Sicht Emma:
In dem Moment hatte ich keine Ahnung, was ich sagen sollte und deswegen beantwortete Helene die Frage. "Ja ich bin Helene Fischer", meinte sie schließlich. Ich blickte nur zu Boden und brachte kein Wort mehr raus. Ich hatte Angst, ich hatte riesen Angst, dass sie jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Ich bekam nicht mehr viel, doch was ich noch mitbekam, war dass sich meine neuen Freunde von uns verabschiedeten. Wir stiegen ins Auto, ich immer noch betrübt, mit hängenden Kopf und es ging nach Hause.
Ich fischte mir meinen Schulrucksack aus dem Kofferraum, während Helene die Tür aufschloss. Ich stürmte sofort in mein Zimmer und schmiss mich auf mein Bett. Ich war sauer auf Helene, denn wegen ihr würden mich meine Freunde nicht mehr mögen. Denn wer möchte denn eine Freundin, deren Mutter Helene Fischer ist. Langsam merkte ich, wie meine Augen sich mit Tränen füllten. Man durch Helene war alles so kompliziert. Ich dachte wieder an meine Eltern, an die schockierende Nachricht, die mir vor einem Monat mitgeteilt wurde. Mittlerweile heulte ich wie ein Schlosshund. Ich würde bald in einem Meer meiner Tränen jämmerlich ertrinken, wenn ich jetzt nicht aufhören würde. Plötzlich klopfte es an der Tür.
Sicht Helene:
Als wir ankamen, schloss ich die Tür auf. Ich hatte sie gerade geöffnet, als Emma rein stürmte und sofort die Treppe hoch sprintete. Ich war verwirrt, doch ich widmete mich erst einmal dem Mittagessen. Nach einer Weile hörte ich immer noch keinen Ton von ihr, also beschloss ich mal nach ihr zu sehen.
Ich schaltete die Herdplatte ab und ging die Treppen nach oben und lief auf ihr Zimmer zu. Ich wollte gerade anklopfen, als ich aus dem Inneren jemanden weinen hörte. Es war ohne Zweifel Emma. Ich lauschte erst an der Tür und entschied mich dann doch schließlich zu klopfen.
Sicht Emma:
Ich schreckte hoch, als meine Adoptivmutter rein kam. Hastig wischte ich mir meine Tränen aus dem Gesicht, doch ich musste deswegen immer noch schrecklich aussehen, so wie Helene mich erschrocken ansah. "Hey Mäuschen, was ist den los?", fragte sie besorgt. Jetzt kamen mir schon wieder die Tränen. Helene kam auf mich zu, setzte sich neben mich und nahm mich einfach in den Arm. In diesem Moment spürte ich nichts außer Geborgenheit in den Armen meiner Mutter. Doch plötzlich kam mir die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen konnte. "Warum ist es mit dir nur so kompliziert? "Meine Freunde wollen doch sicher nichts mehr mit mir zu tun haben, weil sie jetzt wissen, dass ich etwas mit dir zu tun habe", schluchzte ich. "Hey, wenn es wirklich deine Freunde sind, werden sie es verstehen und respektieren", meinte Helene bestimmend. "Ach was, ich kenne sie doch noch nicht richtig", weinte ich. "Ich lass dich mal alleine, wenn du was Essen möchtest, ich habe Pasta gemacht", sagte sie noch befor sie aufstand und die Tür hinter sich schloss. Erst überlegte ich, denn Hunger hatte ich eigentlich schon, aber ich wollte nie wieder aus meinem Zimmer kommen.
Sicht Helene:
Ich ging die Treppe runter und dachte über uns beide nach. War ich wirklich an so viel schuld, dass sich Emma so unwohl fühlt? "Manchmal kotzt mich mein Job an, weil mein Leben auf der Bühne zwar richtig toll ist, aber im Privatleben habe ich so viele Probleme. Ich wünschte mir manchmal einfach ein ganz normales Leben und nicht überall erkannt zu werden. Außerdem hätte Emma nicht so viele Probleme. Eigentlich wäre es besser, wenn Emma in einer normalen Familie aufwachsen würde, aber ich wusste ich könnte sie nie gehen lassen. Dafür liebe ich sie zu sehr und leben könnte ich ohne sie auch nicht mehr.
Könnt ihr Helene verstehen?
Jea das hier ist das 50. Kapitel. ❤❤❤❤❤❤Ich danke euch einfach, dass hier mich so lange schon unterstützt. Wir haben mittlerweile die 4,5 k geknackt.🥰🥰🥰Dafür danke ich euch.
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Auf einmal drehte sich alles um UNS ( Helene Fischer FF)
FanfictionEmma ist ein 12/13-jähriges Mädchen, was für ihr Leben gerne singt und mit ihrer besten Freundin jeden Mist mache kann. Sie dachte ihr Leben wäre perfekt, bis sich ihr Leben nach einem Zusammentreffen auf einmal schlagartig noch einmal verbesserte. ...
