ziemlich groß aussehenden umzäunten Gehege.
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Die weiße Wölfin
Loup-garouEin Mädchen Namens Suna lebt alleine im Wald. Sie ist halb ein Werwolf und Verwandelt sich eines Tages das erste Mal. Dadurch, das sie nicht weiß wie man sich zurück in einen Menschen Verwandeln kann, bleibt sie in ihrer Wolfsgestalt. Sie wird Gefan...
