Ich hasse ihn! Diesen Bastard von Vater!
Ich will ihn tot sehen, leiden sehen, immer wenn ich ihn auch nur von der Seite ansehe,will ich dass irgendetwas ihm wehtut! Dass der Schmerz und das Leid, welchen er mir zufügt, auf ihn geht!
Mein bester Freund Elias und ich sind auf dem Weg nach Hause, wir kommen vom Training, Baseball um genau zu sein.
,,Bis morgen.", grinst Elias und wir klatschen uns ab. ,,Bis morgen, bro.", sage ich und wende mich zum gehen.
,,Hey! Tom!", ruft er. Ich drehe mich um. ,,Du kommst morgen zur Party, oder? Teresa ist auch da!", er wackelt mit den Augenbrauen.
,,Idiot.", rufe ich zurück.
Er weiß ich werde kommen, nicht nur wegen Teresa.
,,Ich bin wieder da Mum.", sage leise ich und will in mein Zimmer gehen, als ich ein Geräusch höre..nein das Geräusch.
Mir wird heiß und kalt gleichzeitig. Dann bekomme ich ein Gefühl als müsste ich kotzen.
Meine Mum ist seit zwei Jahren tot, die Angewohnheit ihr Bescheid zu sagen, dass ich da bin, kann ich irgendwie nicht ablegen.
Ich schlucke und renne in mein Zimmer.
So schnell ich kann reiße ich die Tür auf und werfe meine Sachen in eine Ecke, bevor ich die Tür zumachen kann, steht mein Vater in ihr.
Ich bin zu langsam gewesen..
,,L-lass mich..", kommt es leise aus meinem Mund.
,,Was hassst du gesagt?", lallt mein Vater.
Als ich nicht antworte, packt er mein Gesicht und drückt mich gegen die Wand.
,,WAS du gesagt hassst!!", schreit er und hickst.
,,Lass mich in Ruhe.", presse ich heraus.
Ich muss hier so schnell wie möglich weg, wenn es geht, bin ich mit 16 hier raus!
Nur noch ein Jahr! Du schaffst das Thomas!
Seine graublauen Augen sehen mich fast wahnsinnig an, sein ekelhafter Alkohol-Atem steigt mir in die Nase.
Nie, nie, nie! Nie werde ich dieses Zeug auch nur berühren!
,,Lass Mich in Ruhe!", schreie ich und will mich von ihm losmachen.
Wut steigt in seinen Augen hoch und er sieht mich an wutentbrannt an.
,,Diesmal bist du su weit...", er hickst wieder. ,,gegangen."
Ja, mein Vater ist Alkoholiker, aber er verträgt viel, viel zu viel und ich weiß genau, dass er noch bei Sinnen ist.
Ich fange an zu zappeln ,doch er ist zu stark. Mit aller Wucht schleudert er mich auf mein Bett, ich knalle mit dem Kopf an die Bettkante.
Mir ist so schwindelig!
Ist denn niemand da der mir helfen kann?
,,Mum..", flüstere ich instinktiv.
,,Deine Mum ist tot!", schreit er fröhlich.
Jetzt bin ich der, der die Wut in sich hochkochen spürt.
,,Du BASTARD!", schreie ich ihn an.
Vor Wut steigen Tränen in mir hoch.
,,Was?", er ist gefährlich leise geworden. ,,Wiederhol das doch nochmal."
Sein ekelhaftes Lächeln geht mir durch Mark und Bein..heftig schüttele ich den Kopf.
,,DU SOLLST ES WIEDERHOLEN!", schreit er.
Tränen laufen mir über die Wangen. Eine Faust landet in meinem Gesicht immer und immer wieder und alles wirkt verschwommen.
Er packt mich und legt mich über seine Schulter, ich will mich wehren, doch ich kann es nicht..
Ich werde auf den Teppich im Wohnzimmer geworfen und komme hart auf, dann spüre ich nichts mehr, doch nur für kurze Zeit.
Lachend zerschlägt er die leeren Wein und Bierflaschen auf meinem Rücken, meinem Kopf, eigentlich überall.
Ich höre mich selbst wimmern und um Hilfe flehen doch es bringt nichts, mein Vater ist Teufel, er ist der Albtraum, das Böse durch und durch.
Dann zerbricht etwas auf meinem Rücken, der Stuhl. Nur kurze Zeit später trifft mich etwas hartes am Kopf, ich sehe Sternchen, wieder trifft mich etwas, alles wird weiß und bodenlos..bevor ich nichts mehr sehe.
,,Er ist die Treppe runter gestürzt. Bitte helfen Sie ihm, er ist doch mein Kind! Ich liebe ihn über alles. Sagen sie mir, alles wird gut oder?", höre ich die Stimme meines Vater.
Das ist es, zu Hause ist er der Teufel und vor anderen Menschen tut er, als sei er der fürsorglichste Vater auf der ganzen Welt.
Vorsichtig öffne ich die Augen und blinzele.
Mein Kopf dröhnt und alles tut mir weh.
Langsam sehe ich wieder etwas.
,,Gut du bist wieder wach.", lächelt mich die Schwester an.
,,K-Kann ich auf Toilette?", krächzte ich.
Sie nickt:,,Komm ich helfe dir."
Ich werfe einen Blick in den Spiegel. Mein Gesicht ist grün, blau und violett am Kinn, der rechten Nasenhälfte und meinem rechten Auge. Alles ist blutunterlaufen und blass, ich will schreien, jedem sagen was der Teufel getan hat, doch alles was ich kann, ist zur Tür sehen und sein schmallippiges Lächeln betrachten, was mehr als zufrieden aussieht.
Soo mal ein kleiner Rückblick aus Thomas Sicht! Ich hoffe euch gefällt's auch wenn es ziemlich brutal ist😰
Vlt. Könnt ihr ja mal eure Meinung zur gesamten Geschichte bis jetzt so schreiben, ich wär meega happy, auch über Kritik😅✨🎉❤️
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Between your Love
Fanfiction~|•ABGESCHLOSSEN•|~ Thomas hat ein Jahr mit Teresa in einer schönen großen Wohnung gelebt, doch ihre Beziehung ist in die Brüche gegangen und nun sucht Thomas WG Mitglieder um sich die Wohnung leisten zu können. Dabei ahnt er nicht wieviel mehr hin...
