(GALLY)
Meine Schwester rannte mich fast um, als ich aus dem Zug stieg und auch meine Mum sah mich glücklich an.
,,Gaaaallyyyyyyyyyy!", quietschte Tiffani und umarmte mich, wobei sie meine Innereien einmal komplett zerquetschte.
,,Tiger.", lachte ich fröhlich und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, Ich wusste haargenau, wie sehr sie das hasste.
,,Hey.", beschwerte sie sich sofort.
Auch meine Mum schloss mich in eine feste Umarmung, doch diesmal war sie es, die mir einen Kuss gab.
,,Wir haben dich vermisst.", sagte mein Vater, den ich erst zu Hause wieder sah.
,,Ich euch auch. Es gibt da so einiges, was ihr noch nicht wisst.", erzählte ich und schon mir einen Löffel mit Zucciniauflauf in den Mund.
,,Na dann, Erzähl uns alles!", freute sich mein älterer Bruder, der ebenfalls zu Besuch gekommen war.
,,Also ich wohne ja ,wie ihr wisst in einer WG, aber ich habe euch etwas verheimlicht, weil ich euch das nicht übers Telefon sagen wollte.", erklärte ich, während meine 2 Brüder mich ansahen, als wüssten sie alles.
,,Es gibt einen Jungen in der WG, Minho, er ist unglaublich süß.", grinste ich.
,,Ahh..", lachte Charlie, mein älterer Bruder und wackelte mit den Augenbrauen.
Ich verdrehte nur die Augen, meine Familie wusste natürlich von meiner Homosexualität.
Ich erzählte noch ein Bisschen von Minho, dann atmete ich tief durch.
,,Und wir sind zusammen."
Meine Mum ließ ihre Gabel fallen und es wurde totenstill im Raum.
Sofort wurde ich total nervös.
Da fingen alle, außer mir, an zu lachen.
,,Du hättest dein Gesicht sehen müssen!", lachte Lennard, mein kleiner Bruder und drückte mir einen Kuss auf die Haare.
Er war eben aufgestanden.
,,Mal ganz ehrlich, was hast du gedacht?", fragte mein Dad. ,,Dass wir dir den Kopf abreißen?"
Hastig schüttelte ich den Kopf.
,,Wir sind stolz auf dich, vorallem weil du schon länger ,als eine Woche mit ihn zusammen bist!", lächelte meine Mum.
,,Dann wollen wir ihn aber sehen.", erklärte Tiger, ja ich nannte sie Tiger, weil Tiffani, meiner Ansicht nach, nicht passte.
,,Hattet ihr schon Sex?", Lennard grinste verschmitzt.
,,Lennard Jorden Cooper!", rief meine Mutter aus und jagte ihn durch das Esszimmer.
Und genau dafür liebte ich meine Familie, dass sie einfach unkompliziert und sie selbst waren.
Als ich Ihnen ,gestanden' hatte, dass ich schwul war hatten sie zum Beispiel total locker reagiert.
Lennard hatte gemeint, dass das bei so einem heißen Bruder, wie ihm auch unmöglich wäre nicht schwul zu sein. Er war damals 13 und ich 14 gewesen.
Ja, mein Lennard war sehr selbstverliebt.
Charlie hatte sich gefreut war aber auch mega neugierig gewesen und hatte mich ausgefragt auf was für Typen ich denn so stehen würde, er war da noch 19 gewesen.
Meine Mum hatte mich geküsst und mein Vater hatte es der ganzen Nachbarschaft total stolz erzählt, da er immer schon wusste, was er für einen tollen Sohn hatte.
Das Einzige, was meine Eltern nicht ausstehen konnten war, dass ich oft was mit mehreren Typen gleichzeitig am laufen hatte.
Was ich jetzt auch irgendwie nachvollziehen konnte.
(NEWT)
Müde schlug ich meine Augen auf und blinzelte den Arzt ,der mich gerade geweckt hatte, an.
,,Guten Morgen.", lächelte er. Ich nickte nur knapp.
Sein Guten-Morgen konnte er sich auch gerne in den Arsch stecken!
,,Hat sich irgendwas verändert? Kopfschmerzen? Stimmungsschwankungen?", fragte er und schaute auf seinen Block.
,,Ne alles bestens, mein Kopf fühlt sich immer noch an ,als würde jemand mit nem Presslufthammer da drinne arbeiten und sonst ist auch alles ganz toll.", lächelte ich und sprach das ganze übertrieben fröhlich aus.
Besorgt sah er mich an.
,,In Ordnung, ziehen Sie bitte mal ihre Hose aus.", sagte er.
,,Warum?", fragte ich.
,,Ich möchte mit Ihnen ein paar Tests ,was die Fitness angeht machen.", antwortete er.
Was war das denn für ne Scheiße?
,,Nein.", sagte ich ruhig.
,,Wie bitte?", er sah mich erstaunt an.
,,N. E. I. N.", buchstabierte ich ihm und drehte mich von ihm weg.
In diesem Moment betrat Tommy den Raum,ich wusste nicht woher, aber etwas in mir wusste sofort, dass er es war.
Schnell krabbelte ich aus dem Bett und lief zu ihm rüber.
,,Newt.", grinste er glücklich und streichelte mir über die Haare, die jetzt wieder wuchsen.
,,Tommy.", hauchte ich und schlang meine Arme um seinen Hals.
Ehe er sich losmachen konnte, verwickelte ich ihn in einen langen leidenschaftlich Kuss, wobei es mir ziemlich egal war, das Mister Gute-Laune immer noch im Raum war.
,,Wow.", sagte Tommy nachdem wir uns gelöst hatten. ,,Du kannst immer besser küssen, womit hatte ich den verdient?"
,,Dass du immer für mich da bist, einfach so, weil du Tommy, mein Tommy, bist.", lächelte ich.
Er wurde tatsächlich ein wenig rosa im Gesicht.
Mein Tommy war wirklich extrem süß..alles an ihm!
Von den haselnussbraunen Augen, bis zu diesem wunderbaren Charakter.
Mister Gute-Laune musste natürlich mit einem Räuspern den Moment zerstören.
Genervt drehte ich mich um.
,,Gehen Sie.", grummelte ich leise, sodass weder Tommy noch der Arzt etwas mit bekamen, war auch gut so.
,,Können wir dann loslegen?", fragte Mister GL und ich nickte müde und ziemlich angepisst, was ich jetzt nicht für eine Pizza und etwas frische Luft getan hätte..
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Between your Love
Fanfiction~|•ABGESCHLOSSEN•|~ Thomas hat ein Jahr mit Teresa in einer schönen großen Wohnung gelebt, doch ihre Beziehung ist in die Brüche gegangen und nun sucht Thomas WG Mitglieder um sich die Wohnung leisten zu können. Dabei ahnt er nicht wieviel mehr hin...
