Sadistscher Tyrann und emotional gestörte Bitch

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Er hatte es versprochen .. Rick hatte versprochen mich wieder mit nach Alexandria zu nehmen, sobald es mir wieder gut ginge. Ich hatte zwar diskutiert, dass es mir jetzt schon soweit gut ginge, dass wir aufbrechen könnten, aber ich musste mich wohl oder übel 1 oder 2 wenn nicht sogar 3 Wochen noch gedulden. Außerdem müsste ich es auch noch irgendwie Negan bei bringen, ich wusste ich konnte nicht hier einfach aus dem Tor spazieren, aber ich könnte hier nicht mehr bleiben.

Langsam stand ich aus meinem Bett aus, es ginge mir schon den Umständen entsprechend gut, naja so gut wie es nunmal einen ging, wenn man eine Kugel in sich stecken hatte und ein Kind verloren hat. Dennoch wollte ich raus gehen, frische Luft schnappen, sonst würde ich wahrscheinlich in diesen kleinen engem Raum durchdrehen.

An jeder Gelegenheit müsste ich mich festhalten und pausieren, so gut ging es mir wohl doch noch nicht. Kurz bevor ich an den Obstplantagen angekommen war, spürte ich wie meine Beine nach gaben und ich machte mich schon auf den Schmerz des Aufpralls gefasst. Aber als ich meine Augen verwundert öffnete, sah ich direkt in Negans Gesicht, der mich aufgefangen hatte. "Alles okay ?" fragte er, während ich nickend ihn ansah und schließlich auch meine Sprache wieder fand. "Ich wollte mich bei den Obstplantagen hinsetzen, etwas Luft schnappen, aber der Weg war wohl doch etwa zu weit." Negan nickte nur und hob mich plötzlich hoch, weshalb ich erschrocken auf keuchte. Schließlich setzte er mich auf einer Bank inmitten der Plantagen ab und setzte sich dazu.

"Solea, wir müssen so langsam mal darüber reden."

Ich schloss meine Augen, ich wollte nicht darüber reden, aber ich wusste auch das ich mich unfair benahm.

"Hättest du es gewollt, Negan ?"

Er sah mich an und seine Stirn legte sich in Falten. Da er nichts sagte, ging ich an zu reden, bedacht ihn dabei nicht anzusehen.

"Ziemlich verkorkst ein Kind zu zeugen, in einer Welt in der es nichts lebenswertes mehr gibt. In einer Welt in der es für ein Kind unmöglich scheint. Mit einen Vater der ein Sadistscher Tyrann ist, der anderen Menschen die Köpfe einschlägt und so wirkt als könnte er nicht lieben. Mit einer Mutter, die eine emotional gestörte Bitch ist und mehr Blut an die Hände trägt als die meisten und den Vater ihres Kindes umbringen wollte. Ach und nicht zu vergessen, es bereut selbst nicht gestorben zu sein."

Stille war ausgebrochen, als meine Worte beendet waren und Negan schaute mich nun an, nahm meine Hand und blickte mir direkt in die Augen. Diese Geste schien schon so viel auszudrücken bei einem Menschen wie Negan, dass ich ein schlucken nicht unterdrücken könnte.

"Ich hätte sie gewollte, dass kleine Mädchen was hoffentlich deine wundervollen Augen und deinen unglaublichen Mut bekommen hätte. Mit meinen Leben hätte ich es beschützt, denn egal wie verkorkst wir wagen, dieses wundervolle Mädchen war nicht geplant, aber trotz allem ein Produkt der Liebe und somit hätte es nur verdient aufzuwachsen und genauso stark wie ihre Eltern zu sein."

Eine einzelne Träne kullerte über meine Wange und meine Augen waren weit aufgerissen, aber Negan sprach weiter. "Du liebst mich Solea, und ich liebe dich." Er wollte mich küssen, aber ich senkte den Kopf und wäre gerne aufgestanden, aber ich vertraute meine Kräfte noch nicht.

"Ich werde gehen, Negan. Ich werde mit Rick zurück nach Alexandria gehen, nachhause."

Der Teufel in Person -(TWD FF / Negan FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt